4 Fakten: Das muss man über Schokohasen wissen
Jahr für Jahr hoppeln sie ins Osternest – aber woher kommen sie, wie bleiben sie knackig und was tun mit den Überbleibseln? Hier kommen vier Fakten mit Biss.
Ob auf dem Ostertisch, im Schaufenster oder gut versteckt im Garten: Schokohasen sind ein fester Bestandteil der Frühlingszeit. Doch woher stammt die Tradition eigentlich? Und wie lässt sich die empfindliche Schokolade möglichst lange geniessen? Fünf kurze Fakten liefern Antworten – von der Lagerung bis zur Wiederverwertung.
Wie bewahre ich Schokohasen auf?
Schokolade ist empfindlich gegenüber Hitze, Feuchtigkeit, Licht und Gerüchen. Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 12 °C und 18 °C bei einer Luftfeuchtigkeit unter 55 Prozent. Direktes Sonnenlicht und starke Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, da sie zu sogenanntem «Fettreif» (weisse Flecken durch ausgetretenes Fett) oder «Zuckerreif» (graue Kristalle durch Feuchtigkeit) führen können. Zudem nimmt Schokolade leicht Fremdgerüche auf, daher sollte sie luftdicht und getrennt von stark riechenden Lebensmitteln gelagert werden. Besonders weisse Schokolade ist hierfür anfällig.
Kann ich Schokolade einfrieren?
Ja, Schokolade und somit auch Schokosterhasen kann man einfrieren. Es empfiehlt sich, sie nach dem ersten Auftauen ganz zu verzehren, weil sich bei abermaligem Einfrieren Textur und Geschmack verändern. Die Schokolade vor dem Einfrieren gut verpacken, beispielsweise in einem Gefrierbeutel oder in Plastikfolie. Ausserdem sollte man die Schokolade langsam auftauen, damit sie nicht verklumpt.
Wie kann ich Schokohasen verwerten?
Übrig gebliebene Schokohasen lassen sich vielseitig in der Küche verwenden:
- Heisse Schokolade: Die Schokolade in Milch für ein wärmendes Getränk schmelzen.
- Backen: Für Brownies, Muffins oder Kuchen verwenden.
- Desserts: Schokomousse oder Schokofondue.
- Schokocrossies: Geschmolzene Schokolade mit Cornflakes mischen und aushärten lassen.
Diese Methoden helfen nicht nur beim Verwerten, sondern auch beim Reduzieren von Lebensmittelverschwendung.
Warum gibt es überhaupt Schokohasen zu Ostern?
Die Tradition des Osterhasen hat ihre Wurzeln im 17. Jahrhundert. Erstmals erwähnt wurde er 1682 in einer Dissertation von Georg Franck von Franckenau, in der der Brauch beschrieben wird, dass ein Hase Eier versteckt. Der Hase symbolisiert Fruchtbarkeit und neues Leben, passend zum Frühling und zur christlichen Auferstehungsbotschaft. Im 19. Jahrhundert begannen Schokoladenhersteller, Hasen aus Schokolade zu produzieren, was durch die industrielle Herstellung von Zucker begünstigt wurde.
Falstaff wünscht Ihnen und Ihren Liebsten frohe Ostern!