"Tapas" Streetfood-Lokale in Wien
Der lange gereifte Schinken steht hier nicht umsonst Pate. Hauchdünn geschnitten, verzückt er Spanien-Kenner ebenso wie Novizen. Ebenfalls zum Einpacken oder gleich vor Ort zum Degustieren schneidet man auch Lomo oder die Chorizo von den legendären Ibérico-Schweinen auf. Muy bien!
Die Liste der kalten und warmen Tapas ist ebenso lang wie appetitanregend. Sie reicht von Ajo blanco bis zu Croquetas de Jamón Ibérico und den »spicy« Empanadas. Mit passenden Weinen (Rueda, Toro, Rioja) und nach wie vor viel »corazon« geht es mittlerweile ins 15. Jahr des Bestehens.
Mit dem spanischen Jausenbrett beginnt die Genussreise zur iberischen Halbinsel. Pimientos de Padrón, der berühmte Pulpo a la Gallega oder Boquerones stehen für alle Freunde bereit, die das Tapas-Menü im Sharing-Modus erkunden wollen. Als Begleitung? Am besten spanischer Wein!
Nach Spanien reisen, ohne Wien zu verlassen! Mit diesem Motto tritt die Küche, aber auch der Keller (noch jemand Sherry?) an. Da gibt es etwa eine Chorizo-würzige Campera-Tortilla oder die klassischen Muscheln aus Galicien in der Escabeche. Ebenfalls immer da: Patatas bravas.
Die spanische Paprikawurst Chistorra gibt es nicht so oft in der Stadt – hier füllt sie einen Mini-Burger, der die Kreativität der Tapas-Spezialisten unterstreicht. Ihre Albondigas oder die Croquetas de Jamón (»veggie« mit Spinat) gibt es in praktischen Kartons auch zum Mitnehmen.
Im Kern versteht man sich als Weinbar, die Abfüllungen aus 25 Regionen auf dem Programm hat. Doch die kleinen Köstlichkeiten, für die es keine fixe Karte gibt, lässt man sich auch zu anderen Getränken gern schmecken. Als da wären Serrano-Schinken, Boquerones, Chorizo oder Manchego.
Österreichische Wirtshausküche im Tapas-Format – perfekt, um sich quer durch die Karte zu probieren. So stylish und modern, wie sich das »Beisl« präsentiert, so sehr überzeugen auch die Teller optisch – selbst Klassiker wie die Wildschweinkäsekrainer werden hier perfekt inszeniert.