Die besten 10 Restaurants für Mittlere Preisklasse in Baden-Württemberg
Die beiden Andreasse (Lutz im Service, Hettinger in der offenen Küche) bieten ein nostalgisches Gourmeterlebnis im Gewölbekeller. Zum intimen Rahmen passt eine Weinkarte, die mit Tiefe verblüfft.
Bei pikant-scharfem Papayasalat und Crispy Chicken Burger »Asia Style« hätte Wilhelm Hauffs »Schatzhauser« wohl einen Schreck bekommen, aber es gibt hier auch Linseneintopf und Maultaschen. Schmeckt klasse.
Küchenchef Caio Benati bietet täglich wechselnde Mittagsmenüs, à la carte und Tasting-Menüs – mit Gerichten wie Pilz-Consommé mit exotischen Pilzen, Wakame und Zitronengras oder Reh mit Topinambur.
Die Familie Fehrenbacher schafft in ihrem Adler den feinen Spagat zwischen Bodenständigkeit und Hochküche. Hier wird der Klassik gehuldigt, die sich vortrefflich mit modernen Einflüssen und Aromen verträgt.
Sicher kann man vorher nie sein, was im Hupperts-Menü steht: Der Chef entscheidet nach Marktlage, welcher Fisch und welches Gemüse auf den Teller kommt. Weil das Lokal klein-intim ist, sollte man reservieren.
Ein Ort der Vielfalt: Im ehemaligen Gasthof mit Metzgerei trifft schwäbische Gastlichkeit auf französisch inspirierte Küche mit regionalem Fokus. Mittwochs gibt es das Midweek-Spezial-Menü.
Hochklassige italienische Küche würde man wohl nicht gerade in Freiburg suchen? Sollte man aber: In der Eichhalde zaubert Federico Campolattano feinsinnige italienische Gerichte zwischen Pasta-Kunst und Wagyu-Zunge.
Die Gerichte von Andreas Sondej sind authentisch und nachhaltig. Alle vier Wochen wechselt die Speisekarte, die auf Obst, Gemüse und Kräuter aus eigenem Anbau setzt, der von Opa Knapp unterstützt wird.
Familie Ruggaber umsorgt Besucher mit herzlicher Gastfreundschaft, prämierter Weinkarte und überaus geschmackvoller Gourmetküche. Zur regionalen Basis kommen fantastische Produkte aus aller Welt.
Klassisch schwäbisch und saisonal-abwechslungsreich: Mit Leidenschaft und Präzision werden Tradition und zeitlose Eleganz verbunden – von Klassikern bis zu feinen Menüs mit überraschenden Akzenten.
Schwungvolle, saisonale Genussküche im Kunsthotel nahe der Grenze zu Straßburg mit größtenteils Produkten beziehungsweise Gerichten aus der Region. Mediterrane Ausflüge sind ausdrücklich erlaubt.
Aus dem Gasthaus Hasen wurde vor einiger Zeit Meister Lampe – und die angedeutete Lockerheit ist überall zu spüren. Daniel Stüblers Sülze vom Duroc-Schwein verführt ebenso wie Milchreis mit Aprikosen.
Familie Hupfer steht in dritter Generation für eine feine, nachhaltige Regionalküche. Mit Raffinesse zubereitet, kommen in der gemütlichen Gaststube vor allem bodenständige Klassiker auf den Tisch.
Nicht alle Menüzutaten haben in der Küche die 100 Grad gesehen – so etwa Caesar Salad und Mousse au Chocolat. Aber wichtiger als die Namenslogik sind sowieso modernes Flair, Terrasse und coole Cocktails.
Wie sehr Stephan Köpfers Gasthaus am Kaiserstuhl verankert ist, merkt man bei der Lektüre der Weinkarte. Die Terrasse gilt als schönste der Region und die regionale Küche wird von Steaks ergänzt.
Das Markgräfler Land und sein kulinarischer Reichtum sind Grundlage für die feinsinnigen Gerichte der Krone. Tradition spielt genauso eine Rolle wie Fortschritt im Sinne von pflanzenbasierter Küche.
Ein starkes Doppel in der urgemütlichen »Alten Stube« des »Romantik Hotel Spielweg«: Hier trifft Wild aus eigener Schwarzwälder Jagd auf asiatische Zubereitungstechniken. Küchenchefin Viktoria Fuchs startet mit einer knusprigen, aromastarken Wildenten-Frühlingsrolle samt mariniertem Chinakohl und umamireicher Salzpflaumensauce, gefolgt von ihrem Signature Dish: Wildschwein-Dim-Sum mit butterzartem Teig und herzhafter Füllung. Asiatische Aromen sind hier kein Modetrend, sie sorgen beim Wild für eine frische Note. Seit Jahren schon perfektioniert die junge Köchin ihre kreative Schwarzwald-Asia-Fusion und zeigt Fingerspitzengefühl für dominante Kräuter wie Koriander. Wie bei der behutsam auf den Punkt gegarten, weil innen leicht glasigen Lachsforelle mit erfrischendem Thai-Curry in einer leichten Schärfe. Die Produktqualität ist über alle Zweifel erhaben, Regionalität kein Marketing, sondern von der ganzen Familie Fuchs gelebte Realität. Wild aus eigener Jagd, Käse aus der Spielweg-Käserei, Steinpilze sammelt Viktoria Fuchs gerne selbst. Zudem ist es praktisch, wenn das Weinanbaugebiet Markgräflerland gleich um die Ecke beginnt; bis zum Kaiserstuhl oder nach Frankreich ist es auch nicht weit. Die Weinkarte listet entsprechend Highlights aus Baden wie dichte Spätburgunder oder einen erfrischenden Gutedel vom aufstrebenden Weingut Köpfer, dessen Fruchtnoten von weißem Pfirsich kongenial zu Fuchs’ Asia-Aromen passen. Wer gut gereifte, große Gewächse aus Burgund und Bordelais oder Weine aus naturnahem An- und Ausbau bevorzugt, wird ebenso fündig und freut sich über eine faire Kalkulation. Tipp: Im Sommer sitzt man schön auf der ausladenden Terrasse.
Weingartens kulinarische Nummer eins ist dem Zeitgeist immer ein Stück voraus. In dem neu designten Restaurant ist nicht nur der Wagyu-Burger gefragt. Chefkoch Sebastian Syrbe weiß, was Gäste wollen.
Mehr Schwarzwaldidylle als hier ist schwer zu finden und auch die Küche spiegelt das wider, etwa mit badischem Schneckenrahmsüppchen, Wachtelbrüstchen im Blutwurstmantel oder »Kirschwassereisbömble«.
Jochen Fischer wandelt mit seinen Gerichten gekonnt zwischen Tradition und Moderne durch internationale Küchenstile. Saucen und Fonds sind hausgemacht, die meisten Produkte kommen aus der Region.