"Regelmäßige Live-Musik" Heurige in Niederösterreich
Zwischen Rossstall und Römermaut, in zwei Stuben des lang gestreckten Hofs, saust Johanna »Pipsi« Gebeshuber umher. Die geborene Gastgeberin achtet darauf, dass Backhenderl und Ofenbratl schmecken. Oder sie schaut darauf, dass der Zierfandler nicht ausgeht. Perfekt!
Ein Ausnahmeheuriger! Im Mittelpunkt stehen hausgemachte Köstlichkeiten von den Mangalitza-Schweinen, die auf dem Hof gehalten werden: diverse Speckspezialitäten von Karree bis Lardo sowie Blunze und Leberaufstrich. Zum Schwein gibt es auch guten Wein vom Haus und von Freunden.
Das schöne Gewölbe wurde mit viel Stilgefühl instand gesetzt, der traumhafte Garten lädt ebenso zum Verweilen. Jürgen Steindorfer trägt dazu die besten Weine der Region zusammen und serviert sie zu kreativ-saisonalen Schmankerln und Klassikern aus der Region.
Schluck für Schluck geht’s auf eine kleine Weinreise – entspannt, unkompliziert und ganz nach dem Motto: Erlaubt ist, was schmeckt. Der kulinarischen Seele tut derweil ein Paprikahendl mit hausgemachten Nockerln nach Omas Rezept gut. Das ist Soul Food pur!
Neben klassischen Jausen verdient vor allem die Schmankerlkarte im schönen Heurigen Beachtung. Denn auf ihr finden sich kreative saisonale Spezialitäten wie Blunzencarpaccio oder »Dreierlei von der Ofentomate«. Ein Fest für Augen und Gaumen – so wie die Weine.
Die raumhohen Glasfronten ermöglichen herrliche Blicke in die grünen Weingärten und auch auf dem Tisch spielt sich Großes ab: Spezialitäten vom Hausschwein, Weinviertler Prosciutto oder selbst geräucherte Rindszunge begeistern zur breit aufgestellten Weinpalette.
Ist ausg’steckt, glänzt die Vitrine am Buffet und gibt den Blick frei auf köstliche Klassiker wie Schweinsbraten und Co. Auch Vegetarier dürfen sich über eine breite Auswahl freuen – etwa den Brie-Ofenkäse mit frischem Brot. Und alles zu moderaten Preisen.
Mit frischem Elan ist man in die neue Saison gestartet, denn der Fassbinderhof tischt im Takt der Jahreszeiten auf. Auf Bärlauch und Spargel folgen die Sommerfrüchte, ehe es dann zum Gansl (immer ein Highlight!) geht. Klassisches Hauerhaus mit lauschigem Hof.
Namens- und Generationswechsel konnten der Institution an der Eichbüchler Straße nichts anhaben. Mit Lukas Döllers Weinen wird fröhlich gefeiert wie einst beim Riegler. Breiter wurde im Lauf der Jahrzehnte das Speisenangebot, das jedem Gaumen etwas bietet.
Am Lehmboden des hauseigenen Weingartens fühlt sich besonders Weißburgunder wohl, im Angebot sind aber auch weitere Lagen und Sorten. Passend dazu wird das Buffet von der Chefin selbst befüllt und enthält jede Menge Schmankerln – vom Aufstrich bis zum Roastbeef.
Hungrig verlässt man Richard Fischer nicht: Heurigenbrettl mit Bauernbrot oder auch die gebackene Käsevariation an der Spitze der warmen Speisen begleiten die Weine des Hauses. Allen voran der »Therminator«, das rote Aushängeschild des Heurigenrestaurants.
Im Winter knistert der Kamin in der Stube, im Sommer sind die schattigen Plätze im Garten eine Oase. Aus der Küche kommt Klassisches wie Backhendl, aber auch hausgemachte Pasta und Carpaccio vom Weideochsen. Dazu ein Glaserl Roter Veltliner – was will man mehr?
»Wein ist die Kunst der Natur«, so lautet das Credo – und die Wahrheit liegt bekanntlich im Wein. Chefin Susanne strebt stets nach der perfekten Balance der Aromen – sowohl im Glas als auch auf dem Teller. Inmitten der Weinrieden macht das Verkosten so richtig Spaß.