Das sind die günstigsten und teuersten Städte für einen Citytrip
Städtereisen bleiben auch im Sommer 2026 gefragt, doch selbst für einen kurzen Wochenendtrip muss oft tief in die Tasche gegriffen werden. Eine aktuelle Studie zeigt, wo Citytrips überraschend günstig und wo sie teuer sind.
Citytrips in Europas Metropolen bleiben auch im Sommer 2026 beliebt – sei es für ein verlängertes Wochenende oder als Zwischenstopp auf einer längeren Reise. Allerdings gehen sie häufig mit hohen Kosten einher. Wer sein Budget im Blick behalten möchte, findet Orientierung im aktuellen »City Costs Barometer« des britischen Post Office.
Akribisch ganz im Sinne des Postwesens hat das Amt die Preise für Städtereisen in Europa zusammengetragen. Für die Auswertung wurden 50 europäische Städte anhand typischer Ausgaben verglichen – von Unterkunft und Gastronomie über Transport bis hin zu Freizeitaktivitäten und Eintrittspreisen.
Die günstigsten Städte in Europa
Das Ergebnis zeigt ein klares Muster: Vor allem (Süd-)Osteuropa setzt sich als Preis-Leistungs-Gewinner durch. Acht der zehn günstigsten Städte liegen in dieser Region. An der Spitze steht Sarajevo, das sich erstmals den Titel der preiswertesten Städtedestination Europas sichert. Ein Wochenendaufenthalt für zwei Personen kostet in der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina laut Studie im Schnitt nur rund 287 Euro – inklusive Hotel, Essen und Aktivitäten.
Neue Alternativen zu etablierten Citytrip-Klassikern
Direkt dahinter folgen Bukarest, Tirana, Belgrad und Trenčín. Die Städte überzeugen vor allem durch niedrige Unterkunftskosten, günstige Restaurants und gut erschwingliche Mobilität vor Ort. Gleichzeitig entwickeln sie sich zunehmend spannende Alternativen zu den klassischen europäischen Citytrip-Hotspots – nicht zuletzt dank besserer Erreichbarkeit und wachsender touristischer Infrastruktur.
Auch Westeuropa ist im Ranking vertreten: Lille und Straßburg schaffen es unter die Top Ten und überraschen als vergleichsweise günstige Ziele in ansonsten teureren Regionen. Beide profitieren von moderaten Hotelpreisen und ihrer guten Anbindung, insbesondere per Bahn.
Die teuersten City-Trip-Städte in Europa
Am anderen Ende des Rankings dominieren skandinavische Städte. Oslo gilt als teuerste Städtedestination Europas, gefolgt von Kopenhagen und Edinburgh. Ein Wochenendtrip kann dort nahezu das Dreifache eines Aufenthalts in Sarajevo kosten. Besonders ausschlaggebend sind dabei die Unterkunftspreise, die das Gesamtbudget erheblich beeinflussen. Gleichzeitig zeigt die Analyse: In günstigeren Städten bleibt oft mehr Spielraum für Restaurantbesuche und Aktivitäten vor Ort.