"Schweizer Küche" Restaurants in Kanton Graubünden
Gut drei Jahre ist es her, dass James Baron und seine Frau Natacha die Leitung der «Krone Säumerei am Inn» in La Punt übernommen haben. Ein schmuckes, modernes Hotel inmitten der Engadiner Bergwelt mit rund 20 Zimmern in einem renovierten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert. Ruhesuchenden Gourmets sei es empfohlen, hier zu übernachten, denn besser und erholsamer geschlafen haben wir selten irgendwo auf der Welt. Dem Konzept der hauseigenen Gourmet-Stube «La Chavallera», die erstklassige Produkte aus der Umgebung in den Fokus stellt, bleibt Baron bis heute treu. Einiges gedeiht im hauseigenen Garten, den man mit dem Alpenkulinarikspezialisten Dominik Flammer angelegt hat. Die Pflanzen, die hier gedeihen, wurden so ausgewählt, dass sie mit der verkürzten Vegetationsperiode auf etwa 1.600 Metern zurechtkommen. Darunter auch Szechuanpfeffer, in den Baron das zarte Lamm hüllt, das mit Brokkoli serviert wird – ein perfekter Fleischgang. Serviert werden auch Baron-Klassiker wie der erfrischende, elegante Saibling mit Radieschen und Kopfsalat oder Birnenravioli mit brauner Butter und Salbei. Letzteres leicht süsslich, ein absolutes Comfort-Dish. Genauso wie das Weisswurst-Amuse mit Brezeleis, von dem wir eine grosse Portion hätten essen können. Der Rotbarbe stiehlt die dazu servierte Zucchettiblüte die Show. Ein vermeintlich einfaches Produkt, das in Barons Händen zu einer Geschmacksexplosion wird. Auf der Weinkarte finden sich neben Weinen aus Frankreich und Italien zahlreiche Crus aus der Bündner Herrschaft, und der Service ist unglaubich herzlich. Tipp: Gegenüber von der «Krone» haben die Barons kürzlich das «Fö e Flamma dal Barun» eröffnet – eine hervorragende Bäckerei mit Beiz.
In dem ehemaligen Kapellenraum unter der Erde trifft alpine Ruhe auf kreative Fine-Dining-Magie. Ein Zwei-Sterne-Tastingmenü mit Fokus auf saisonale Aromenkunst sorgt für Feuerwerke auf dem Teller. Puristisch, elegant – spektakulär im Engadiner Style.
Ob am Mittag oder am Abend: La Riva in Lenzerheide bietet moderne Küche auf höchstem Niveau ohne Starallüren – mit kreativer Linie von Chef Dominique Schrotter. Präsentiert wird auf feinem Porzellan, begleitet vom Blick auf den Heidsee und das Bergpanorama.
Das Kachelofa-Stübli im Waldhotel Arosa steht für eine Gourmetküche in gemütlicher Stubenatmosphäre. Regionale Produkte werden mit hoher handwerklicher Präzision verarbeitet. Klassische Aromen erscheinen hier modern und klar, ohne die alpine Basis zu verlieren.
Alpine Gourmetküche im originell renovierten Kuhstall. Zur Auswahl stehen zwei Menüs aus regionalen Produkten, wobei eines davon vegetarisch ist. Durchaus empfehlenswert ist auch die kleine, feine Speisekarte, in der sich auch «grosses pièces» zum Teilen finden.
Das Gasthaus am grossen Dorfbrunnen von Valendas zieht seit Jahren Gourmets von nah und fern an. Es ist Dorfbeiz, währschaftes Restaurant und Gourmettempel zugleich. Auf der Karte findet man Regionales genauso wie exotische Köstlichkeiten, dazu viele Weine aus Graubünden.
In einem geschichtsträchtigen Haus serviert die Casa Casutt bodenständige Bündner Klassiker wie Capuns, Pizokel oder seltene Innereien, saisonal veredelt. Egal, ob in der rustikalen Ustria, in der eleganten Sala oder auf der lauschigen Gartenterrasse – hier wird genossen.
In der gemütlichen Arvenholzstube im historischen Grandhotel kann man sich an exquisiter französisch-mediterraner Küche erfreuen. Hervorzuheben gilt es den herzlichen und professionellen Service, der passende Empfehlungen aus der umfangreichen Weinkarte liefern kann.
Modern gestalteter Pavillon, ehemaliges Olympia-Eisfeld, jetzt Kulm Country Club by Mauro Colagreco. Hier zeigt sich der Weltstar nahbar: Es gibt eine bezahlbare Küche für jeden. Viel Fleisch vom Grill, manchmal sogar ganze Tiere für spezielle «Asado»-Happenings.
Das La Brasera ist eine Adresse mit gemütlichem Cheminée, persönlichem Service und überragenden Menüs. In jeweils vier Gängen – wahlweise vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch – zeigt die Küche von Paola und Luigi Maiolo, wie geerdet und gleichzeitig fein ein Abend sein kann.
Hier steht das heimische Produkt im Mittelpunkt. Eingekauft wird nur bei regionalen Produzenten oder die Lebensmittel kommen vom eigenen Hausacker. So wie die Aromen, ist das auch das Konzept keineswegs konventionell: Hier bezahlt man pro Teller, die alle gleich portioniert sind.
Die Stiva Veglia in Schnaus bei Ilanz verbindet alpine Gemütlichkeit mit hochstehender Gastronomie. In die Pfannen kommt nur das Beste, dabei wird sehr auf die Herkunft der Produkte geachtet. Serviert wird eine schmackhafte klassische Küche im zeitgenössischen Gewand.
In einem ehrwürdigen Patrizierhaus würzt Casa Tödi Tradition mit regionaler Finesse. Das saisonale Überraschungsmenü (drei bis sieben Gänge) schöpft direkt aus Garten und Holzofen. Gesellig, ehrlich und mit Herz – ein kulinarisches Relais mitten im Surselvatal.
In der urgemütlichen Chesa Veglia schlägt rustikaler Engadiner Charme moderne Gourmetakkorde an. Châteaubriand, Lamm mit Kräutern und gegrilltes Poulet de Bresse – für dieses Restaurant ist ganz St. Moritz Feuer und Flamme, reservieren ist daher ein Muss.
Nicht nur für Golfer lohnt sich der Besuch im Restaurant des Golfclubs Sagogn. Hier gibt es an sieben Tagen die Woche eine kreative saisonale Produkteküche. Dazu geniesst man einen feinen Tropfen aus dem Weinkeller und die wunderbare Vista auf die umliegende Bergwelt.
Das Pinot liegt ruhig am Rand von Fläsch – ein Ort für feine Gerichte, unaufgeregt serviert. Mittags gibt es täglich ein neues Menü, immer donnerstags wird ein Gourmetabend zelebriert. Der Fokus liegt auf regionalem Wein, der Kräutergarten liefert Frische direkt dazu.
In der gemütlich-eleganten Arvenstube wird Tradition gelebt. Es gibt klassische Küche, zubereitet mit ausgesuchten Zutaten, die nach Möglichkeit Slow-Food-zertifiziert sind. Auch bei den Weinen achtet man auf eine nachhaltige Produktion, die Auswahl ist exzellent.
Seit 1938 prägt die Chesa Grischuna das Herz von Klosters. Im stimmungsvollen Arvenholz-Interieur wird eine klassische Küche aus regionalen Zutaten gepflegt. Bekannt für ihre Geschichte als «Hollywood on the rocks» bleibt die Herberge ein Ort mit besonderer Aura.
Im Castel Zuoz trifft alpine Bodenständigkeit auf kreative Leichtigkeit. Saisonale Spezialitäten – teils vegan oder vegetarisch – landen frisch zubereitet in der Jugendstil-Halle unter prachtvollem Stuck. Authentisch, regional und einfach: ein Genuss mit Stil.
Nach einem langen Tag in den Bergen verwöhnen das Team um Küchenchef Sascha Meyer und Gastgeberin Yvonne Marx mit einer Speisenauswahl, die bündnerische Kulinarik mit klassischer französischer Küche vereint. Hervorragend sind die perfekt zubereiteten Fischgerichte.