Die besten Streetfood-Lokale im Burgenland
Am Coolness-Faktor des Seewinkels hat der vor 5 Jahren gestartete Burger-Naturwein-Laden maßgeblichen Anteil. Dabei hat man sich nur auf die lokalen Gourmandisen besonnen – Bison aus Apetlon mit Wacholderspeck hat man aber nicht so oft im Bun. Herrlich auch die »Chicken Fingers«!
Schön muss es sein, dann warten die Liegestühle am Steg und die Küche fährt die Regler (auch bei der Musik!) hoch. Die zweite Saison am See soll noch chilliger werden, Garnelen-Tacos, frittierte Muscheln und Melanzani mit Tahini stehen bereit für die drei Zonen rund um die Bar.
Die Erweiterung war überfällig, auch wenn sich viele Eisenstädter die Meeresdelikatessen selbst abholen. Nun kommen die Austern zu noch mehr Tischen, es ist Platz für die köstliche Sauce zu Maurizios Fish'n'Chips oder dem Backfisch, den er in diesem Refugium serviert. Köstlich!
Im Ruiner knallten einmal nicht die Bierkapseln, sondern die Sektkorken – seit einem Jahrzehnt versorgen die Ruiners generationenübergreifend die Pizza-Freunde rund um den See. Zum Jubiläum machte man auch mobil: Der Food-Trailer bringt »Triple Cheese«, »Verdure« und Co. zu Events.
Das ist einmal eine Ansage: »Wir möchten uns nicht mit den üblichen Ketten vergleichen.« Denn in der Tat geht das unverzichtbare kleine Lokal die oft zitierte Extrameile. Die beginnt beim Gemüse – und vor allem beim Brötchen. Logisch, dass da das Fleisch ebenfalls bestens mundet.
Genussmomente am See verheißen Konstantin Stadler und Andreas Thomas. Umgesetzt wird das kulinarische Versprechen am Wochenende schon ab dem Frühstück. Dazu kommt eine reiche Auswahl für die Schwimmer: Backhendlsalat, Langos, Falafel-Bowl, Moussaka und eine Pizza-Auswahl sind am Start.
Mit Burrata und Artischocken startet man am Wochenende in der Ruster Bucht, die mediterrane Linie pflegt das »Tesla« aber generell gerne. Pizza und Pasta sind die Klassiker des lässigen, gerne von Musik durchfluteten Seelokals. Wer es mit »low carb« hält, nimmt die »Tesla Bowl«.
Es ist nicht der Pazifik, den man da mit dem Burrito in der Hand betrachtet. Das ist aber auch das Einzige, was Lynda Salman Dinhofs Küche vom mexikanischen Original unterscheidet. Ob Soja-Faschiertes, Steppenrind oder Chipotle-Hendl geordert wird, ist zweitrangig – alles ist gut!
Hühnergyros mit Tomatenreis? Oder doch Schopfbraten? Da wäre aber auch noch die Bosna in der Haus-Version … Beim Fleisch-Abholmarkt, einem Familienbetrieb wie der Imbiss, schöpft man bei der Qualität aus dem Vollen. Ob Kotelettsemmel oder Selchbratwürstel – hungrig bleibt keiner.
Viele verführerische Angebote kennt die Karte des panasiatischen Anlaufpunkts beim Outlet-Center. Vom japanischen Cutty-Pan oder frittierten Nori-Blättern bis zum dampfenden scharfen Curry-Wok reicht die Palette. Gyoza, Sushi oder Bowls gibt es ebenfalls in reichlicher Auswahl.
Pulled Pork, Zwiebelringe und ein saftiges Bun – so geht einer der Klassiker bei Roman Kiabas Burger-Schmiede. Selbst gemachte Zutaten und immer neue Geschmacksideen punkten. Zuletzt etwa der »italienische« Burger mit Mozzarella, getrockneten Tomaten und Basilikum-Pesto zum Patty.
Authentisch mexikanische Küche findet man bei Takitos. Enchiladas (auch in »big«), Tacos, Burritos und Bowls. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Außer beim Dessert: Auf jeden Fall sollte man sich die Churros als süßen Abschluss bestellen!
Sogar die Saucentiegel haben Kultstatus beim burgenländischen Ableger der Austro-Kette. Neue Rezepte, etwa der neue Burger mit würzigem Lammfleisch, machen den Besuch auch für Stammgäste immer wieder spannend. Positiv: Man kann auch weniger vom Bun bestellen – ganz nach Wunsch!
Was das Gemeindewappen mit Lilie und Feuer zu tun hat, erklärt Kurt Wied gern beim Bier (etwa seinem malzsatten »Darkkurt«). Außergewöhnlich wie die Brauerei ist auch das Grillangebot: Beef Brisket im Burger sowie eine erkleckliche Wurstauswahl – vom »Burenhäutl« bis zur Weißwurst.
Christian »Luv« Leeb kennt man rund um das Burgenland, denn sein Foodtruck kommt viel herum. Homebase ist aber weiterhin das Wirtshaus in »Gschiaß«, vor dem er seine Köstlichkeiten anbietet. Pizza wird mit liebevoller Teigführung vorbereitet, ab und an gibt’s seinen »Wödburger«.
Ein thailändischer Foodtruck in Halbturn? Ja, auch das gelingt, wenn der Service (Vorbestellmöglichkeit) und vor allem die Qualität passt. Darauf schauen Nonglak und Jürgen Treppel. Und so freuen sich die Fans auf Garnelen im Tempurateig oder mit Ananas, Tom Kha Gai oder Curry.
Amerikaner bekommen ihre »Kicks« vielleicht an der Route 66, im Landessüden bevorzugt man Snacks an der Route 57. Direkt an der Bundesstraße zieht die mediterrane Küche auf der Terrasse oder im Innenraum Reisende an. Langweilig wird es nie zwischen Muscheln und Kaiserschmarrn.
In der Regel geht man zum Kebapstand »am Eck« oder »bei der Haltestelle«. In diesem Fall aber verabredet man sich explizit »beim Benji«. Denn der Imbiss hat Maßstäbe gesetzt, die man auch nicht für ein paar Cent weniger bei der Konkurrenz aufgibt. Selbst Vollkorn gibt es hier extra.
Ob Floridsdorf oder hier im Outlet: Der Name ist zugleich das Programm. Wobei es nicht nur Kebap in den Bowls gibt. Knackiges Gemüse und viele Soßen zur Auswahl machen das Snacken einfach. Eine spezielle Empfehlung des Hauses gilt dem Dürüm – Genuss im warmen, weichen Wrap.
Man darf sie beim Wort nehmen. Denn eine schnöde gesottene Wurst ist keineswegs das Angebot. Wenn schon, dann wird angerichtet (Krainer) und ausgarniert (Currywurst). Aber da die umliegenden Büros auch gerne snacken, hat man auch die Auswahl der Spezialitäten zum Mitnehmen erhöht.