"Sonntags geöffnet" Bars in Baden-Württemberg
Klar kann man nur ein Glas Bier, Wein oder Champagner bestellen. Wäre aber schon deshalb langweilig, weil sich das Team immer auf die Suche nach neuen »Classic & Twist«-Drinks macht und gern abgefahrene Sirups integriert. Coole Masterclasses und regelmäßige Gastspiele befreundeter Cocktailbars machen die Sache spannend.
Mannheims Cocktailpuristen treffen sich nirgendwo anders als in der Insider-Adresse im Jungbusch. Wer reserviert, ist auf der sicheren Seite, und wer den Cocktailworkshop bucht, erlebt erst recht was. Wie gekonnt das Barteam mit Kräutern und Früchten arbeitet, merkt man im Nu. Unbedingt Coconut Negroni bestellen!
Für die einen ist es die abgefahrenste Bar der Stadt, für die anderen eine Spur zu hip. Tatsache ist, dass der Laden, an dem Paul Sieferle maßgeblichen Anteil hat, Klasse hat. Spannende Kombinationen, tolle Gläser, coole Deko und ein großes Sortiment an Spirituosen machen Laune. Am Wochenende nicht zu spät kommen!
Gastronom Marc Leuwer hat die Nase im Wind und weiß genau, was die Karlsruher im Hirschhof wollen. Klassische Drinks mit Twist, gern mal fassgelagert, die man am schönsten an der innenarchitektonisch gelungensten Bartheke der Stadt nippt. Wer mehr wissen will: einfach ein Ticket für den nächsten Cocktailkurs buchen.
Für manche sind die kreativen Drink-Dekorationen der echte Grund für einen Besuch, andere wollen die Geschichte des Hanky Panky genannten Klassik-Cocktails erzählt bekommen. Doch es geht auch modern zu in der Bar mit hübschem Außenbereich, denn die saisonal inspirierten Kreationen sind Legende. Dazu passen Nachos.
Day and night: Christoph Kuttner und Henri Scharnofske haben mit ihrer Bar Akzente gesetzt. Hier triumphiert die kreative Mixologie: Klassiker, Newcomer und eigene Ideen kommen handwerklich perfekt zubereitet als frische, leichte Cocktails und Drinks ins Glas. Ein Favorit ist der »Raspberry Fields Forever«.
Man müsste die nach einem galoppierenden Gewinnergaul benannte Bar unter Denkmalschutz stellen, stünde das Hotel nicht schon unter selbigem. Dass die Preise für Kir Royal und Bellini gehobene Sphären erreichen, wundert keinen. Wer danach noch Geld übrig hat, bestellt Austern und Kaviar, Wagyu-Burger und Cheesecake.
Gleich von mehreren Seiten kann man sich der Theke nähern. Logisch, denn im Brenners geht's ums Sehen und Gesehenwerden. Neben internationalen Drinks serviert man unter den Augen der Maskottchen Fritz und Felix gern mal bayerischen Whisky oder Schwarzwald Mule. Käse von Bernard Antony und knusprige Fries machen Laune.
Das Wohnzimmer des Knud Scheibelt strahlt jene Gelassenheit aus, welche nur die ganz großen Bars ihr Eigen nennen. Über Maltwhisky weiß in Stuttgart kaum einer besser Bescheid als der Chef. Drinks des 20. oder gar des 19. Jahrhunderts kann man sich aber auch mixen lassen – und der selbst kreierte Wermut ist ein Renner.
Ziemlich wahrscheinlich hätte sich der alte Fiesta-Autor und Stierkampf-Bewunderer wohlgefühlt in der nach ihm benannten Bar im Gewölbekeller des Hotels. Man kann es dem legendären Ernest Hemingway nachmachen und einfach einen Daiquiri bestellen, sich aber auch eingehend zu besonders angesagten Drinks beraten lassen.
Sushi lassen sich nicht nur mit Lachs zubereiten, sondern auch mit Chicken. Das weiß in Heidelberg kaum einer besser als die Heidelberger Eventlocation, welche Ausblick und Flair mit Nigiri, aber auch mit Tataki und Ceviche verknüpft. Wer spektakuläre Drinks mit hausgemachten Sirups zu schätzen weiß, ist auch richtig.
Samstags ist Pianomusik angesagt, im Sommer der herrliche Garten, mittwochs für drei Stunden die Happy Hour. Und von Januar bis Dezember gibt es das, was eine gute Bar ausmacht: Drinks der etablierten oder sehr persönlichen Art. Gern spiced, oft »surprisingly« kombiniert. Cocktails to go sind auf Vorbestellung erhältlich.
Eine Bar, die sich bloß »Bar« nennt, muss Selbstbewusstsein ohne Ende haben. Stimmt und das hat seine Gründe. Wo sonst kann man zu den regelmäßigen Sonntagskonzerten ein sogenanntes Gedeck bestellen – die Kombination aus Whisk(e)y und Bier –, Rum-Seminare buchen und zum Cocktail auch noch eine edle Zigarre genießen? Nur hier!
Hohe Cocktailkunst auf dem 47. Breitengrad? Das bietet die Bar des »Hotel 47°« an der Konstanzer Rheinpromenade. Hier kann man bei entspannter Lounge-Atmosphäre den Abend beginnen oder ausklingen lassen. Zahlreiche Drink-Klassiker bieten hierfür zusammen mit kreativen Eigenkreationen die genussvolle Basis und beantworten ganz nebenbei Fragen, wie zum Beispiel flüssiges Popcorn schmeckt.
Es ist nicht nur das schicke, modern gestylte Ambiente, das die Tagesbar zu einem geselligen Ort macht. Das sympathische Team verwöhnt die Gäste mit allerlei kleinen Leckereien, Snacks und natürlich mit einem durchdachten Angebot an Aperitifs, Drinks und Cocktails. Im Backroom darf das Tanzbein geschwungen werden.
Für den Aperitif – ab 18 Uhr geht's los! – gibt es in Stuttgart nichts Schöneres als die leicht nostalgisch anmutende Bar mit Backsteinmauern und der stilvollsten Bestuhlung der schwäbischen Metropole. Klassiker werden ebenso gemixt wie Eigenkreationen. Ach ja: Der Late-Night-Digestif macht hier besonders viel Spaß.
Auf einem Bein kann man nicht stehen und wer Hunger hat, bekommt auch Durst (oder umgekehrt). Also bitte: Sushi und Dry-Aged-Steaks sind ebenso zu haben wie Cocktails der klassischen oder ausgefallenen Art. Gin Tonic oder Trüffel-Martini?, so lautet hier die Frage. Restaurant, Terrasse und Garten sind exklusiv zu mieten.
Ein echter Heilbronner kann ohne das Glas Trollinger dann und wann nicht leben. Aber keine Sorge, genau das bekommt er in diesem Mix aus Bar und Sushi-Location. Sky-Flair und Ausblick gibt's gratis. Cosmopolitan oder Moscow Mule mit flambierten Nigiri zu verbinden, ist nicht die dümmste Idee – und Zigarren gibt's auch.
Café, Bar, Musikkneipe: Der von Craig Judkins zu Ruhm geführte Zitteraal ist von allem etwas und obendrein noch ziemlich qualitätsbewusst. Gemixt wird mit Gin, aber auch schon mal mit Rote-Bete-Geist vom Kaiserstuhl. Grober Hunger wird mit Oliven und Co gestillt, der Appetit auf coole Klänge auch mit Liveauftritten.
Sunny Vibes? Black Forest View? You name it! Internationales Flair wird Hotel- und Nur-Cocktail-Gästen in der Rooftop-Bar serviert. Im Sake Negroni manifestiert sich Weltläufigkeit, im Markgräfler Gutedel regionale Verwurzelung. Für Mezcal und Rum hat das Barteam ein echtes Faible. Zum Hungerstillen: Luxussardinen!