"internationale Küche" Restaurants in Baden-Württemberg
Thorsten Benders brillant komponierte Menüs zupfen ordentlich an den Synapsen. Dabei spielt er mit Luxusprodukten genauso wie mit Basics, etwa beim bretonischen Steinbutt mit Salat und Sud von der Wasserkresse.
Mannheims gastronomische Speerspitze liefert unter Federführung von Dominik Paul eine produktzentrierte, innovative Küche voller Finessen, die sich besonders im Sechs-Gänge-Menü »Urban Nature« zeigt.
Fabian Obergfell hat seine Position als neuer Küchenchef nahtlos angenommen. Seine aromenstarke Küche baut auf beste Produkte wie Steinbutt, Taube oder auch Forelle. Raffinierte Weinbegleitung.
Ralph Knebels Menü verspricht ein kulinarisches Erlebnis – beginnend mit Kagoshima-Wagyu mit Kaviar und endend mit Mohnsoufflé mit Cassisfeige. Den passenden Wein empfiehlt Mâitre Sommelier Serge Schwentzel.
5 wie »fünf Gänge«, wie »alle fünf Sinne beisammenhaben« oder vielleicht auch wie die »fünf Kontinente«. Alexander Dinters Küche steht jedenfalls für radikalen Geschmack, sein Lokal für ultraherzliche Gastfreundschaft.
Die beiden Andreasse (Lutz im Service, Hettinger in der offenen Küche) bieten ein nostalgisches Gourmeterlebnis im Gewölbekeller. Zum intimen Rahmen passt eine Weinkarte, die mit Tiefe verblüfft.
Markus Waibel und Dominik Holl kochen eine pointierte Crossover-Küche – mittwochs und donnerstags als kleines, freitags und samstags als großes Menü. Rund ums Jahr gibt es zudem besondere Events.
Toni Neumann ist ein sinnlicher Typ, einer mit dem Blick für die feinen Zwischentöne. Das schmeckt man auch in seinen Gerichten, die man kaum essen kann, ohne die Augen zu schließen und zu träumen.
Eine kulinarische Weltreise mitten im Schwarzwald. Der Tag startet mit einem großzügigen Frühstücksbuffet und endet mit einem wechselnden Menü – dank bodentiefer Fenster mit Blick auf den Golfplatz.
Küchenchef Caio Benati bietet täglich wechselnde Mittagsmenüs, à la carte und Tasting-Menüs – mit Gerichten wie Pilz-Consommé mit exotischen Pilzen, Wakame und Zitronengras oder Reh mit Topinambur.
Goethes Zauberlehrling zu zitieren, fällt spätestens beim Wagyu-Hauptgang leicht, doch Fabian Heldmanns Saibling lässt einen ebenfalls an Magie glauben. Das regelmäßige Magic-Candle-Light-Dinner verzaubert vollends!
Der Name ist geblieben, doch hinter »Dobler`s Restaurant« steckt nun Eric Schumacher, der das gastronomische Lebenswerk von Gabi und Norbert Dobler weiterführt und die kulinarische Institution im Restaurant-Ranking ganz vorne in Mannheim platziert. Geblieben ist auch der unprätentiöse Schick des hell gestalteten Interieurs und die weiß eingedeckten Tische. Elegante zeitlose Tischkultur, passend zur klassisch französischen Küche, die Eric Schumacher nicht nur aus dem Effeff beherrscht, sondern hier und da mit mediterranem, asiatischem oder orientalischem Touch gekonnt aufpeppt. Der Dobler-Klassiker »Onsen-Ei«, serviert mit gebratener Entenstopfleber, schlotzigem Kartoffelschaum und einer aromatisch betörenden Trüffel-Jus schmeckt harmonisch ausgewogener denn je zuvor. Die asiatische Krustentiersuppe mit Gamba und Langustinen-Bällchen besticht mit einer feinen, perfekt austarierten Schärfe, die Bretonische Jakobsmuschel, begleitet von mariniertem Rotkohl und eingelegten Petersilienwurzeln, bekommt vom Apfel-Chutney einen erfrischenden Kick. Zart und aromatisch, umrandet von einer krossgebratenen Haut, sind die Tranchen vom Juvenil-Ferkel. Das Zanderfilet aus Wildfang ist auf den Punkt bissfest gegart. Was will man mehr? Vielleicht ein saftiges Entrecôte mit Süßkartoffel-Püree und asiatischem Kalbs-Jus, oder ganz ohne Fleisch die feinen Kartoffelgnocchi mit rahmigen Steinpilzen. Alles in geschmacklicher Bestform! Für den herzlichen Service mittags und abends sorgen Monika Lup und ihr Team, die Weinkarte ist eine Fundgrube für Anfänger und Kenner.
Johannes Wuhrers idyllisch gelegenes Traditionslokal ist auch nach über zwei Jahrzehnten eine kulinarische Bank. Wie die Teller so auch Service und Ambiente: einladend, unaufgeregt, klassisch-elegant.
In der Küche verbindet Benjamin Maerz regionale Saisonprodukte mit Aromen und Zutaten aus aller Welt. In seinem Menü überrascht er mit Spezialitäten wie Stör in Nori-Alge oder Dry-Aged-Lachsforelle.
»From farm to table« heißt das Credo, aber es wird ernsthafter interpretiert als sonst in der Gastronomie. Hunderte von Obst-, Gemüse- und Kräutersorten baut das Team selbst an und veredelt sie zu Menüs.
Ein Familienbetrieb voller Leidenschaft. Beim Produkteinkauf schaut man genau hin, spannend ist auch das superfrische Gemüsemenü. Attraktion: das »Schlachtmenü vom Mangalitza-Wollschwein« im November.
Spannungsreiche Kreativküche – auch vegetarisch – mit raffinierten Details in einem sehr niveauvoll in die Moderne geführten, alten Fachwerkhaus. Besonders lässig sitzt man an der illuminierten Theke.
Im Restaurant des Porsche-Museums zelebriert man einige der feinsten Delikatessen der Stadt. Die Patisserie ist erstklassig und die Weinkarte umfasst rund 500 Positionen. Zuvorkommender Service.
Kuro Mori (japanisch) bedeutet »schwarzer Wald«. Und es referenziert auf die Zutatenvielfalt und Inspiration für die asiatischen Kaiseki-Schwarzwald-Tapas, die auch als tischweise Sharing-Menüs erhältlich sind.
Im eleganten Séparée des Sein steht ein einzelner Tisch mit Platz für zehn Gäste. Abends serviert Christopher Kalmbach hier ausschließlich ein Menü – dafür aber mit außergewöhnlich kreativen Gerichten.