Streetfood-Guide: Die besten internationalen Adressen in Hannover
Wie frisch aus der Verpackung wirkt das neue ælling. Das Lokal hat das muffige Markthallenflair abgestreift und einen neuen Laden in der Südstadt eröffnet. Unverändert gut sind natürlich die Smørrebrød der beiden Betreiber, etwa mit Garnelen, Dill, Kresse und Zitronenzeste.
Um einen Platz muss man hier bisweilen kämpfen, aber der Aufwand lohnt: Es gibt Stullen mit Chorizo und Zwiebelmarmelade, allerhand Eggs-Benedict-Varianten oder klasse Pancakes mit raffinierter Tonkabohnencreme. Dazu eine Holunderblüten-Limonade? Hausgemacht, versteht sich.
Die Markthalle in Hannover steht nicht unbedingt für hohe Qualität, aber das DOLI macht Hoffnung: Die georgische Handwerksküche ist umwerfend. Kubdari oder Borschtsch werden frisch zubereitet und mit Fingerspitzengefühl abgeschmeckt. Unbedingt die Teigsäckchen Khinkali probieren!
Zuerst feinwürzige Schweinefleischspieße und Knoblauchwurst mit Tomatendip, danach fluffige Hefeteigbällchen mit Ziegenfrischkäse und Honig: Im Meteora lässt es sich gut speisen. Dazu ein eisgekühlter Ouzo? Da nimmt man die viel befahrene Hamburger Allee vor den Türen kaum noch wahr.
Einer der spannendsten Neuzugänge der letzten Jahre. French Toasts, Bowls und Stullen werden schmackhaft zubereitet. Wer nur auf ein Glas Wein vorbeischaut, findet eine Snackkarte mit Käse, Wurst oder Oliven – sehr gut ist das »Dosenfutter« mit Sardinen oder Muscheln und Brot.
Der Name des Lokals ist Programm. Es gibt täglich wechselnde Eintöpfe, etwa Kartoffelsuppe mit Würstchen oder Lachs. Die leichte Süße einer Erdnusssuppe wird mit Mais und Möhren noch getoppt. Spannend sind auch Eissorten wie Basilikum mit Walnuss-Honig-Krokant.
Für Studierende beginnen und enden die Tage oft bei Seven Sundays. Morgens etwa mit einem grünen Smoothie und Bacon-Ahornsirup-Pancakes. Am frühen Abend locken Grilled-Cheese-Sandwiches und Espresso Martinis. Zwei Filialen gibt es in der Stadt, beide sind meistens gut besucht.
Die Majmunovics und ihr Ranko sind aus Misburg nicht mehr wegzudenken. Das Lokal ist immer gut besucht. Die Balkanspezialitäten sind frisch und gut, besonders das Salatbuffet macht Freude – dazu unbedingt einen Wein oder Brand aus Kroatien, Serbien oder Bosnien probieren!
Das List:ich liegt im Stadtteil List zwischen der bekannten Flaniermeile und dem Wedekindplatz. Bei schönem Wetter lässt sich hier wunderbar im bestuhlten Außenbereich eine Weile auftanken. Es gibt Waffeln, Sandwiches, Flammkuchen oder Quiche – dazu Kaffee oder Wein? Ein Universallokal!
Ob fernöstliche Tom Kha Gai oder saisonale Spargelcremesuppe: In Kreipe's Coffee Time wird beim Mittagssnack gerne zum Löffel gegriffen. Zum Gabeln laden Quiche und Salate ein, es gibt aber auch Ciabatta und Bagels. Zum abschließenden Espresso sind die Baumkuchen ein Muss.
Im Chai'n more kommt bei indischen Gerichten wie »Butter Chicken« oder »Scampi Goan Style« kein Reis daneben, sondern eine gute Scheibe Sauerteigbrot drunter – serviert als Frühstück. Eine simple Idee, die überzeugt. Oder darf es doch ein Mango-Nutella-Chili-Erdnuss-Brot sein?
Eine Institution am Weißekreuzplatz. Hier sitzen Studentinnen und Studenten morgens bei Frühstück und Milchkaffee, mittags bei Eintöpfen und Röstbroten. Abends verlassen Flammkuchen die Küche, während stetig das Bier aus dem Hahn fließt. Auch beliebt: badisches Tannenzäpfle.
Die Qualität hat in letzter Zeit abgenommen, was nichts daran ändert, dass das Lokal immer noch zu den besseren Indern der Stadt gehört. Empfehlenswert ist der günstige »Thali-Lunch« mit vier kleineren Gerichten nach Wahl, dazu Naan-Brot und Reis. Dazu passt ein salziges Lassi!
Im Akkord wandern hier die hausgemachten orientalischen Backwaren in den Ofen. Am Tresen lässt man sich damit ein Tablett füllen, seien es Teilchen mit Hackfleisch, Joghurt und Granatapfelsirup oder mit Thymian, Sumach und Oliven. Die Preise beginnen ab einem Euro.
Westafrikanische Küche wird in Shabba Dee's Kitchen serviert. Maisbrei oder Fufu etwa, ein klebriger Brei aus Maniok und Kochbananen. Dazu frittierte Fischteile sowie würzige Rindfleisch- und Fischeintöpfe, die vom Publikum gerne ganz traditionell mit den Händen gegessen werden.
Hühnergulasch, Linsen-Dal, Rinderhackbällchen »Koufta«, Gemüse »Mantanschan« oder gefüllte Blätterteigtaschen »Sambosa Sabsi«: Die afghanischen Snacks werden ganz ordentlich zubereitet und auf Wunsch auf einer Platte in der Tischmitte serviert. Mittagstisch um die zehn Euro.
Die variantenreichen Hotdogs und Corndogs werden auf Wunsch mit Kartoffelwürfeln oder Cornflakes ummantelt. Dazu gibt es Saucen und Toppings, etwa nach Tacos-Art mit Limettenschnitz oder mit scharfen Taki-Chips-Bröseln bestreut. Wer will, kann mit Gummihandschuhen essen.