Streetfood-Guide: Die besten japanschen Adressen in Hannover
Seit seiner Eröffnung trampeln sich die Gäste auf den Füßen. Durch die hohe Auslastung hat die Qualität zwar etwas gelitten, die Ramen – mit hausgemachter Brühe und hausgemachten Nudeln – sind aber weiterhin ein Genuss. Allerhand saisonale Gerichte bieten Abwechslung.
Hier trifft gerne die Isernhagener Gesellschaft aufeinander und prostet sich über die Tische bei einem Schaumwein zu. Gegessen werden gerne »New Style Sushi« mit edlen Zutaten. Beim begleitenden Getränk wird Wein oder auch Sake getrunken – oder doch ein Signature-Cocktail?
Neben nettem Service trumpft das Lokal mit grundsoliden Sushi-Varianten, die Freude machen. Unbedingt weglassen: den in zu viel Sesamöl marinierten Lachssalat. Unbedingt probieren: die in dickem, krossem Tempurateig ausgebackenen Crispy Rolls mit Lachs und Gurke.
Das Lokal liegt im Souterrain, was auf das Flair durchschlägt. Wobei – man schaut hier eh nicht über den Teller- bzw. Boxrand: Die Bentoboxen sind klasse und vor allem an den Mittagen preislich äußerst attraktiv. Davor eine Misosuppe, danach ein Grüntee-Eis – und alles ist paletti.
Ein kleines, unscheinbares Lokal an einer Bahnüberführung. Dennoch behauptet sich der Sushi-Laden seit nunmehr 22 Jahren. Damals waren die fernöstlichen Snacks noch Exoten in der Stadt. Die Qualität – auch die der Waren – ist sehr gut. Die Donburi sind einen Versuch wert.
Style steht im KOURO hoch im Kurs. Das ist auch der Klientel anzumerken, die gerne exotische Sushi-Kreationen wie »Crunchy Habibi«-Rolls mit Falafel, Hummus, Tahini, Rettich und Taboulé oder »Dirty Turkey«-Rolls mit Hähnchen, Speck, Frischkäse, Bourbon und Feigensenf feiert.
Sehr herzliche Gastgeberschaft. Die Sushi werden stets mit viel Mühe und Liebe zum Detail arrangiert. Geschmacklich sind die Häppchen im guten Durchschnitt angesiedelt. Suppentöpfe und Bowls gibt es auch. Besonders schön sitzt man im Sommer an kleinen Tischen auf der Limmerstraße.
Pfannkuchen mit Kohl und Oktopus oder frittierte Ente mit Gemüse und Reis: Im Sushi-Gim locken nicht nur die Sushi-Kreationen, deren Qualität manchmal etwas schwankt. Die Küche arbeitet aber frisch. Vor allem auch der Mittagstisch zieht regelmäßig das Publikum im Umkreis an.
Das Lokal liegt mitten in der belebtesten Altstadtstraße und erfreut sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2018 eines jungen Publikums, das die ordentlichen Soba-, Udon- oder Ramen-Gerichte als Grundlage zu schätzen weiß, bevor es in die Klubs und Bars der Stadt weiterzieht.
Die erste Takumi-Filiale in Hannover lockt weiterhin viel Publikum an, sodass vor den Türen die Menschenreihen mit Absperrbändern sortiert werden. Die Ramen wie »Tonkotsu Deluxe Ramen« sind auch zweifelsohne gut. Frisch. Süffig. Der Hype ist am Ende aber doch etwas übertrieben.