Gastgarten und Terrasse: Die besten Restaurants im Kanton Solothurn
In der Traube kommen Liebhaber der guten Dinge im Leben voll auf ihre Kosten. Es gibt eine moderne Gourmetküche, die in einem unaufgeregten Rahmen serviert wird. Im Zentrum stehen die hochwertigen, ausgesuchten Zutaten. Auch die fantastische Weinkarte weiss zu beeindrucken.
In der Säge kocht Küchenchef Patrick Zimmermann schon seit Jahren auf konstant hohem Niveau. Der gebürtige Elsässer fühlt sich in der klassisch französischen Küche wohl. Im gemütlichen Gastraum werden die Gäste aufmerksam umsorgt und mit edlen Weinen versorgt.
Château Attisholz in Riedholz ist ein kulinarisches Juwel: Das Gourmetrestaurant Le Feu überrascht mit kreativem Fine Dining und einem sorgfältig ausgewählten europäischen Weinsortiment. Die Brasserie la Source bietet saisonale Küche in stilvollem Ambiente.
Hier gilt das Motto: «einfach, aber richtig gut». Es wird schnörkellos gekocht, mit richtig guten Produkten und solidem Handwerk. Deswegen kommen die Gerichte auch ohne Firlefanz aus. Neben Klassikern wie Wiener Schnitzel gibt es köstliche kreative Eigenkreationen.
In der Brücke speist man wunderbar mit Blick auf die Aare. Hier gibt es mittags abwechslungsreiche Menüs, abends werden Gourmets noch glücklicher. Serviert werden feine À-la-carte-Gerichte oder eine Tavolata in mehreren Gängen, dazu auf Wunsch eine Weinbegleitung.
Die Betreiber werben für ihr «Nivo Zwoi» mit dem Slogan: «Nicht abgehoben, nur oben». Im Lokal im zweiten Stock wirkt Stefan Minsel, der neben À-la-carte ein klassisches Menu und ein Signature-Menu anbietet. Er kochte davor im «Solbad Schweizerhalle», seit Oktober ist er in Olten tätig. Er begrüsst uns mit einem mit Moos und Knochen dekorierten Tablet, darauf ein Körbli mit Tatar, Feldkaviar, Yuzu-Drops und Sauerklee plus ein mit Fetacreme gefülltes Cornet. Danach folgt ein Brot, das Minsel bei Vögeli Beck in Hägendorf backen lässt, dazu gibt’s aromatisierte Butter und Kürbiskern-Paste, die an Foie gras erinnert. Um seine Küche in allen Facetten vorzustellen, schickt er uns Gerichte aus beiden Menus. Mutig und unvergesslich ist die Entenleber, die einerseits gebraten mit Kerbelwurzel und andererseits als Terrine serviert wird. Grandios ist der Karotten-Gang, in dem das Gemüse als Püree, Öl, Staub, Schaum, Kuchen und gebraten inszeniert wird. Ebenfalls gelungen sind die Wachteln auf Linsen und Trüffel und die Johannisbeer-Beurre-blanc. Als Hauptgänge stehen Hirsch und Poularde de Bresse auf dem Programm. Die Hühnerbrust ist mit gepufftem Quinoa und feiner Fichtensprossen-Mayonnaise getoppt, dazu gibts Tupfer von der Quitte und Sellerie. Das zarte Hirschfilet wird mit Jus und Mousse der schwarzen Nuss serviert. Eine perfekte Ménage- à-trois! Beim Dessert wird filigran und fein gearbeitet: Piemonteser Haselnuss mit Birne, Tuiles, Griess und Schokolade. Der Apfelstrudel ist dekonstruiert, doch nicht abgehoben – wie es auch der Slogan betont.
Über der Kapelle liegt das Chappeli ruhig im Grünen – Marktfrisches aus Garten und Region, bodenständig, aber raffiniert landet auf dem Teller. Die Weinkarte inspiriert, die Preise bleiben fair. Genossen wird hier vor allem bei der Dienstagstavolata gemeinsam.
Dieses Restaurant in der Altstadt bietet Wohlfühlküche aus Slow-Food-Produkten. In die Küche kommt nur, was gerade Saison hat. Bei solchen Zutaten braucht es kein Chichi, damit das Essen gut schmeckt. Auch im Weinkeller wird auf Lokalität und Nachhaltigkeit gesetzt.
Toskanisches Dolce Vita am Aareufer: Die Cantinetta Bindella verführt mit schlichten, meisterhaft zubereiteten italienischen Gerichten. Ob im romantischen Kastaniengarten oder in der gemütlichen Stube – in der Cantinetta hat der Gast die Qual der Wahl.
Im Gartenzimmer trifft elegante Gemütlichkeit auf saisonale Küche. Ob Businesslunch, klassisch oder vegetarisch – jedes Menü überzeugt. Im Sommer bezaubert die Terrasse mit Gartenblick, begleitet von einer exzellenten Weinauswahl für genussvolle Momente.
Italienisch inspiriertes Restaurant mit Herz und Vielfalt. Die Mischung aus Apérobar mit Antipasti und Restaurant mit Pasta, Fleisch oder Risotto macht Eindruck. Mit einer überdurchschnittlichen Weinkarte gibt man sich nicht zufrieden, man mixt auch coole Cocktails.
Im Eintracht trifft traditionsreiche Gastfreundschaft auf moderne Vielfalt: Seit 1870 serviert man Klassiker wie Kalbs‑Cordon‑bleu und saisonale Menüfolgen mit internationalen Einflüssen. Dazu gehört eine schöne Weinauswahl – gemütlich, bodenständig, geschmackvoll.
Das Salmen in Olten verbindet Brasserie-Atmosphäre mit Jugendstil-Charme. Auf die Teller kommen saisonale Klassiker mit französischem Einschlag, dazu eine solide Weinkarte. Ein Haus, das Eleganz ausstrahlt, ohne abgehoben zu wirken, und Gäste verlässlich glücklich macht.
An Solothurns Aareufer fühlt man sich wie am Mittelmeer. Hier kocht das Salzhaus-Team mit handwerklicher Sorgfalt. Klassiker erhalten globale Nuancen, Vegetarier finden vielseitige Optionen. Donnerstags wandelt sich die Karte zur Hommage an Japans Kochtradition.
Zwischen Flaschen voller Charakter und Tellern mit italienischem Temperament blüht die Freude am Einfachen. Leckere Speisen aus regionalen Zutaten werden von einem Glas randvoll mit Dolce Vita mitten in der Solothurner Altstadt begleitet.
Das Ristorante in der Oltner Altstadt verspricht italienische Esskultur für Fortgeschrittene. Von der hausgemachten Pasta bis zu raffinierten Fleisch- und Fischgerichten kommt nur das Beste auf den Tisch. Die Zabaglione zum Dessert sollte man keinesfalls verpassen.
Nicht nur römische Kost kommt auf die Tische der Taverna Romana, es gibt Spezialitäten aus ganz Italien. Ob für Pizza, Pasta oder Gourmetspeisen, in die Küche des stattlichen Riegelbaus kommen nur ausgesuchte Zutaten. Anschliessend gönnt man sich einen der 50 Grappas.
Auf 1284 Metern gelegen, bietet das Hotel Weissenstein mehr als nur Aussicht. Die Küche arbeitet saisonal und regional inspiriert, mit einem Gefühl für klassische Gerichte. Serviert wird in lichtdurchfluteten Räumen mit Blick über das Mittelland bis in die Alpen.
Ein Lokal im ehemaligen Gasthaus aus dem Jahr 1778, heute mit bodenständiger, aber kreativer Küche: Klassiker erhalten kleine Drehungen, der Käsewagen ist Programm, die Weinliste spannt von der Region bis Bordeaux. Terrasse unter Kastanien, Gastgeber persönlich und herzlich.
Der Barmelhof ist eine Landbeiz, wie es sie nur noch wenige gibt: mit Fleisch vom eigenen Hof und Forellen aus dem eigenen Teich. Im Herbst wird Wild aus der Umgebung angeboten, später dann die Metzgete mit hausgemachten Würsten. Wunderbar nostalgisch und sehr fein.