Streetfood-Guide: Die beste Pizza in Nordrhein-Westfalen
In der Domstadt mangelt es wirklich nicht an Pizzerien, aber die neapolitanischen Pizzen schmecken hier außergewöhnlich gut. Geschmackvoller Teig und absolut frische, aromatische Zutaten sorgen für pure Glückseligkeit. Was Pizzaiolo Raffaele anders macht, bleibt sein Geheimnis.
Pizza mal anders: Die stylishe Ehrenfelder Backstube mit dem markanten Neonschild bäckt knusprige Sauerteigpizzen und rechteckige Blechpizzen nach Detroit-Art. Teig, Teigführung und Backstil sind ein echter Gamechanger. Favorit: Double Pepperoni mit Chili-Honig. Richtig heiß!
Kalte Drinks, leckere Pizza Napoletana und gelebte Nachbarschaft: Das Büdchen am Südpark ist ein lebendiger Veedel-Treffpunkt für Jung und Alt mit dem schönen Extrabonus, dass die guten Gespräche hier nicht mit leerem Magen geführt werden müssen. »Pizza Veganchen« for the win!
72 Stunden Teigruhe, 60 Sekunden Ofenzeit bei 485 Grad: Mit dieser Formel bäckt auch die in verschiedenen Städten ansässige Pizza-Kette ihre neapolitanischen Teigfladen. Bei den Monatspizzen wird es gerne auch mal etwas crazy. Ziemlich special: Pasta in a Pizza Bowl.
Der Pizza-Napoletana-Hype hält an – auch in diesem Kölner Spot der für ihre hippen Kreationen bekannten Kette. Wem Margherita, Marinara und Salami zu langweilig sind, probiert sich durch die Specials: Von »Royal Lobster« bis »Vegan Beef Chimichurri« ist so ziemlich alles dabei.
Der ligurische Streetfood-Klassiker kommt hier im Panini-Stil daher – wie ein rundes, mit viel Olivenöl gebackenes Fladenbrot, das dann üppig belegt in die Hände italienhungriger Gäste wandert, etwa mit Spanferkel, Rucola und Gorgonzolacreme oder Hummus und Antipasti-Gemüse.
New, new, new: In den einstigen Räumlichkeiten des Restaurants Teatro gibt es nun täglich ab 11.30 Uhr Focacce für alle Appetit- und Lebenslagen, etwa mit Mortadella, Burrata und Pistazien oder mit Roastbeef, Parmesan und Trüffelcreme. Ab 17 Uhr wird das L'assagio eine Aperitivo-Bar.
Der Name ist Programm, auch wenn die Gourmetpizzen natürlich in Köln aus dem golden glänzenden Ofen gezogen werden. Die Kombi aus Zucchinicreme, Mozzarella und Gambas ist sensationell, außerdem gibt es Pizza fritta, frittierte Zucchiniblüten, frittierte Meeresfrüchte und und und.
Gekonnt gebackene Pizzen nach neapolitanischem Vorbild mit genau richtiger Rand-Mitte- bzw. Tomatensugo-Käse-Teig-Ratio. Die Zutatenkombinationen sind stimmig und schmackhaft, auch die Antipasti schmecken gut. Extrapunkte für den überaus netten und hilfsbereiten Service.
Der Name polarisiert, aber die Pizzen sind wirklich ausgezeichnet. Locker-luftiger Rand, stimmige, nicht allzu exaltierte Kreationen und vor allem viel Geschmack. Birne-Gorgonzola ja, aber vor allem die roten Pizzen – etwa mit 'Nduja und roten Zwiebeln – bekommen eine Eins.
Der Geschmack steckt im Detail: Bei Nennillo bedeutet das kompromisslos gute, denkbar frische Zutaten direkt aus Italien. Das schmeckt man vor allem beim neapolitanischen Fior-di-Latte-Mozzarella. Selbst die in einem Zusatz-Ofen gebackenen, glutenfreien Pizzen sind ein Traum.
Der Pizza-Hype scheint ungebremst und bringt zahlreiche Neuerungen: Neben klassischer Pizza Napoletana stehen jetzt auch andere Stile hoch im Kurs, darunter die ebenfalls aus Neapel stammende Pizza nel Ruoto, eine Pfannenpizza, die für ihren knusprigen Boden und weichen, fluffigen Rand bekannt ist.
Mit Gemüse schmeckt der Döner einfach schöner: Das hat das Team des in der Nähe des Bilker Bahnhofs gelegenen Kebab-Imbisses ganz richtig erkannt. In der Theke reihen sich Salate, Saucen und Spieße aneinander. Neben Hähnchen- und Kalbfleisch gibt es auch Döner aus Seitan.
Pizza ist Liebe – gut, dass es in dieser ehemaligen Mülheimer Eckkneipe jede Menge davon gibt. Dabei muss es nicht unbedingt fancy sein. Kann es aber: Die »Salsiccia e patate« punktet mit Fior di Latte, italienischer Wurst, Kartoffelchips, Parmesan und Trüffelcreme.
Bei Cemo ist alles ein bisschen anders: Die Pizzen sind dünn wie Flammkuchen, dafür üppig belegt und neben Hähnchenkotelett, Köfte, Adana oder Iskender Kebab gibt es reichlich Salate und gebackenes Gemüse. Tipp: gemischter Vorspeisenteller. Die Atmosphäre ist ein bisschen wild.
Mit drei erfolgreich laufenden Filialen zählt Nonna Napoli zu den erfolgreichsten Pizzerien der Stadt. Die Auswahl an ordentlich belegten Teigfladen ist groß und umfasst neben Klassikern auch ungewöhnliche, aber nicht zu abgehobene Kreationen, viele davon sind auch vegan.
Pizzamehl Tipo 00, Hefe, Wasser und Salz sind die Basis für den Teig, aber die wichtigsten Zutaten heißen immer noch Zeit und Liebe. Bei der Auswahl an Pizze Rosse, Pizze Bianche, Pizzen mit gelben Tomaten und grünen Pizzen mit Pestoboden fällt die Entscheidung nicht leicht.
Alles anders – Statt einer klassischen Hefe- oder Sauerteig-Base muss hier ein Croissant-Teig als Pizzaboden herhalten. Die mit Tomatensauce, Käse und allerlei Trend-Toppings überbackenen Slices heißen »Mozzarella Mediterrana« oder »Mayo-Wasabi Tonno«.
Die Lokale von Napulé bringen schon seit Jahren einen Hauch Süditalien in die Schweiz. Den neapolitanischen Pizzen wird mindestens 48 Stunden Teigruhe gegönnt, so werden sie besonders luftig. Genauso delikat ist der Belag, denn auf diese Pizzas kommt nur das Beste.
Pizza Napoletana und andere Alltagssünden im bunt-verspielten Restaurant mit Pippi-Langstrumpf-Vibes. Auch wenn die Pizzen eher schlicht als fancy sind, schmeckt man das Handwerk des Pizzaiolo und die Hochwertigkeit der Zutaten bei jedem Bissen. Der Service schwankt ein wenig.