"Original Almdudler erhältlich" Heurige in Burgenland
Ein bisserl tief stapeln die Schwestern mit ihrer Eigenbeschreibung: »Traditionelle Heurigenkost, verbunden mit unseren regionstypischen Weinen«. Denn mit Ideen und Herzblut wird daraus eine Topadresse. Jüngster Streich ist der Themenheurige »Brot & Sprudel«.
Die Region kulinarisch erleben! Gäste genießen klassische Heurigengerichte, saisonale Spezialitäten und regionale Leckerbissen. Die Seewinkler Aufschnittplatte mit Mangalitza-Schinken und Steppenrind passt perfekt zu den hauseigenen »Dankbarkeits-Weinen«.
Serviert wird ehrliche Hausmannskost mit Raffinesse – ergänzt durch pannonische Schmankerln wie ein echtes Szegediner Gulasch, das man heute nur noch selten findet. Die große, saisonal abgestimmte Auswahl überzeugt ebenso wie die durchgehend hohe Qualität.
Wenn man die Küche von Günter Mittermayr nicht kennt, reicht meist das »Mufflon-Curry«, um die Aufmerksamkeit für den außergewöhnlichen Heurigen zu erhalten. Unverzichtbar sind die Marillenknödel. Und dazu rinnt der Grüne Veltliner namens »Black Sheep« ins Glas.
Eine der besten Adressen am Eisenberg. Exquisite Weine, feine Speisen. Wildspezialitäten aus dem Revier vor Ort, Schweinefleisch aus Hausschlachtung. Prämierte Weine, auch aus der Magnum. Top ist etwa der »Ried Saybritz«. Achtung: Die Öffnungszeiten sind rar.
Labern – ein salopper Ausdruck fürs Reden – steht im modernen Heurigenhof der Familie Adrian für Lockerheit mit Leichtigkeit. Bei köstlichem Paprikaschmalz, Labereiplatten und Wein-Flights namens »Kost-Trios« kommt man rasch ins Gespräch. Tipp: chillige Lounge.
Ob im schönen Gastgarten oder in der gemütlichen Stube, hier fühlt man sich sofort wohl. Die Wildspezialitäten sind eine hervorragende Wahl: Salat mit Hirschtafelspitz, Wildsülzchen und Leberkäse überzeugen durch den intensiven Geschmack und höchste Qualität.
Die Strommers haben als Winzer längst bewiesen, was in ihnen steckt. Die nächste Generation brachte frischen Wind und hat das Gewölbe mitten in der Kellergasse stilvoll und modern aufpoliert. Die burgenländische Topküche – Bohnenstrudel! – bleibt natürlich.
Von Oma Gittis Bohnenstrudel über den Blunzenteller und den Heurigen-Wrap (!) bis hin zu Schnecken, Veganem oder gleich dem »Ollahaund Teller«: Die Karte vereint Klassik und Moderne, Rustikales und Elegantes. Alles trägt eine unverwechselbare Handschrift. Chapeau!
Elisabeth und Johannes Rittsteuer haben rund um ihre Bioweine einen mediterran-entspannten Genussort geschaffen. Käse und Oliven sind die Mindestausstattung für Weinbeißer. Etabliert hat sich der Freitag, an dem es immer ofenfrische Buchteln gibt.
Das Südburgenland – und den Csaterberg – erleben, das heißt: Weine vom Opalboden zu genießen, gern ein bisserl mehr zu naschen und den entspannten Charme der Region zu genießen. Die gute Nachricht: Bei Kathrin und »Stuki« ist das nicht nur möglich, sondern Programm.
Ein weiteres Juwel von Topwinzer Michael Guttmann. Im Schankhaus ist Irmgard die Chefin und sie versteht es, beste Qualität lokaler Zutaten mit authentischen, regionstypischen Speisen zu verbinden. Der wunderschöne Innenhof gleicht einer echten Pflanzenoase.
Eva und Martin Weinek gehen es entspannt an: An den »ausg'steckten« Freitagen tischt man das Naheliegende – Wild und Uhudler vom Kulmer Berg – in bester Qualität auf. Ab und an ergänzt ein Ofenbratl die Lieblinge (das Aufstrichbrot »Halb/Halb«) noch zusätzlich.
Typisch burgenländisch: ein weitläufiger Hof, umsäumt von Oleandern und erfüllt mit herzlichem Gelächter. Hier werden regionale Spezialitäten mit Liebe zubereitet. Chefin und Kräuterpädagogin Ulli überrascht mit feinen vegetarischen und veganen Gerichten.
Vater und Sohn Stadler sind als Exkicker bekannt im Seewinkel, doch in ihrer »Schank« frönt man hedonistischen Disziplinen. Platz ist auch für Radlergruppen, die Labung fehlt mit Winzerplatte und Co niemals. Animierende Weißweine, hochwertiger Cabernet Franc.
Ein Heuriger der feinen Sorte: Modern und geradlinig eingerichtet, ist die Speisekarte ebenso klar und fokussiert. Gebratene Blunzn und geröstete Leber huldigen den Klassikern, während Ziegenkäseknödel und raffinierte Pasta-Gerichte frischen Pfiff einbringen.
Beim Heurigen wird’s echt burgenländisch: authentisch, gemütlich und voller Geschmack. Während man im Garten sitzt und die Störche klappern, genießt man eine deftige Brettljause oder herzhafte Brotzeiten. Alles großzügig serviert und richtig g’schmackig!
Bekannt als Spezialist für hochwertige »Blaufränker«. In den neu gestalteten Räumlichkeiten gibt's klassische Heurigenjausen, belegte Brote, hausgemachte Aufstriche sowie diverse Salate. Tipp: Weißburgunder und Blaufränkisch der Rieden Hochäcker und Dürrau.
30 Jahre ist das gastliche Heurigenrestaurant der Familie Schandl am Steg schon Mittelpunkt der Kulinarik, die weit über den Ort hinausstrahlt. Dank Gabi Schandls Wortkreationen – »Parabara-Brot« oder »Bullnjausn« – entsteht Vorfreude auf die wechselnden Gerichte.
Das Angebot ist so vielfältig wie besonders: Rotweinleberpastete, Lammaufstrich und Verhackertes vom Mangalitza zählen zu den Spezialitäten. Die überbackenen Bauernbrote haben Kultstatus – und auch Veganer dürfen sich über eine große Speisenauswahl freuen.