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Maori Statue, Berg Hikurangi

Maori Statue, Berg Hikurangi
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Im Zentrum der Spiritualität in Neuseeland

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Aotearoa, das »Land der langen weißen Wolke«, nennen die Maori Neuseeland. An den Kraftplätzen des Landes zeigt sich bis heute die tiefe Verbindung zwischen Landschaft und gelebter Tradition.

Das spirituelle Zentrum des Universums ist auf der Südinsel Neuseelands zu ­finden. Genauer: bei den imposanten Felsformationen von Castle Hill. Das jedenfalls soll Gerüchten zufolge der Dalai Lama festgestellt haben, als er Kura Tawhiti, wie der Ort in der Sprache der Maori heißt, zum ersten Mal erblickte.

Zwar verhalf er ihm dadurch zu internationaler Bekanntheit, für die Einheimischen ­verkündete er allerdings nichts Neues. Für sie ist Kura Tawhiti seit über 1.000 Jahren heilig. Die ursprünglichen Siedler nannten ihn »Te Kohanga«, also »Geburtsort der Götter.« Bis heute umweht das hügelige Grün, auf dem bis zu 40 Millionen Jahre alte Felsbrocken verstreut ­liegen und sich antike Felsmalereien befinden, eine ­mystische Aura. Es ist friedlich und still, die Gedanken scheinen sich zu ordnen, der Blick klarer zu werden.

Lebendige Kultur

Weil die Maori-Kultur eng mit der Natur verbunden ist, sind viele ihrer heiligen Stätten nicht menschengemacht, sondern dort zu finden, wo sich die Natur von besonders ­beeindruckender Seite zeigt. So wie am heiligsten Ort ­Neuseelands: Te Rerenga Wairua. Gelegen am äußersten Nordende der Nordinsel, markiert er jene Stelle, an der die Seelen der Verstorbenen diese Welt verlassen und ihre ­letzte Reise antreten.

Der heiligste Ort des Landes: Te Rerenga Wairua
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Der heiligste Ort des Landes: Te Rerenga Wairua

Wer den »Absprungplatz der ­Geister« besuchen möchte, nähert sich durch ein ­Eingangstor, das mystische Klänge ertönen lässt. Selbst wer nur den nahegelegenen Mini-Leuchtturm oder die Stelle, an der die ­Tasmansee auf den Pazifik trifft, sehen möchte, kommt nicht umhin, die Besonderheit des Ortes zu spüren.

Der heilige Berg

Einen einzigartigen Moment erlebt man am ­Maunga Hikurangi, einem heiligen Berg der Maori, bei Sonnenaufgang in den Sommermonaten. Wenn die ­ersten ­Sonnenstrahlen über die Hügelketten der ­Ostküste ­klettern, begrüße man hier – so heißt es – als einer der ersten Menschen auf der Welt den neuen Tag. Neun riesige, ­geschnitzte Figuren, die sogenannten Whakairo ­erinnern an die heilige Bedeutung des ­Maunga Hikurangi für die Maori. Da ihre Kultur erst vor rund 800 Jahren entstand, ist sie vergleichsweise jung und noch relativ unverfälscht. Besucher:innen haben die Gelegenheit, ihre Kunst, Mythen und soziale Struktur authentisch zu erleben. Vor allem ihr tiefes Verständnis für die Natur fasziniert urbane Sinnsuchende.

Im »Rosewood« gibt es Hirtenwanderungen.
© Rosewood
Im »Rosewood« gibt es Hirtenwanderungen.

Best of Hotels

Rosewood Cape Kidnappers, Nordinsel: Das luxuriöse Hideaway liegt auf einem Felsvorsprung und punktet unter anderem mit Golfplatz, Spa samt Infinity-Pool sowie einer Küche mit Zutaten aus dem eigenen Garten.

Huka Lodge, Nordinsel: Die aus nur 20 einzigartigen Suiten bestehende Lodge am Waikato River ist traumhaft schön. Dazu kommen ein eleganter Spa-Bereich sowie Natur, die sich von ihrer imposanten Seite zeigt.

Fable Terrace Downs Resort, Südinsel: Rund um das Resort haben Gäste jede Menge Gelegenheit, sich mit der atemberaubenden Natur zu verbinden. Das Haus lockt mit erstklassiger Kulinarik und modernen Zimmern.

Restaurants

Inati, Christchurch: Gäste kommen hier in den Genuss saisonal inspirierter Tasting-Menüs aus frischesten Zutaten der Umgebung, serviert als Sharing Plates.

Noble Rot Wine Bar, Wellington: Die Weinkarte von Sommelière Jessica Wood ist erlebenswert, doch auch das ungewöhnliche Tasting-Menü (Schokoladenmousse mit Tomaten!) ist einen Trip wert.


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