Streetfood-Guide: Die besten Imbisse in Nordrhein-Westfalen
Ein Rievkooche kommt selten allein. Vor allem der Knoblauchdip macht Lust auf mehr, jeder weitere Dip – Apfelmus, Kräuterquark oder Chilisauce – kostet schlappe 50 Cent. Der Star aber sind die außen herrlich krossen, innen supersoften Puffer aus diesem kleinen Altstadt-Stand.
Raph's BBQ Deli, der kleine City-Cousin des BBQ Diner in Widdersdorf, holt Sandwiches aus der Pausenbrotecke und macht aus ihnen handliche Genusskultur. Dabei legt Ex-Spitzenkoch Saloum Raphael Doucouré größten Wert auf Qualität, Kreativität und Spaßfaktor – zu jeweils gleichen Teilen.
Beste Rievkooche Kölns? Geschmackssache. Fakt ist: Heinz' Reibekuchen mit kölschen Toppings – Apfelmus, Rübenkraut – haben es in Mälzers »Kitchen Impossible« geschafft. Sie sind klein, knusprig, nicht zu fettig. Man findet sie – siehe Website – auf verschiedenen Wochenmärkten.
Imbisslokal am Medienhafen mit leicht gehobenem Anspruch und Düsseldorfer Charme. Draußen sitzt man nett, drinnen noch viel netter. Saftige Burger und vegane Gerichte – alles möglich. Die Fritten haben eine große Fangemeinde und erst recht die vielen hausgemachten Saucen dazu.
Glückliche Kartoffelstäbchen mit Ketchup-Mayo-Garnitur und Currywurst-Topping: Wer braucht da noch Bowls? Für die Metzgerwurst aus 100 Prozent regionalem Fleisch stehen Fans schon ab mittags vor dem Baumarkt Schlange. Die Sauce in sechs verschiedenen Schärfegraden macht einfach Spaß.
Niederländische Pommesbude mit knusprig-frisch frittierten Sonnenstrahlen in verschiedenen Portionsgrößen und sage und schreibe sechzehn verschiedenen Toppings bzw. Saucen – von Joppie über Käse bis Samurai. Currywurst und Frikandel Spezial komplettieren das Food-Koma.
Achtung, heiß und fettig! Leos Snacks sind nichts für die schlanke Linie, und wer einmal damit angefangen hat, ist schnell verführt. Holland-Klassiker wie Bitterballen, Kibbeling und Frikandel Spezial kann man sich ebenso wie Schaschlikspieß und Currywurst liefern lassen.
Schlemmerparadies mit Bodenhaftung. Hier werden die knusprigsten Haxenträume wahr, ob mit Sauerkraut und Püree oder Altbiersauce und Bratkartoffeln. Der von Touristen wie Einheimischen gefeierte Traditionsgrill kann aber auch Jägerschnitzel, Leberkäse und Balkan-Platte. Groß!
Bei Cemo ist alles ein bisschen anders: Die Pizzen sind dünn wie Flammkuchen, dafür üppig belegt und neben Hähnchenkotelett, Köfte, Adana oder Iskender Kebab gibt es reichlich Salate und gebackenes Gemüse. Tipp: gemischter Vorspeisenteller. Die Atmosphäre ist ein bisschen wild.
Kultige Currywurstbude am Kaiserswerther Klemensplatz. Das Fleisch für die mit fruchtig-würziger – auf Wunsch auch »schön scharfer« – Sauce servierten Würste stammt aus der Traditionsmetzgerei bzw. von Schweinen aus artgerechter Haltung. Die Pommes könnten etwas dicker sein.
Kompetenzzentrum für Schnitzel jeglicher Art. Hinter den frisch geklopften Leckerbissen stecken Hingabe, Handwerk und Fleisch aus tiergerechter Haltung. Das schmeckt man nicht nur beim Klassiker. Zu den vielen verschiedenen Variationen gehören auch Sellerie- und Käseschnitzel.
Urbane Imbissbude mit international inspirierten Fritten-Kreationen. Man nennt sich »Pommesmanufaktur« und bietet eine stattliche Auswahl an hausgemachten Saucen sowie jede Menge saisonal wechselnde Spezialitäten, etwa Pommes mit Sucuk, Halloumi oder Planted Steak Fries.
Für die rollenden Rievkooche – knusprig frittiert und mit Apfelmus serviert – stehen Fans gerne Schlange: dienstags auf dem Pulheimer Wochenmarkt, mittwochs in Frechen-Königsdorf, donnerstags in Hürth-Gleuel und freitags in Köln-Sülz. Die genauen Standorte? Siehe Website.
Stattliche Portionen zu fairen Preisen. Vor allem die verschiedenen Schnitzel – Jägerschnitzel, Pfifferlingrahmschnitzel, Cordon Bleu, Wiener Schnitzel vom Kalb und mehr – laden zum Schlemmen ein. Da spielt die nüchterne Imbiss-Romantik mit Fernsehflimmern nur eine Nebenrolle.
Wer Klöße mag, muss Knödel lieben. Jeden Donnerstag von 16 bis 21 Uhr kann man die frisch gedrehten Klopse auf dem Meet&Eat-Markt am Rudolfplatz genießen – in zahlreichen Variationen. Neben ausgesuchten Abendmärkten beliefert das Team auch verschiedene Hofläden.
Einfacher Schnellimbiss in der kulinarisch eher wenig attraktiven Altstadt. Die Wurst der Wahl – Currywurst, Bratwurst oder Krakauer – kann man sich je nach Vorliebe mit Pommes oder im Brötchen sowie ordentlich Sauce in vier verschiedenen Schärfegraden auf den Appetit schneidern lassen.
Mit Erfindungsgabe und Humor versucht man, die Kölner Eckkneipenkultur vor dem Niedergang zu bewahren. Frisch gezapftes Kölsch trifft auf solide Broiler und – ganz neu! – rheinische Tapas, etwa Himmel&Ääd-Kroketten, Metthappen und »Wenn et trömmelche jeht«-Chicken-Drumsticks.
Signalrotfarbener Currywurst-Tempel am Mediapark. Hier sieht man mittags etliche Büroangestellte selig einen Schimanski-Teller schmausen. Die aus regionalem Fleisch bester Qualität hergestellten Würste stammen vom Gelsenkirchener Traditionsmetzger Ridderskamp und Hahn.
Jeden Freitag von 12 bis 15 Uhr ist die Küche des Tapas-Restaurants Salera auf fette Pommes, saftigen Kabeljau in knuspriger Bierteighülle und andere Fisch-Specials gepolt. Tipp: »Frau Müllers Remix« mit Fish 'n' Chips, Chipirones und Kartoffeln, dazu ein kühles Kölsch.
Kunterbunte Pommes- und Poutine-Spezialitäten in bester Citylage – praktisch für eine leckere Stärkung nach einem Einkaufsbummel auf der Ehrenstraße. Die Fritten sind solide und die Auswahl ist groß – wer ausgefallene Toppings und Saucen liebt, wird hier garantiert fündig.