"elektronische Zahlungsmöglichkeit" Streetfood-Lokale im Vorarlberg
Durch mehrere Stockwerke schlängelt sich die Wendeltreppe, vorbei am gut gefüllten Weinregal, das die historischen Mauern bedeckt. Das Pizza-Angebot wagt sich von Klassikern weg und bietet stattdessen feurige Chorizo oder auch die deftige Haus-Variante mit Bergkäse und Speck.
Dass Tofu längst nicht das Ende der veganen Fahnenstange ist, beweist das hübsch gestaltete Lokal im Dornbirner Zentrum: In den hausgemachten Dinkelvollkorn-Buns verstecken sich Patties aus Pilzen, Linsen, Mais und mehr. Auch Salate und hausgemachte Saucen zeugen von Geschmack.
Sonst oft unscheinbarer Nebendarsteller, läuft der Erdapfel hier zu Hochform auf: Ofen- und Bratkartoffeln mit verschiedensten Füllungen und Toppings erweisen sich als absolutes Comfort Food, ob mit Baked Beans und Hüttenkäse oder als orientalische »Beiruti«-Variante.
Nach Originalrezepten aus Thailand entstehen im hübschen, farbenfrohen Lokal authentische Klassiker der Thai-Küche von Curry bis Reisnudelpfanne. Gewählt wird dabei aus Toppings (Tipp: Crispy Pork!) und drei Schärfegraden, für alle vom empfindlichen Gaumen bis zum feurigen Esser.
Damit wirklich jeder Geschmack bedient wird, wählt man aus verschiedenen Bun-Sorten von Brioche bis glutenfrei, die dann mit Bio-Rind, Chicken oder auch Beyond Meat und allerlei Gutem getoppt werden. Auch die Beilagen sind eines Top-Diners würdig: Onion Rings, Loaded Fries und mehr.
Im modern und stylisch gestalteten Studi-Treff luncht man asiatisch inspirierte Mittagsgerichte wie Ramen oder Bowls. Nachmittags wird man mit feinem Kaffee und Mehlspeisen beim Lernen oder Pausemachen begleitet, jeden Donnerstag folgt danach Unterhaltung mit Live-Musik.
Im Foodtruck kocht mit »Cooking Ninja« Patrick Waldner eine echte Sportskanone (Zehnkampf, Calisthenics und natürlich Ninjasport). Kein Wunder, dass in seine selbst gemachten Nudeln nur beste Zutaten kommen. Die saisonale Pasta gibt’s vegan, mit Sprossen, Gemüse und vielem mehr.
Zutaten, Zubereitung und Aromen sind unverfälscht und authentisch thailändisch, das schmeckt man an jedem Bissen: Schon der Start mit Tom Kha und erfrischendem Papaya-Salat verheißt Gutes, dann geht es mit Pad Thai, gebratenem Reis »Khao Phat« und feinen Wokgerichten weiter.
Döner, Lahmacun und Pide gehören natürlich zu den (zu Recht!) beliebten Standards, doch freitags und samstags kommen zusätzlich weitere authentisch türkische Köstlichkeiten wie die deftig gewürzten Lammkoteletts vom Grill. Spezialität des Hauses ist die Lammsuppe mit Kutteln.
Das Angebot orientiert sich an der amerikanischen Diner-Kultur – entsprechend werden zu den Burgern und Sandwiches in großer Vielfalt Pommes geknuspert und cremige Milchshakes geschlürft. Im Angebot ist auch hierzulande Seltenes wie Mac'n'Cheese und Philly Cheesesteak.
Mexikanisches Streetfood in ähnlicher Vielfalt und Qualität muss man erst mal finden, denn nicht nur sind die Burritos perfekt gefüllt und gerollt, es werden auch Nachos mit sechs verschiedenen Dips gesnackt. Ein Highlight sind die knusprigen Quesadillas mit zartem Pulled Beef.
Dass dem Standl seit Langem ein beachtlicher Ruf vorauseilt, ist kein Wunder: Kebap, Pizza und Pide kommen in herausragender Qualität daher. Zusätzlich wird man gern auch kreativ und exklusiv: Am Wochenende steht Steak-Döner mit Angus-Rind und flaumigem Panuozzo-Brot auf dem Programm.
Auch Bowls und Steaks sind auf der Karte des netten Lokals vertreten, die Hauptrolle spielen aber Burger und Wraps in kreativer und zeitgemäßer Vielfalt: vom Mac’n’Cheese-Burger über die französische Variante mit gebackenem Camembert bis zur Version mit gegrillten Scampi.
Dass der kalabrische Pizzaiolo sein Handwerk beherrscht, beweisen nicht nur seine Auszeichnungen, sondern auch das, was er in großer Vielfalt aus seinem Pizzaofen zieht: Klassiker und feine Specials wie die »Carpaccina« mit Rindscarpaccio und Trüffelöl ergänzen Antipasti und Pasta.
Ob Pizza, Pasta oder Risotto – alles steht in beeindruckender Vielfalt zur Auswahl, von der Pizza Frutti di Mare bis zum Gemüserisotto »Primavera« und Cannelloni al Forno mit Spinat und Ricotta. Fleisch-Fans ordern Piccata Milanese oder den deftigen Grillteller.
Inmitten von Industrial Chic werden selbstgemachte Buns und Patties aus heimischem Rind zu tollen Burgern, die man sich auch selbst »zusammenbauen« kann. Sous-vide-gegarte Steaks, vielfältige Beilagen und vegetarisch-vegane Alternativen sind ebenfalls in großer Zahl vorhanden.
Zwischen hauchdünnem Boden und flaumigem Rand kommen beste italienische Zutaten zu liegen, etwa auf der »Pizza Sì« mit scharfer Salami, Salsiccia, Radicchio und Gorgonzola. Auch darüber hinaus geht es mit Pasta, Fritto Misto, Saltimbocca und mehr traditionell-köstlich zu.
Von Montag bis Donnerstag stehen im kleinen Lokal jeweils drei Mittagsgerichte zur Auswahl, die zum Vor-Ort-Genießen oder in der To-go-Variante verfügbar sind – die Palette reicht dabei von österreichischer und mediterraner Klassik bis zu Bowls und Street-Food-Standards.
Die kunterbunten Bowls sind randvoll mit knackig-frischen Zutaten und Fleisch (»Maui Beef«) oder Fisch (»Tiki Tuna«), aber auch Veganes und Hot Bowls finden sich im Angebot. Individualisten stellen sich ihre Bowl selbst zusammen, Naschkatzen werden mit Porridge versorgt.
Good food, good mood – so lautet das Motto, und tatsächlich geht es im netten Lokal nicht nur geschmacklich, sondern auch atmosphärisch gut zu. Mit feinen Variationen an Pan-Asia-Klassikern aus dem Wok und kunterbunten Rollen steht der guten Laune sowieso nichts mehr im Weg.