Streetfood-Guide: Die besten Adressen für Pizza in München
Neapolitanische Pizzerien gibt es viele. Aber die Familie Calvello stammt tatsächlich aus dem Schatten des Vesuv. Das ist echt, vor allem aber lecker. Fluffiger Teig, ein Rand, auf dem man ein Nickerchen halten möchte, und Geschmack! Zu Recht eine der Top 50 in Europa.
Gewöhnliche Pizza? Viel zu ordinär! Wer kreative Kreationen kosten möchte, die aber nie überkandidelt sind, sollte zu Napoli Rush. Die vegane »Chili Padron« zum Beispiel kommt mit Grillpaprika und Knoblauch und macht aus dem Körper einen eigenen Pizzaofen – und das im besten Sinn!
Das Drängende zuerst: Saluki ist eigentlich der Name eines persischen Windhunds. Warum das Lokal so heißt, fragt man am besten vor Ort, während man die Küche mit Einflüssen aus Korea, Deutschland, Norwegen, China und Italien genießt. Ganz schön viel? Ganz schön gut!
Der Teig der neapolitanischen Pizza ruht 72 Stunden, bevor er bei 485 Grad für 60 Sekunden gebacken wird. So entstand auch der Name der erfolgreichen Pizza-Kette, die heute mehr als 20 Standorte umfasst. Auch Fans der fleischlosen Küche werden hier fündig.
Auf den Bänken vor der Pizzeria sitzt man in herrlich urbanem Umfeld. Die Pizzen sind handwerklich hervorragend im Steinofen gebacken, der Rand ist fluffig, der Boden trägt. Man könnte sie auch mitnehmen. Aber ob der Spritz dann so gut schmeckt wie zur noch dampfenden Pizza?
Ja, ja, München ist die nördlichste Stadt Italiens. Aber so richtig stiefelig geht es nur in der Riva Bar zu. Oder wie sonst sollte man sich erklären, dass die Tagliatelle schmecken wie bei der Nonna, die man nie hatte? Da meldet man sich gleich wieder beim Italienisch-Kurs an.
Eine Anleitung zum Glücklichsein: Man rufe bei Pizza Verde an, bestelle sich eine Pizza Napoletana und eine Flasche Wein (gibt es ab 6,90 Euro zum Mitnehmen). Dann setze man sich mit der dampfenden Köstlichkeit auf die Donnersbergerbrücke und knuspere sie sich rein.
Ja, da geht das große Gesabber los – und das auch noch vom Doktor verschrieben. Bei der veganen neapolitanischen Pizzeria dreht sich alles um Flavour. Da geht es mal scharf zu mit der »Jane Birkin«, dann herzerwärmend mit der »Alla Nonna«. Aber immer auf jeden Fall kreativ und lecker!
Nicht alles, was aus dem Fenster geschmissen wird, ist schlecht. Bei Kinky Slice wandern hier die Pizzastücke aus dem Ofen auf die Straße, als wäre man nicht am Gärtnerplatz, sondern in NYC. Empfehlenswert: »Drunk 'n' Spicy«. Und wer es simpel mag: »Cheese Plain«.
Hier wird die Pizza nicht in der Küche gebacken, sondern kommt gleich aus einem Studio, als wäre sie eine musikalische Komposition. Und ein bisschen schmeckt sie auch so: wahnsinnig harmonisch nämlich. Im urbanen Flair der Pizzeria sollte man unbedingt auch einen der Weine probieren!
Mit italienischem Flair, gemütlichem Interieur und einer familiären Atmosphäre fühlt man sich im Pizzesco sehr schnell einfach wohl. Dass die Pizzen glutenfrei sind, schmeckt man gar nicht. Bei kleinem Hunger lässt man sich ein Stück durchs Fenster reichen und isst an der Isar.
Die waschechten Neapolitaner von Tutto wissen, was eine original neapolitanische Pizza braucht. Hier dreht sich alles um ehrliches Handwerk, die Zutaten stammen selbstverständlich aus der Heimat. Das Ganze gibt es herrlich unkompliziert zum Mitnehmen.
Hier ist wirklich alles vegan – ob Parmesan oder Mozzarella, hier kommen ausschließlich pflanzliche Produkte auf den Teller. Pizzen wie die »Fatboyslim« mit Mushroom-Mix und »no Bacon« oder die Pizza »Sooo Pretty« mit Chili und Granatapfel lassen an nichts fehlen. Yummy!