Streetfood-Guide: Die besten Imbisse in Nordrhein-Westfalen
In dieser süßen kleinen Imbissbude – Reibekuchen only! – läuft der kölsche Streetfood-Klassiker zu Höchstform auf. Neben Apfelmus genießt man sie im Rheinland klassisch mit Rübenkraut. Besonders lecker aber: mit Räucherlachs, Knoblauchcreme oder Kräuterquark.
Leicht eingedeutschtes American-BBQ- und Sandwich-Imbisslokal in einer alten Metzgerei: Stehtische only. Neben den prunkvoll belegten Carb-Bomben stehen Buffalo Chicken Wings, Ribs, Brisket und Pulled Pork auf dem Programm, außerdem Mac ‚n‘ Cheese mit diversen Toppings.
Kölsches Streetfood in R(h)einkultur – Reibekuchen in Rapsöl gebacken, knusprig, köstlich, mit Apfelmus, Rübenkraut oder Kräuterquark. Die Termine bzw. verschiedenen Standorte – immer Wochenmärkte – findet man auf der Webseite. Gebrutzelt wird jeweils von 10 bis 13 Uhr.
Holländischer Imbiss-Klassiker in Bilk. Auf der Karte die üblichen Verdächtigen: Kibbeling, Bitterballen, Bami-Scheibe und Frikandel Spezial, aber auch halbes Hähnchen, Currywurst, Pommes, Schnitzel, Cheeseburger und Frikadellen. Wer hier nicht fündig wird, hat keinen Appetit.
Schnitzelinstitution der Sonderklasse mit liebevoll-gemütlichem Ambiente und rheinisch-weltoffenem Flair. Hier geht garantiert keiner hungrig nach Hause. Kalb oder Schwein? Hauptsache, bei Saucen und Beilagen maximale Gönnung. Für Veggies wird Käse, für Veganer Sellerie paniert.
Currywurst-Bude mit strategisch kluger Lage vor einem IKEA: Wer nach dem Möbel-Marathon Hunger hat, wird hier zuverlässig versorgt. Der prämierten Metzgerbratwurst mit Geheimrezeptsauce in sechs Schärfegraden kann der schwedische Hotdog kaum das Wasser reichen. Endstand: 1:0.
Seit 26 Jahren stehen Kemal »Cemo« Davulcu und seine Frau täglich im Laden: Beide kochen, er singt. Die Karte vereint türkische Grillrezepte, Flammkuchen-Pizzen, Salate, Gemüse – und Kohlrouladen aus Ewas Heimat Polen. Die Atmosphäre ist etwas wild, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Piet macht Pommes – vielleicht nicht die besten, aber doch die besseren der Stadt. Verschiedene Portionsgrößen und Saucen stillen den Hunger, je nach Magenziepen und Geschmack. Die Joppiesauce ist ein Muss. Vorsicht bei der »Currywurst Teuflisch« – die ist wirklich höllisch scharf!
Die Imbiss-Institution – einst kultiger Wagen, heute Pavillon im Rheinbahn-Gebäude – hat eine treue Fangemeinde sowie eine hübsche Geschichte: Heimweh goes Geschäftsidee. Seit 1985 serviert man hier Würstchen à la Berlin in allen Schärfegraden. Pommes-Mayo darf nicht fehlen.
Pfefferrahmschnitzel mit Bratkartoffeln, Jägerschnitzel mit Käsespätzle und zahlreiche weitere deftig panierte oder knusprig frittierte Imbiss-Schweinereien. Das Ambiente ist auf Pragmatiker zugeschnitten. Faire Portionsgrößen, ehrliche Küche, ungeschminkter Charme.
Traditionslokal in der Altstadt – ein Magnet sowohl für Haxen-Pilger als auch für Einheimische. Das Signature Dish punktet mit knuspriger Schwarte und zartem Fleisch. Für Abwechslung sorgen Jägerschnitzel, Leberkäse und Ćevapčići. Service und Qualität schwanken leider, der Charme bleibt.
Dicke Pommes und saftiger Kabeljau in goldbraun-krosser Bierteighülle – wer kann da schon widerstehen? Das inoffizielle Nationalgericht des Vereinigten Königreichs gibt es wie gewohnt zum Freitagslunch und zusätzlich nun auch als Dienstags-After-Work-(Re)treat.
Kleine Imbissbude mitten in der Altstadt – von hier aus klappert man frisch gestärkt die großen Kölner Highlights ab. Zu Pommes mit Joppie- oder Hannibal-Sauce – oder ganz klassisch: rot/weiß – schmeckt der Klassiker Currywurst, aber auch die Krakauer sind zu empfehlen.
Hier kommen die Reibekuchen zu den Menschen, nicht umgekehrt. Der knusprige Snack aus frisch geriebenem Kartoffelteig schmeckt mit Rübenkraut, Apfelmus oder pur. Fans kennen den Fahrplan der rollenden Bude auswendig – alle anderen schauen auf der Website nach.
Hausmannskost ohne Hashtags im Veedels-Imbiss mit Herz. Bei M. Mayer kommt täglich frisch auf den Tisch, was lange satt macht und schmeckt: Eintöpfe, Mettbrötchen, Frikadellen, Kartoffelsalat und mehr, dazu ein deftiger Mittagstisch, der wechselt, aber nie enttäuscht.
Moderne, saubere Imbissbude in Laufnähe zur Lanxess-Arena – nach wenigen Ups und reichlich Downs werden die Pommes nun wieder heiß, knusprig, in angemessener Portionsgröße und mit einem Lächeln serviert. Favoriten: Amsterdam Speziale, Currywurst und die Garlic-Parmesan-Fries.
Zentral gelegene Anlaufstelle für Pommeskreationen verschiedenster Couleur. Die Hausspezialität Poutine ist ein köstliches Durcheinander aus Fritten, Käse und – hell yes! – Veggie-Bratensauce. Darf es etwas mehr sein? Dann die Pulled-Pork-Variante oder Guacamole und Sour Cream.
Fast-Food-Kette mit 40 Standorten und zahlreichen Dips, Fritten und Poutine-Variationen. Als selbsternannte Pommesmanufaktur hat man einen Housecut, der auf echte Kartoffeln verweist. Leider schwankt die Performance. Die Terrasse unter den Bilker S-Bahn-Gleisen ist unprätentiös.
Kleines Verwirrspiel für Kölnbesucher: Hier hat eine der wenigen überlebenden Kölner Eckkneipen den Halven Hahn gegen ein halbes Hähnchen getauscht. Mit Fritten wird eine deftige Mahlzeit daraus. Dazu rheinische Tapas mit Humor, manchmal aber auch schlechtere Tage beim Service.
Vier Standorte, eine Mission: richtig gute Currywurst in Köln. Dafür setzt die lokale Imbissbudenkette auf signalrotes Interieur und Traditionshandwerk vom Gelsenkirchener Traditionsmetzger Ridderskamp und Hahn. Der Schimanski-Teller macht den Anfang, die Pommes den Rest.