Handgepäck: London Heathrow Airport kippt Flüssigkeitsregel
Am Flughafen London-Heathrow ist die Sicherheitskontrolle deutlich einfacher geworden. Dank neuer CT-Scanner können Passagiere ihr Handgepäck ab sofort ohne Limit an Flüssigkeiten und ohne Auspacken von Elektronik kontrollieren lassen.
Passagiere am größten Flughafen Europas können aufatmen: Ab sofort gehören die strikten 100-Milliliter-Grenzen für Flüssigkeiten und das langwieriges Auspacken von Laptops der Vergangenheit an. Dank eines milliardenschweren Modernisierungsprogramms setzen die Londoner Verantwortlichen auf hochmoderne CT-Scanner, die für zügigere und stressfreie Sicherheitskontrollen sorgen.
Für Reisende bedeutet das: Eigenen Kaffee, Saft oder Wasser in Behältern bis zu zwei Litern dürfen problemlos durch die Sicherheitskontrollen und mit an Bord genommen werden. Laptops, Tablets und andere elektronische Geräte bleiben sicher verpackt im Handgepäck, während die CT-Scanner deren Inhalte präzise in 3D überprüfen.
Ende der strengen Handgepäcksregeln
Diese Neuerung beendet eine Sicherheitsregel, die vor 20 Jahren eingeführt wurde. Nach vereitelten Anschlägen 2006, bei denen Terroristen Flüssigsprengstoff in Getränkeflaschen schmuggeln wollten, wurden weltweit strenge Handgepäcksregeln eingeführt.
Die Vorteile der gelockerten Regelungen liegen auf der Hand: Reisende passieren die Sicherheitskontrolle schneller, Wartezeiten verkürzen sich vor allem in Stoßzeiten, und rund 16 Millionen Plastiktüten werden eingespart. Heathrow zeigt, wie Sicherheit, Effizienz und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können.
Europas verkehrsreichster Airport
London Heathrow bleibt auch 2025 der verkehrsreichste Flughafen des kontinentalen Europas und hat 2025 erstmals mehr als 84 Millionen Passagiere abgefertigt.