Die besten Streetfood-Lokale im Burgenland
Dass sich die Winzer-Avantgarde hier trifft, liegt an der »No Mainstream«-Weinkarte. Dass daneben die Locals ihr Mittagessen holen, hängt wieder an der Burger-Qualität. Wechselnde Specials (z. B. »Holzfäller«) ergänzen Kreatives wie »Puszta Burger« oder »Lucha Libre« mit Nachos.
Die Eigendefinition »Chillout-Strandbar« nimmt man u. a. mit DJ-Musik wahr. Kulinarisch hingegen legt man vor allem Streetfood-Lieblinge auf: Käsekrainer, Fish & Chips und als weitere passende Option am Wasser auch Moules frites und Knoblauch-Garnelen. Gute Cocktail-Karte!
Klein, aber feinst! Was als Geheimtipp begonnen hat, ist längst etabliert. Am besten gibt man Maurizio freie Hand, aus dem Tagesfang etwas zu zaubern. Seine »schnellen« Standards Austern oder Fischsemmel gehen immer, dazu im Idealfall auch krach-knusprige Fish & Chips.
Mindestens so bekannt wie für die Biere ist das Pub für die hausgemachten Sauerteig-Pizzen. Seit fünf Jahren kann man sich vom »Spargelstecher« im Frühjahr bis zum Herbst-Special »Hüttenpizza« durch die Saisonen schlemmen. Oder man greift zu Daniel und Oliver Ruiners Klassikern.
Das reiche Frühstücksangebot und die »Tesla Bowl« sorgen für einen guten Start, doch das Herz der Küche in der Ruster Bucht schlägt italienisch. Das zeigt sich bei Carpaccio (Tuna und Rind) ebenso wie der Pasta, die man am Seeufer genießt. Risotto und Calamari machen die Illusion vom Meer komplett.
Eher selten beginnt das Lob eines Kebap-Anbieters mit einer Ode an das Brot. Doch wenn sich die Qualität so deutlich anders anfühlt – und vor allem schmeckt –, dann ist das Denis-Style. Und dabei ist man da noch gar nicht zum saftigen Hühnerfleisch vorgedrungen. Spitzenmäßig!
Tacos, Burritos, viel Herz (Motto der Hütte am See: »Pura vida!«). Mehr braucht es nicht, um aus Neusiedl Acapulco werden zu lassen. Getränke und fallweise Live-Music verstärken das chillige Lebensgefühl. Sehr fein: Neben dem Steppenrind stammt selbst der Koriander aus dem Seewinkel.
Das namensgebende Reiskorn kann tatsächlich als der kleinste gemeinsame Nenner in der schier endlosen Folge asiatischer Köstlichkeiten beschrieben werden: Bowls und Dim Sum warten, aber auch Currys werden geschöpft und Bao Buns gedämpft. Kurz: Eine große Auswahl und intensive Aromen warten.
Rund um den Abholmarkt hat sich auch der »fleischige« Imbiss etabliert. Mit einer herzhaften Bosna, den Burgern (wahlweise mit Pulled Pork oder Rinder-Patty), aber auch Schnitzel und Cordon bleu (auch in der Semmel to go) stillt man den kleinen und großen Hunger mustergültig.
Ins zehnte Jahr geht Christian »Luv« Leeb heuer mit seiner mobilen Küche. Mittlerweile bewirbt er die Burgenland-Kulinarik fallweise sogar im Nachbarland. Am Traditionsstandort vor dem Gasthaus Leeb warten Burger (und bunte Fries), Pusztawürstel mit Curry, vor allem aber der »Wödburger«.
Wohnzimmer-Atmosphäre und Wohlfühlküche, die von der Lust auf Neues lebt. Da kann es bei Andreas Stöger mal Cevapcici mit Djuvec-Reis geben, dann wieder ein Curry oder auch Miesmuscheln im Tomaten-Sud. Müsste man ein Motto finden, dann wäre es: »Erlaubt ist, was den Kemetenern gefällt«.
Beef aus Österreich, frisches (niemals tiefgefrorenes) Faschiertes, die Buns mit Butter vom Bäcker, die Saucen aus eigener Werkstatt. Das sind die Zutaten, aus denen die Burger gebaut werden. Ergänzt wird das Sortiment durch saisonale sowie vegetarische Burger, Bowls, Steaks und Salate.
Im Winter mit Lieferdienst, in der Sommersaison vor Ort: So sorgt Roman Kiaba mit Burgern für Furore. Denn gerne entwickelt er die Basis-Struktur Bun+Laberl weiter. Das schwarze Brötchen als Blickfang, der schmelzige Avocado-Burger oder Teriyaki Special geben davon Zeugnis.
Wie sehr der Foodtruck eingeschlagen hat, zeigt sich an den starken Buchungen für Caterings. Das machen Nonglak und Jürgen Treppel nämlich auch. Zu den fixen Standzeiten hat man um die Mix-Box mit Satay und Garnelen erweitert. Immer fein: Tom Kha Gai und das Masaman-Curry.
Wann die Schüler in der Hauptstadt aus haben, lässt sich am Stundenplan sehen – oder an der Menschentraube vor dem Benji's ablesen. Der beliebte Snack-Treff hat schließlich nicht nur das namensgebende Fleisch vom Spieß, sondern auch Pizza und manche Bowl (Thunfisch) am Start.
Bis hin zu den Softdrinks hält man die Auswahl groß. Döner Kebap von drei Dreh-Spießen, Wraps, Falafel oder die namensgebenden Bowls werden mit frischen Salaten und Gemüsen »getuned«. Eine besondere Empfehlung gilt aber den Pide mit drei Füllungen (Käse, Spinat oder Fleisch).
In Eisenstadt schon seit ewigen Zeiten eine Streetfood-Institution. Neben den üblichen Würsten werden hier auch Gerichte aus der Abteilung Hausmannskost angeboten – von Frittatensuppe, Rindsgulasch bis zu Cordon Bleu. Netter Schanigarten, zentrale Lage.
Poké Bowls, Hot Bowls, Smoothies und süße Waffeln: Mit viel Liebe zum Detail, besten Zutaten und großer veganer & vegetarischer Auswahl bringt Kenny's den gesunden, urbanen Zeitgeist auf den Teller. Die Shakes sind vielleicht nicht ganz so gesund, aber echtes Soulfood.