"elektronische Zahlungsmöglichkeit" Restaurants in Biel
Die Amuse-Gueules lassen bereits eine Vorliebe des neuen Teams im «Du Bourg» erahnen: wegen der Nori-Tartelette mit gebeizter Forelle und der Gyozateig-Tartelette mit Artischocken, Senfsaat, kandiertem Yuzu. Etwas Japan schadet keinem Menu. Manuel Zauggs letzten Kochstationen lassen einiges erahnen: «Olympia» und «Steinhalle» in Bern. Aus dem hellen Gewölbekeller, wo die Küchengrüsse ausgetragen wurden, geht es hoch ins elegante, Restaurant, in dem nur 16 Gäste Platz haben. Vor dem ersten Gang werden rosenförmige Randen-Butter und Brioche aufgetischt. Dann folgt ein Gurken-Ceviche mit Grapefruit und Sudachi (japanische Zitrusfrucht) an einer Ponzusauce. Das Chilipulver nimmt etwas Überhand, die filigranen Geschmacksnoten bräuchten eine grössere Bühne. Umami gibt´s auch beim nächsten Gang: gebackener Blumenkohl an einer Kräuter-Beurre-blanc. Das Sauerkraut-Aroma ist so subtil, dass wir es fast nicht erkennen. Doch dank der säurehaltigen Sauce und dem Koji-Pilzgeschmack sind alle Gustos auf einem Teller vereint. Nach einem japanischen Eierstich «Chawanmushi» bekommen Vegetarier butterzarte Aubergine und Omnivoren saftiges Poulet. Dieses ist mit hausgemachtem Kimchi aromatisiert. Mit zartem Lauch, verbranntem Lauchpulver und Miso-Jus. Der Käsegang ist gut und gut erzählt: Der Weissschimmelkäse stammt aus einem Armeebunker in Rougemont. Manuel Zaugg will sich im Du Bourg vermehrt der Patisserie widmen. Das schmeckt im ersten Menu so: Apfelwürfel mit Honig, Hippen, Olivenöl, Thymian-Rahmglace. Ganz ehrlich? Zum Niederknien. Japan zeigt sich wieder beim zweiten Dessert: Erdbeeren, Ingwer, Fenchel geröstet, Shiso. Wir sagen: Arigato!
Im Lokal vereint die junge Equipe verschiedene Kochtechniken und Kulturen aus der ganzen Welt auf den geschmackvoll angerichteten Tellern. Ein ganz grosses Plus des Konzepts: Die Zutaten stammen von den Bauern der Umgebung. Das sorgt für Frische und Saisonalität.
Hoch über Biel vereint das Repas Bistro, Restaurant und Rooftop-Bar. Corentin Rérat serviert französische Bistronomie: Pouletleber-Parfait, Kingfish und Short Ribs. Ab mittags sitzt man draussen mit Blick aufs Seebecken, abends kommen Sharing Dishes und Negroni dazu.
Simpel, überraschend und puristisch – ein engagiertes Team bietet in der ehemaligen «Kompass-Fabrik» moderne Terroirküche. Ausserdem versteht sich das ecluse als Zero-Waste-Restaurant: Regionale Produkte sind selbstverständlich und alles davon zu verwerten, ebenfalls.
In geschichtsträchtiger Atmosphäre in dieser geschichtsreichen Institution landen Schweizer Traditionsgerichte und mediterrane Spezialitäten auf dem Teller. Auch Vegetarierinnen und Veganer finden auf der Karte eine feine Auswahl. Vieles ist haus- und handgemacht.
Die Räblus gehört zu den Adressen, die man besser für sich behalten würde – wenn es nicht schon längst jeder wüsste. Herrlich, wie man hier viele unserer heimischen Fische «meunière» oder «gebacken» bestellen kann. Wie es sich fürs Seeland gehört, stimmt auch die Weinauswahl.
Hierher kommen Gäste für saftige Burger und röstaromatisches Grillgut, modern angerichtet und vor allem aus Schweizer Produkten zubereitet. Besonders zu erwähnen ist der Chef's Table der Culinary Artists, dort sitzen alle Gäste gemeinsam an einer langen Tafel.
In der wunderbar gelegenen Lokalität am Bielersee schlemmt man klassische Fischküche. Der traditionsreiche Familienbetrieb – mittlerweile in der achten Generation geführt – ist dank des grosszügigen Aussenbereichs mit Terrasse und Garten auch im Sommer eine grandiose Adresse.
Das Palace im Zentrum von Biel pflegt zwei Gastrokonzepte: Ebenerdig verwöhnt man die Gäste in der «Brasserie» mit klassischen Bistrogerichten mit einem regionalen Touch, während auf der Galerie im «Style» zeitgenössische, raffinierte Gerichte auf den Tisch kommen.
Ein charmantes Bistro im Belle-Époque-Stil, nur wenige Schritte vom See entfernt. Die Schiefertafelkarte wechselt regelmässig: Terrine Maison, schwarzes Risotto oder Foie gras, dazu hausgemachte Desserts wie Tarte Tatin. Der Service trägt Fliege und Charme – lässig und elegant.
Im Sommer finden Gäste auf der Terrasse an der Schüss eine Auszeit fernab des Stadttrubels. Noch besser wird der Aufenthalt dank der Tatarvariationen oder der mediterranen Hauptgänge. Beim Dessert wird man mit einer dekonstruierten Zitronentarte überrascht.