"Gastgarten/Terrasse" Heurige in Niederösterreich
So selten wie großartig sind die Schanktage vorm Lustschloss. Innen leuchten die Lampen des historischen Gebäudes, draußen die Augen der Weinfreunde: Jahrgangstiefe und Riedenweine der Domäne Wachau, Erlesenes von »Friends«. Und: Die Küche hält dieses Niveau!
Längst ist Bernd Pulkers Genussoase in idyllischer Lage kein Geheimtipp mehr, die Plätze mitten im Weingarten sind äußerst begehrt. Kein Wunder: spannende eigene Weine und das Beste von der Kollegenschaft – und dazu das hausgemachte Bratl, das seinesgleichen sucht.
Es ist eine ländliche Welt abseits des Alltags, die von der renommierten Winzer- und Gastronomenfamilie Artner gepflegt wird. Im alten Stadl werden die Schmankerln zu den Weinen empfohlen. Analog zur Weinlinie »Punk's Finest« gesprochen: Carnuntum's Finest!
Die bunten Häuschen in der Kellergasse nahe Krems liegen inmitten der Rieden und verströmen urgemütliches Flair. Das moderne Lokal bildet dazu den schönen Kontrast. Hier entsteht Prickelndes; die charakterstarken Stillweine des bekannten Hauses munden ebenso.
Die Weitläufigkeit von Garten und Gasträumen steht symbolisch für die Weinvielfalt: Hier findet jeder sein Glaserl: vom prickelnden Auftakt über den »Zistl« bis hin zum Rotgipfler »Rodauer«, dem Aushängeschild. Saisonale Schmankerln sorgen für die »Unterlage«.
Während Matthias Hagers Weine auch von der Vielfalt der Böden profitieren, stellt sein Bruder Hermann in der Küche des modernen Heurigen mit herrlichem Weitblick sein Können unter Beweis: Klassiker mit exotischen Nuancen sorgen für spannendste Kontrapunkte.
Genussmenschen, hier entlang! Es warten Topweine und die erlesene Küche von Matthias Schütz mit austro-französischen Anklängen, wahlweise à la carte oder als kreativ-saisonales Menü. Am besten bleibt man länger, denn auch Zimmer und Frühstück überzeugen.
Ein Füllhorn des Genusses wartet zwischen wucherndem Grün und kühlen Kellerräumen: Immer feiner arbeitet Lorenz Alphart das Terroir seiner Weine heraus, die Palette am Buffet scheint auch jedes Mal um noch eine Köstlichkeit anzuwachsen. Vorbildliche Käsekultur!
Zwischen Rossstall und Römermaut, in zwei Stuben des lang gestreckten Hofs, saust Johanna »Pipsi« Gebeshuber umher. Die geborene Gastgeberin achtet darauf, dass Backhenderl und Ofenbratl schmecken. Oder sie schaut darauf, dass der Zierfandler nicht ausgeht. Perfekt!
Die Weine sind für viele Grund genug anzureisen. In der Küche trifft Bodenständigkeit auf Moderne – passend zum zeitgemäßen Design. So kommt zum Beispiel der Linsensalat mal klassisch, mal asiatisch inspiriert auf den Teller. Im Herbst warten auch Topwildspezialitäten.
Wenn Georg Nigl, bekannt für seine Weine, im Heurigen seines Vaters aussteckt, darf man sich auf österreichische Schmankerl freuen. Ein Highlight: Der Schweinsbraten, welcher mit »low intervention«-Weinen serviert wird.
Die Auswahl kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen: urige Plätze am Kamin, Genießen im modernen Gastraum oder herrlicher Weit- und Stiftsblick auf der Terrasse? Auch auf der Karte ist alles da: große Wein- und Saftvielfalt, dazu Gutes vom Wild, Räucherfisch und so weiter.
Das gemütliche Kaminstüberl und die schönen Plätze im Wintergarten und im mediterranen Gastgarten laden zum Verweilen ein. Die Küche punktet neben Klassikern mit Kreativgerichten der Saison: Auf der Karte finden sich dann Frühlingskräuter, Sommerliches oder Wild.
Ein wahrlich idyllisches Fleckchen im Herzen des Carnuntum: Unter Nussbäumen sitzt man umringt von Weinbergen auf schlichten Holzbänken und genießt die hauseigenen Bioweine und unverfälschte Heurigenklassiker. Kultverdächtiger Kümmelbraten aus dem Holzofen.
Traumplatz im Herzen von Dürnstein! Wie sich die Lage auf den Geschmack auswirkt, kann man mit den Rieden als Hintergrund zum Glas Veltliner und Riesling selbst erleben. Jausen und Wirtshauslieblinge spielen im Heurigen nun ganzjährig die zweite Hauptrolle.
Ein Ausnahmeheuriger! Im Mittelpunkt stehen hausgemachte Köstlichkeiten von den Mangalitza-Schweinen, die auf dem Hof gehalten werden: diverse Speckspezialitäten von Karree bis Lardo sowie Blunze und Leberaufstrich. Zum Schwein gibt es auch guten Wein vom Haus und von Freunden.
Wunderschön sitzt man vor dem Haus in der Kellergasse und blickt auf die Rieden oder den Gemüsegarten nebenan, der auch Vitaminreiches zu Geselchtem oder Gesurtem auf den Jausentellern liefert. Die Weine aus besten Lagen können sich ebenfalls sehen lassen!
Drei Generationen packen mit an – mit den Partnern im traditionell weiblich geführten Heurigen zog auch der erste alkoholfreie Wein ein. Für Traditionalisten gibt es weiterhin die Mohntorte und das Buffet, an dem man Begleiter für »In den Haberln« und Co sucht.
Das Zechhaus ist ein Versprechen. Das Angebot, das Sabine Krug mit ihrem Team auffährt, ist riesig. Während die einen auf ein Achterl »Versuchung« kommen, schwören die anderen auf den Apfelstrudel. 55 Jahre schon versorgt man Leib uns Seele an dem historischen Ort. Bravo!
Bei den Piriwes wird Genuss zur Herzensangelegenheit. Josef hat den Wein im Blut, Jana den Heurigen im Griff. Die Vitrine liefert ein Fest: Antipasti, bunte Salate, würzige Aufstriche und alles, was das Heurigengastherz höherschlagen lässt. Ein Ort zum Bleiben!