Trendziele: Diese Destinationen sind 2026 im Kommen
Das Reiseportal »Tripadvisor« hat soeben die beliebtesten Reiseziele für 2026 gekürt. Falstaff TRAVEL stellt eine Auswahl an Gewinnern des »Travellers’ Choice Awards 2026« vor, die demnächst zu Trenddestinationen werden.
Auch dieses Jahr hat die Plattform Tripadvisor Reiseziele mit dem »Traveler Choice Award« ausgezeichnet. Grundlage des Rankings sind Millionen von Bewertungen, die Reisende über einen Zeitraum von zwölf Monaten abgeben. Neben den Gewinnern werden auf dieser Datenbasis auch Trendziele eruiert.
Die Gewinner-Destinationen sind in diesem Jahr wenig überraschend: Auf Platz 1 steht Bali, auf Platz 2 London, gefolgt von Dubai, Hanoi, Paris und Rom. Falstaff TRAVEL stellt daher eine Auswahl an spannenden Destinationen vor, die laut den Bewertungen im Jahr 2026 trenden.
Madeira als Outdoor-Paradies für Familien
Von wegen Rentnerparadies! Die sogenannte »Blumeninsel« im Atlantik punktet vor allen Dingen mit Familienfreundlichkeit und spannenden Outdoor-Abenteuern. Ganzjährig mildes Klima, schroffe Felsküsten und eine erlebnisreiche Natur – dazu hervorragender Wein: Es gibt so viele Gründe, weshalb sich eine Reise auf die Insel lohnt. Zu den Insider-Tipps gehört das Genießen des Sonnenaufgangs auf dem Gipfel des Pico do Areiro. Das Schwimmvergnügen im Lavabecken sollte ebenfalls weit oben auf der To-Do-Liste stehen. Die Becken entstanden im Laufe der Jahrtausende an der Nordwestküste der Insel, eine gute Fahrtstunde von Funchal entfernt. Der zauberhafte Wald »Laurisilva« ist bis heute in seiner ganzen Vielfalt noch immer nicht erfasst – zu viele Tiere und Pflanzen tummeln sich hier. Seit 1999 ist der 22.000 Hektar große Wald Teil des UNESCO Welterbes. Selbst Orchideen wachsen im »Laurisilva«. Natur pur erleben Urlauber:innen auch im Botanischen Garten. Ein Erlebnis ist es bereits, ihn zu erreichen: vom Zentrum der Hauptstadt Funchal am besten per Seilbahn. Besonders zauberhaft sind zudem Wanderungen entlang der Levadas. Die Wege führen entlang der Wasserkanäle durch romantische Landschaften.
Tiflis, Georgien - eine Stadt im Wandel
Tiflis begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kreativität und Lebensfreude. Die charmante Altstadt zu Füßen der Narikala-Burg lockt mit verwinkelten Gassen, bunten Häusern mit geschnitzten Balkonen und Sehenswürdigkeiten wie der Metechi-Kirche, der Sioni-Kathedrale oder der Anchischati-Kirche. Herzstück ist das traditionsreiche Schwefelbäderviertel – hier spürt man, warum Tiflis »die warme Stadt« genannt wird. Insider lieben die vielen Straßencafés, Bars und kleinen Kneipen entlang des Mtkwari, in denen man bei einem Glas Wein das georgische Lebensgefühl erlebt. Kulinarische Highlights sind moderne georgische Küche im »Café Littera« oder ein außergewöhnliches Dinner im Weingut »Bina 37« – versteckt im 8. Stock eines Wohnhauses, mit eignen Weinen und tollem Ausblick. Kulturell spannend wird es mit der neuen Art Foundation Anagi, aber auch das inzwischen ausgebaute Shalva Amiranashvili Museum of Fine Arts ist sehenswert. Die Natur rund um Tiflis kann sich ebenfalls sehen lassen: Der Turtle Lake oder der National Botanical Garden of Georgia bieten sich zur Besichtigung an.
Okinawa City - Japan im langsamen Tempo
Okinawa im Süden des Inselstaates verspricht im August heiße Strandtage und wenig Regen. Der Archipel wird unter internationalen Reisenden nach wie vor oft übersehen, weshalb man hier vor allem Japaner:innen begegnet, die sich an den weißen Sandstränden unter ihren Schirmen verbergen und auf das traumhafte azurblaue Wasser blicken. Auch geschichtlich weiß Okinawa als ehemaliges Königreich, das regen Handel mit den umliegenden Ländern betrieb, aufzutrumpfen. Die Insel ist nur zwei Flugstunden von den großen Städten entfernt und besticht mit wunderschönen Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten, einer einzigartigen Ryūkyū-Kultur und der frisch restaurierten Burg Shuri. Japan in einem langsameren Tempo und mit besserem Wetter.
Olympische Spiele und Kultur: Mailand und Glasgow
Unter den europäischen Trend-Städten rückt insbesondere Mailand in den Mittelpunkt. Die norditalienische Metropole profitiert aktuell von ihrer Funktion als Co-Gastgeberin der Olympischen Winterspiele, was umfangreiche städtebauliche Entwicklungen anstößt. Neue Hotelvorhaben, Infrastrukturmaßnahmen und die Neugestaltung ganzer Stadtteile prägen den Wandel. Glasgow wird in den Bewertungen vor allem für sein dynamisches Kulturleben hervorgehoben. Die Stadt, die als erste in Großbritannien den UNESCO-Titel »City of Music« erhielt, steht für eine ausgeprägte Musik- und Kreativszene. Gleichzeitig bietet sie einen idealen Ausgangspunkt, um einige der spektakulärsten Naturregionen Schottlands zu entdecken.
Geeignet für Solo-Trips: Dublin und Berlin an der Spitze
Darüber hinaus richten die Auszeichnungen den Fokus auf Städte, die sich besonders gut für Alleinreisende eignen. Dublin wird dabei als überschaubare Stadt mit kurzen Wegen beschrieben, die sich hervorragend zu Fuß erkunden lässt und für ihre offene, einladende Stimmung bekannt ist. Dublin hat sich vom industriellen Sorgenkind zur wohlhabenden Tech-Metropole mit lebendiger Kulinarikszene entwickelt. Entlang des Liffey entstanden aus alten Pubs und Fabriken angesagte Restaurants und Cafés. Die Küche setzt auf hochwertige irische Produkte, oft modern interpretiert: vom kreativen Fine Dining im Bastible, über erstklassiges Fleisch und Seafood im historischen Hawksmoor, bis zur innovativen, französisch geprägten Küche im trendigen Note.
Die deutsche Hauptstadt wird als weltoffene, progressive Metropole wahrgenommen, in der historische Bauten und zeitgenössische Architektur auf markante Weise zusammentreffen. Berlin steht für Kontraste, Freiheit und ständigen Wandel. Die Stadt verbindet raue Partykultur mit Kunst, Geschichte und Stil – von Rave bis Vernissage, von Szenebar bis Späti.