Streetfood-Guide: Die beste Pizza in Bayern
Das Interieur des kleinen Restaurants in der ruhigen Straße ist nicht spektakulär – die Pizza dafür umso mehr! Absolut verdient ist diese italienische Familie mehrfach für ihre Pizzakunst ausgezeichnet. Eine Offenbarung mit köstlichem Teig und besten Zutaten in allen Varianten.
Das Saluki im schönen Viertel bei der Großmarkthalle hat drei erstrebenswerte Säulen, und das in schönster entspannter Atmosphäre: großartige klassische Pizza, »Tapas« – also kleine Gerichte wie Ceviche oder Burrata mit kreativem Twist –, und die mit Herzblut kuratierte Weinkarte.
Der kleine Pizza-Laden könnte auch in Neapel sein. Hier geht es hauptsächlich ums Abholen – in der Nähe lässt sich z. B. gut im Maßmannpark in die Pizza beißen. Lange Teigruhe, steinofengebacken, beste Zutaten und richtig viel Geschmack. Favoriten: Caccio & Pepe und Super Marinara.
Das Forza Napoli ist vor allem ein Laden zum Abholen oder für den schnellen Hunger auf einer der Bänke direkt am Johannisplatz. Die Pizza ist, unschwer zu erraten, neapolitanisch: fluffig, leicht, köstlich gewürzt mit Belägen von pikanter Salami bis Bufalina. Tipp: Teig-Rollinis!
Bella Italia im »Tal« – im Herzen der Stadt mit den meisten Italien-Fans. Wer hier nicht seinen Aperitivo zelebriert, ist selber schuld. Denn hier gibt es feine Stuzzichini – kleine belegte Brote –, die perfekt zum Riva Spritz passen. Danach noch hängen bleiben lohnt sich: Pizza, Pasta, Tiramisu!
Hier kann man sich auf die durchweg biologische Qualität der Zutaten und Weine verlassen – und auch auf den Geschmack. Die Pizza ist knusprig und klassisch italienisch, von Caprese bis Regina oder Tonno: Keine Kombination bleibt unmöglich. Auch der Lieferdienst ist professionell.
Glutenfreie Pizza: schwer zu bekommen. Im Pizzesco hat man die Wahl zwischen Weizen- und Dinkelteig, noch dazu richtet sich die Größe der eckigen Teigwunder nach der Personenzahl, und auch am Pizzafenster gibt’s Stücke to go. Ein herrlich unkomplizierter, stimmungsvoller Laden.
Der kleine geflieste Laden ist nicht zum langen Verweilen gemacht – und trotzdem cool. Die Pizza ist unbestritten eine der beliebtesten der Stadt. Dass alles vegan ist, ist ein Pluspunkt, aber nicht der Grund für den Hype. Die wilden Kombis und der Teig schmecken einfach richtig gut!
Kinky ist ein gutes Label für die verrucht guten Pizzastücke von diesem To-go-Hotspot am belebten Gärtnerplatz. Der Käse zieht lange Fäden, die Nduja ist richtig scharf, und wo eine Variante »Drunk’n'Spicy« heißt, ist eh alles klar. Auch die Deep-Dish-Style-Pizza ist zum Reinlegen.
Wer die typisch neapolitanische Pizza mit fluffigem Rand und dünnem Boden mit saftigem Belag gerne isst, liebt die Restaurants der Kette 60 seconds to napoli. Hier in der Sendlinger Straße herrscht reges Treiben mitten in der Münchner Innenstadt – eine super Stärkung nach dem Shoppen!
Das Pizza Studio in Schwabing ist modern, bunt, provokant – und serviert neapolitanische Pizza klassisch genauso wie mit dem gewissen Twist zwischen Yuzu-Ananas, Wagyu-Salami und Zucchiniblüte. Dazu: Negroni, Highballs und Spritz-Varianten wie der alkoholfreie The Japanese Lemon.
Ganz schön hübsch, die hippen Pizzen im Umkreis der Uni. »Gold Digger«, »Holy Mary« oder »Mr. Big« werden bei großem Hunger direkt hier verzehrt oder mitgenommen, zum Start ins Nachtleben oder samstags auch schon ab mittags. Die fluffige Knusprigkeit ist übrigens komplett vegan!
Die Pizza im Tutto liegt optimal auf dem Weg in den Englischen Garten. Der rot geflieste Laden konzentriert sich auf das Wesentliche: den großen Ofen für die neapolitanische Variante der köstlich belegten Kunstwerke. Am besten nimmt man Carbonara-Pizza, Hell’s Kitchen und Co. einfach mit!