"elektronische Zahlungsmöglichkeit" Restaurants in Nordrhein-Westfalen
Daniel Gottschlichs sorgfältig ausgetüftelte Geschmacksreisen laden die Sinne zum Tanzen ein. Dabei spielt das Küchenteam immer wieder mit Texturen, Temperaturen, Ideen, Präsentation und Erwartungen.
Kreativ interpretierte peruanische Fusionsküche im Belgischen Viertel – ideal zum Teilen. Thunfisch-Ceviche, Rinderherzspieße, Lomo Saltado, Steak und Co. kommen in Sharinggröße auf den Tisch, der Pisco Sour dazu ist Pflicht. Schade dagegen: Die Karte bewegt sich nicht.
25 Jahre Joachim Wissler: eine Erfolgsstory für das Vendôme! Mit der Übergabe der kulinarischen Leitung an Souschef Dennis Kuckuck endet nun eine Ära – und ein aufregendes, neues Kapitel beginnt.
Frédéric Morels wunderschöne, ungekünstelte Spitzenküche geht direkt ins Herz. Die mit Fingerspitzengefühl komponierten Menüs sind durchweg eine kleine Offenbarung. Sehr besonders auch Service und Weinauswahl.
Besitzerin Xue Bai träumte lange von einem Restaurant, in dem es schmeckt wie zu Hause in Chongqing – und eröffnete es kurzerhand selbst. Ihre würzigen Nudelsuppen und Maultaschen mit Chiliöl sind stadtweit bekannt. Ein echter Geheimtipp dagegen: die Spieße im Dreierpack.
Im obersten Stockwerk des 25hours Hotel hat man nicht nur einen schönen Blick auf die Stadt, sondern kann sich auch im Balagan-Stil durch die Karte essen. Insbesondere die Vorspeisen – Baba Ghanoush, gegrilltes Artischockenherz mit Labneh, levantinisches Beef-Tatar – überzeugen.
Thomas Bühner zählt zu den ganz Großen seiner Zunft. Mit dem neuen LA VIE im Erdgeschoss des One Metro Campus knüpft der Meister der Kompositionen in Windeseile an die bisherigen Erfolge an.
Wo Rosin draufsteht, ist auch Rosin drin. Am Restaurantherd steht der TV-Koch allerdings kaum noch. Macht nichts, es schmeckt auch so. Dafür sorgt sein kochendes Alter Ego Oliver Engelke.
Inhaber und Sushimeister Takusaburo Arakawa braucht weder Trends noch Crunch noch Mayonnaise, um Stammgäste und Traditionalisten zu überzeugen. Seit 38 Jahren hat sich in dieser Kölner Institution verblüffend wenig geändert – allenfalls ein klein wenig die Qualität.
Cocktailbar mit Rahmenprogramm: Ganz schön smart. Bei der Konzeptfindung hat sich das Team um Little-Link-Boss Stephan Hinz von der traditionellen japanischen Kneipenkultur inspirieren lassen – nur dass hier farblich wie stilistisch alles ganz schön knallt.
Rainer-Maria Halbedel zählt zu den Urgesteinen der gehobenen deutschen Kulinarik. In einer Bad Godesberger Gründerzeitvilla zaubert er in gewohnter Präzision äußerst kunstfertige, detailreiche Gerichte.
Sascha Stemberg hat schon immer nahbar gekocht – ob bei den bodenständigen Gerichten oder den Fine-Dining-Menüs. Die Philosophie »Zwei Küchen von einem Herd« führt er in der Tradition seines Vaters fort.
Heimische Geschmacksbilder sind für Maximilian Lorenz essenzieller Bestandteil seiner kulinarischen DNA. In zwei Spitzenmenüs – eines davon vegetarisch – vermittelt er eine neue deutsche Esskultur.
Mit höchstem Anspruch an Ästhetik und Komposition bringt Julia Komp die Geschmäcker der weiten Welt in einer nahtlos durchkonzipierten Spitzenküche auf die Teller. Jeder Gang wirkt wie gemalt.
Elmar Simons Frischeküche fußt auf klassischem Handwerk und Premium-Zutaten aus der Region. Fulminantes Fine-Dining-, kreatives Veggie- oder fünfgängiges Überraschungsmenü: Hier wird reichlich geboten.
In der Gourmetstube einer mittelalterlichen Festung wird Damen und Rittern der Tafelrunde eine spannungsgeladene, moderne Kreativküche in vier, fünf oder sechs Gängen serviert – ein schöner Kontrast.
Iris Bettingers zugängliche, intuitive Gourmetküche basiert auf Detailverliebtheit, perfektem Handwerk und Harmonie. In ihren fein ausbalancierten Fünf-Gänge-Menüs verschmelzen verschiedenste Ideen.
Seit fast fünf Dekaden wirkt und werkt Altmeister Jean-Claude Bourgueil im schönen Kaiserswerther Backsteinhaus. Seine pointierte Haute Cuisine wirkt in ihrer klaren Ästhetik überraschend modern.
Wer in Aachen niveauvoll speisen möchte, kommt an Christof Langs Ecklokal kaum vorbei. Seit vier Dekaden trifft sich hier, wer Appetit und Namen hat, zu Perlhuhn mit Gänseleber oder Tatar mit Kaviar.
Kölns einst plüschigstes Sternerestaurant hat sich in den letzten Jahren neu positioniert. Dafür sorgt vor allem Leon Hofmockel mit einer äußerst kreativen, spannungsgeladenen Crossover-Gourmetküche.