Am Sonntag geöffnet: Die besten Bars in Berlin
Magnolien- und Veilchenblüten, Fichtenspitzen, Holunderblüten und sogar Spargel: Die saisonale Aromenvielfalt der Natur und Pflanzen von lokalen landwirtschaftlichen Betrieben bilden die Basis für die fantastischen Cocktails in dieser wundersam-schönen Neuköllner Bar. Die wöchentlich wechselnde Karte ist immer gut für Überraschungen.
Im historischen Ambiente heißt die Lobby Lounge & Bar im Hotel Adlon Touristen und Berliner willkommen. Aus dem opulenten Elefantenbrunnen plätschert leise das Wasser und der Pianist sorgt für klassische Klänge, die das Erlebnis perfektionieren. Gereicht werden Champagner, Cocktails und kleine Köstlichkeiten.
Ein Tresen, vierzehn Barstühle, beste Zutaten, klassische Basisrezepte mit kreativem Twist und ein hochprofessioneller Service: Das ist das minimalistische Geheimnis der großartigen Bar von Gonçalo de Sousa Monteiro, die es bereits vor zehn Jahren zu Recht auf die Charts der »The World's 50 Best Bars« geschafft hat.
Wenn man im bequemen Sessel sitzend einen »Classic Martini« bestellt, kommt der Trolley-Wagen herbei, auf dem der Drink live gemixt wird. Mehr Exklusivität geht ja kaum. Das bestens geschulte Barteam verwöhnt seine Clubgäste zudem mit einem beeindruckenden Spirituosensortiment und großartigen Champagner-Cocktails.
Das Team um den Briten Sam Orrock hat handwerkliche Techniken wie Vaporisieren, Zentrifugieren und Kaltpressen zur Perfektion gebracht. Dennoch ist die Bar kein Treffpunkt für Nerds, sondern ein echter Genusstempel. Rund zehn ungewöhnliche Drinks wie »Beetroot« oder »Matcha Martini« stehen auf der wechselnden Karte.
Die Macher Dustin Franke und Johann Lautenschläger schaffen mit ihrem Lokal Krass Böser Wolf den Spagat zwischen uriger Kiezkneipe und angesagter Cocktailbar. Das Publikum bestellt Cocktailklassiker wie Gin Fizz oder Eigenkreationen wie »Thyme of my Life« mit Gin, Rosmarin, Thymian, Zitrone und Grapefruit.
Zahl so viel du möchtest, das ist das piblikumsfreundliche Credo von Benito Opitz und Philipp Schmitz. Die Betreiber der Mondhuegel Bar haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Kneipencharme zu bewahren, und mixen in ihrem Lokal in Kreuzberg Drinks aus hausgemachten Spirituosen, Destillate und Sirups aus natürlichen Inhaltsstoffen.
Seit 30 Jahren mehr als ein Geheimtipp im Schöneberger Kiez: Pünktlich zum Jubiläum wurde das beliebte Waterhole hinter der grünen Tür zur »Bar des Jahres« gekürt und Chefin Maria Gorbatschova gar zur »Bartenderin des Jahres«. Das Geheimnis: fantastische kreative Drinks, intelligente Barkultur und persönliche Gästebetreuung.
In angesagter Atmosphäre mit Bohemian-Interieur besticht die Lost My Voice Bar mit einer kreativen Cocktailkarte im Circus Hotel direkt am Rosenthaler Platz. Der Fokus liegt auf Cocktailklassikern. Jeden ersten Montag im Monat legt ein DJ auf und macht die Bar zum idealen Ort für After-Work-Drinks.
Experimentelle Drink-Kreationen sind die Spezialität der Macher der Lamm Bar. Die beliebte Bar in Prenzlauer Berg ist bekannt dafür, dass sich die Barkeeper viel Zeit für eine gute Beratung nehmen. Probieren sollte man auf jeden Fall den Banana-Split-Cocktail mit Rum, Banane, Limette und Chocolate Bitters.
Inspirierender Ort für ambitionierte Cocktailjäger. Hier servieren Anastasia und Filip kreative Signature Drinks und hervorragendes Barfood, die Geist und Körper beflügeln. Besondere Empfehlung: der »Aperitivo Tasting Flight« (45 Euro, 17 bis 19:30 Uhr), bei dem drei Mini-Cocktails mit passenden Snacks auf den Tisch kommen.
»Naked & Famous« und »Pornstar Martini« – die beliebten Signature Drinks im Charlottenburger Galander sind auch eine Anspielung an die Vergangenheit, als im alten Rotlichtviertel noch die Nächte durchgefeiert wurden. Heute strahlt der Ort eher gediegene Hipness aus – ideal, um hochwertiges Tresenhandwerk zu genießen.
Roomers heißt das altehrwürdige Hotel am Steinplatz jetzt, hier findet man auch das neueste gastronomische Highlight von The Duc Ngo: Vor dem exklusiven Dinner in der Manon Brasserie lockt die zugehörige Bar mit spannenden, französisch inspirierten Signature Drinks wie dem »House Sazerac« oder dem »Creole Mai Tai«.
Ein edel-lässiges Interieur, wechselnde Kunst an den Wänden und interessante Menschen überall. Der erste Eindruck täuscht: In dieser Bar geht es nicht um Chichi oder Show, hier ist »Serious Drinking« angesagt. Und Signature Drinks wie »Sun Ra 1995« auf Tequila-Mezcal-Basis passen hervorragend zu den Club Sandwiches.
Eine heilende Wirkung versprechen die Drinks, die bei Herr Lindemann im ruhigen Rixdorf in Neukölln gemixt werden. Dafür kommen jede Menge Kräuter zum Einsatz, die in Kombination mit Gin, Rum und anderen Spirituosen nicht nur gesund machen sollen, sondern vor allem auch geschmacklich komplett überzeugen.
Die Orania.Bar im gleichnamigen Hotel in Kreuzberg überzeugt durch ihre kreative Freiheit. Die Getränkekarte dient zur Inspiration, gemixt werden aber Drinks, je nach persönlicher Präferenz mit oder ohne Alkohol. Im luxuriösen Ambiente des Hotels lässt es sich am langen Ecktresen wunderbar verweilen.
Nobel, humorvoll, gentlemanlike: Umgezogen von der Old Street in London nach Berlin setzt diese edwardianische Bar neue Maßstäbe, was Stil betrifft. Serviert werden neue und historische Cocktails wie »Deviled Egg« oder »Geisha, that's nuts!« in außergewöhnlichen Gläsern und Gefäßen. Dazu gibt es exzellentes Barfood.
Auf einen Apéro nach der Arbeit trifft man sich in der Salut! Classic Bar in Schöneberg. Auf der Karte stehen Klassiker aus den 20er- und 30er-Jahren, aber auch eigene erstklassige Drink-Kreationen. Barinhaber Dejan Spasovski legt großen Wert auf hochwertige Zutaten, einige davon werden vor Ort selbst hergestellt.
Der Blick über die gesamte City West ist exklusiv und ideal für einen Sundowner. Die Rooftop-Bar an der Spitze des Waldorf Astoria bietet eine große Auswahl an guten Weinen und selbstverständlich Champagnern an; sommerlich passende Signature Cocktails wie »Mama Amalfi« oder »Mykonos Sun« verschönern den Ausblick.
Eine coole slawische Bar, das hat Kreuzberg unbedingt noch gefehlt. Seit Oktober 2024 betreiben die Petersburger Schwestern Vika und Sasha die Cocktailbar, die auch jungen Künstlern aus Osteuropa einen Ort für Ausstellungen und Konzerte bietet. Dazu mischen sie überzeugende Signature Drinks wie »Work hard, play hard«.