"Nur Eigenwein" Heurige im Burgenland
Steffi und Edi Tscheppe haben einen Ort geschaffen, der mehr ist als ein Heuriger – ein Lebensgefühl, das sich ständig weiterentwickelt. Bei Pop-up-Specials bringen sich auch andere ein, das Konzept bleibt lebendig. »Naturals« sind dabei immer ein Fixbestandteil.
Im Gasthaus wie in der Weinstube nebenan fühlt man sich bestens aufgehoben und wird von allen Seiten rundum verwöhnt. Im Glas die ausgezeichneten und prämierten »Dankbarkeit-Weine«, dazu liebevoll belegte Platten mit Spezialitäten, etwa vom Mangalitza-Schwein.
Ein gutes Brot, ein Gläschen Sprudel – mehr braucht es oft nicht, um den Tag zu versüßen. Carina und Edith leben Gastfreundschaft mit spürbarer Leidenschaft und einem klaren Qualitätsversprechen. Das zieht sich als roter Faden durchs gesamte Genusserlebnis.
Nachhaltigkeit wird hier gelebt – vom Grundprodukt bis zum Kräutertopping. Die Zutaten stammen aus der Region, der Fisch direkt aus dem Neusiedler See. Empfehlung: Fischsuppentopf. Die Karte ist vielseitig, mit kalten und warmen Gerichten für jeden Geschmack.
Ausgewählte Produzenten liefern Fleisch, Käse, Brot und Co., der enge Kontakt zu den Lieferanten ist spürbar. Herkunft steht nicht nur bei den Toprotweinen im Fokus. Wild kommt direkt aus dem Revier. Wildschweinsulz und Hirsch-Käsekrainer sind Spezialitäten!
Der Pop-up-Heurige der Winzerfamilie Kirnbauer ist recht schnell zur festen Sommeradresse geworden. Neben klassischen Heurigenschmankerln sorgen mediterrane Akzente wie Caprese- und Avocado-Sandwiches sowie diverse Spritz-Drinks für Good Vibes und Urlaubsfeeling.
In der historischen Kellergasse trifft Weintradition auf modernen Zeitgeist: Lässige Drinks, tipptopp Weine, coole Events und mutige Streetfood-Ideen sorgen bei den Strommers für einen kreativen Mix. Und genau das begeistert das ebenso bunt gemischte Publikum.
Am besten kommt man an und lässt einmal seinen Blick herumschweifen. Denn der Betrieb ist einer dieser ganz besonderen Orte! Vom »Groszecco« bis zur vollmundigen Cuvée, die 18 Monate reifte, hat Andreas Grosz zudem alles im Keller, um Kenner glücklich zu machen.
Wie himmlisch die Hölle sein kann, zeigt der Heurige eindrucksvoll: Toplage, romantisch in die Seeweide gebettet, dazu starke Weine und stimmige Kulinarik von Markus Lentsch. Die »Höllenplatte« mit Spezialitäten wie Chilispeck etwa oder »Gemüse macht Freude«.
Von der Gitti-Oma stammt das Bohnenstrudel-Rezept als Fixpunkt. Auch die anderen Heurigenschmankerln munden bestens. Ergänzt wird das Ganze durch kreative Ideen wie Kistnbratl-Burger oder Buschenschank-Wrap. Speck und Wurst kommen aus der eigenen Räucherkammer.
An Raum für Genuss mangelt es zwischen Ofenstube, Weinsaal und Annastube niemals. Die gesamte Familie sorgt dabei für Hausmannskost und ein gutes Tröpferl – vom Rosé bis zum kräftigeren »Hohen Gieser«, Blaufränkisch Reserve des »brüderlich« geführten Hauses.
»Laben und Labern«! Zwei der schönsten Seiten eines Heurigenbesuchs. Entspannt in bester Gesellschaft genießen, mit Topqualität im Glas und auf dem Teller. Zum Wein passt luftgetrockneter Barrique-Schinken ideal. Locker und lässig – genau so soll es sein.
Sogar Österreichs Weinmarketing-Gesellschaft wählte den Eder als Testimonial für besondere Heurigenkultur. Denn nicht überall wartet Wildwurst vom Feinsten neben den Hauerweinen wie dem »Sir Henri«. Ein weiterer Pluspunkt ist der große Garten – Genuss im Grünen!
Ein wirklich guter Mix aus Alt und Neu – im Ambiente, dem bunten Mobiliar und auf der abwechslungsreichen Speisekarte. Traditionelle Heurigenschmankerl treffen auf zeitgemäße Gerichte, die stimmig zusammenspielen. Sehr schmackhaft: der Bohnen-Burger und Fisch.
Fabians gute Laune ist ansteckend, und auch im Glas geht der Spaß weiter: Beim Kostquartett kostet man sich quer durch Weiß, Rot und Süß. Dazu ein Sammelsurium an Schmankerln zum Dazunaschen – herrlich! Einfach zurücklehnen, genießen und den Tag laufen lassen.
Paradebeispiel dafür, wie Tradition und Moderne stimmig zusammenspielen, ohne den einstigen Buschenschank-Charme zu verlieren. Cocktails sind gefragt, doch die Aufmerksamkeit gilt vor allem den charaktervollen Bioweinen. Alkoholfreier Tipp ist der »Verjuly«!
Kathrin und Rainer Stubits halten die traditionelle Gastfreundschaft des Landessüdens hoch. Herrliche Weißweine – den Blaufränkisch muss man nicht extra erwähnen – erhalten die Würze von der Geologie des »Csaters«. Die Unterlage dazu ist ebenso schmackhaft.
Die Pillingers leben ihre Leidenschaft für gepflegte Kulinarik: Beim Wein zeigt sich ein feines Gespür für Aromatik, im Heurigen geht es ebenso geschmackvoll weiter. Hausgemachte regionale Spezialitäten setzen die Messlatte hoch. Der Sturm ist erstklassig!
Die Heurigengerichte bleiben unverändert, doch auch die Burger-Kreationen haben längst Kultstatus: Statt 08/15-Pattys landen bei den Schandls Blunzen, Surbraten oder Stelzen im Bun. Letztere wird im Sharing-Style für drei serviert, und satt werden garantiert alle!
Belegte Brote sind die Basis, und was einfach klingt, läuft hier zur echten Höchstform auf: Salami-Verhackertes vom Mangalitzaschwein oder Lammfleischaufstrich etwa – so ausgefallen geht es zu. Nicht weniger empfehlenswert wäre das Brot mit hausgemachter Marmelade.