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Grand Egyptian Museum

Grand Egyptian Museum
© Tamer A Soliman/Shutterstock

Soeben geöffnet: Das größte archäologische Museum der Welt in Kairo

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Anfang der 90er-Jahre gab es die ersten Pläne, nun öffnet das »Grand Egyptian Museum« in Kairo seine Tore: Tutanchamuns Schätze sind erstmals komplett zu sehen.

Nach einer langen Planungs- und Bauphase begrüßt das »Große Ägyptische Museum« am Stadtrand Kairos seit 1. November Besucher:innen. Auf mehr als 24.000 Quadratmetern sind nun über 100.000 Artefakte aus der altägyptischen Geschichte zu sehen.

Schatz des Tutanchamun

Höhepunkt ist der vollständige Grabschatz von Tutanchamun. Bisher waren nur Teile, darunter die lebensgroßen Wächterstatuen, der Thronsessel und die goldene Maske, zu sehen. Die Maske des jungen Pharaos, ein Meisterwerk aus Obsidian und Gold, gilt als Symbol für die geheimnisvolle Ausstrahlung des Herrschers vor über 3.300 Jahren.

Architektonisches Juwel

Das Museum beeindruckt nicht nur mit seiner Sammlung: Besucher:innen betreten zunächst einen weitläufigen Platz und eine Eingangshalle, die die Pyramiden nachahmt und von Hieroglyphen geschmückt ist. Im Atrium thront die 12 Meter hohe Kolossalstatue Ramses II., die einst mitten in Kairo stand und 2006 an den neuen Standort transportiert wurde.

Von der Haupthalle führen Treppen zu raumhohen Fenstern mit Blick auf die Pyramiden von Gizeh, nur zwei Kilometer entfernt. Die zwölf Hauptgalerien sind chronologisch und thematisch geordnet und zeigen neben Statuen und Sarkophagen auch mumifizierte Tiere, kunstvolle Schmuckstücke und jahrtausendealte Perücken.

Kolossalstatue Ramses II.
© Ayman Zaid/ Shutterstock
Kolossalstatue Ramses II.

Besuch des Museums und den Pyramiden

Ein Besuch des Museums lässt sich gut mit einer Besichtigung der Pyramiden kombinieren. Shuttle-Busse bringen die Besucher vom neuen Eingang über das Plateau, während Privatautos und Reisebusse nicht erlaubt sind. Die nahegelegenen Pyramiden, darunter die Cheops-, Chephren- und Mykerinos-Pyramide, sowie die Sphinx, bilden das beeindruckende historische Umfeld des Museums.

Kairo, die »Stadt der tausend Minarette«
© Getty Images / Anton Petrus
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Travel-Redaktion
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