Voting: Welches Land des »Eurovision Song Contest« ist das schönste Urlaubsziel?
Im Mai 2026 steht die Welt wieder im Zeichen des »Eurovision Song Contest«. Viele der 35 Teilnehmerländer überzeugen nicht nur musikalisch, sondern auch als Reiseziel. Falstaff TRAVEL stellt die spannendsten Destinationen vor und lädt zum Voting des »ESC Urlaubslands« ein.
»12 points go to…!« – von 12. bis 16. Mai 2026 blickt die Welt wieder auf den »Eurovision Song Contest«, der heuer sein 70. Jubiläum feiert. 35 Länder treten in Wien an – und viele davon sind nicht nur musikalisch, sondern auch als Reiseziel einen genaueren Blick wert. Falstaff TRAVEL stellt die spannendsten Destinationen vor und lädt Sie ein, Ihren persönlichen ESC-Reise-Favoriten im Rahmen einer Leser:innen-Umfrage zu wählen.
Falstaff TRAVEL hat eine Top 9 in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt. Stimmen Sie im Anschluss ab, welches die schönste »ESC-Destinationen« ist.
Albanien
Albanien hat sich in den letzten Jahren von einem Geheimtipp zu einer spannenden Alternative zu klassischen Mittelmeerdestinationen entwickelt. Das Land bietet wilde Berge, tiefe Täler, charmante Küstenorte und eine beeindruckende Gastfreundschaft. Ein Falstaff TRAVEL Geheimtipp: In der Nähe der urigen osmanischen Steinbogenbrücke Katiu sprudeln in Bënjë acht natürlich warme Quellen direkt im Fluss Lengarica. Eingebettet in die wunderschöne Natur Albaniens – in der Nähe von Përmet, der »Stadt der Rosen« – lernt man das Land von seiner entspanntesten Seite kennen. Tirana, die lebendige Hauptstadt Albaniens, ist eine Stadt im Wandel, die durch ihre bunte Mischung aus Kultur, Geschichte und moderner Energie beeindruckt. Blloku, einst ein abgesperrtes Viertel für die politische Elite, ist heute das Herz des Nachtlebens mit zahlreichen Bars, Restaurants und Clubs.
Bulgarien
Zwischen Schwarzmeerküste, Rhodopen und Donautiefland präsentiert sich Bulgarien als Land voller Kontraste. Goldene Strände wie in Albena oder im Badeort Sonnenstrand (Slantschew Brjag) erinnern an Kindheitsurlaube mit Sandburgen und Eiskugeln für 30 Cent. Doch heute ist alles etwas feiner geworden: Kleine Boutiquehotels ersetzen Plattenbauten, fangfrischer Fisch und Naturweine bereichern die Speisekarten, Yoga bei Sonnenaufgang ist ebenso möglich wie ein Glas Rakija bei Sonnenuntergang. Auch abseits der Küste lockt Bulgarien: Die Hauptstadt Sofia begeistert mit entspanntem Flair, römischen Ruinen und einer kreativen Gastro-Szene; Wanderer zieht es ins Rila- oder Pirin-Gebirge mit ihren wilden Seen und uralten Klöstern. Bulgarien ist nostalgisch und neu zugleich, oft unterschätzt, selten überlaufen – und ideal für alle, die das Gefühl von »wie früher« suchen, ohne auf Komfort zu verzichten.
Georgien
Zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Kaukasus, tiefen Tälern und weiten Hochebenen entfaltet sich Georgien als Reiseziel voller Intensität und Kontraste. Die Landschaft wechselt in kurzer Zeit von alpiner Wildnis zu fruchtbaren Weinregionen, in denen seit rund 8.000 Jahren Weinbau betrieben wird – eine Tradition, die das Land bis heute prägt. Genauso charakteristisch wie die Natur ist die georgische Kultur: geprägt von herzlicher Gastfreundschaft, lebendigen Tischrunden und einem ausgeprägten Sinn für Gemeinschaft. In kleinen Dörfern wie auch in den Städten begegnet man einer Mischung aus jahrhundertealter Geschichte, gelebten Bräuchen und spürbarer Offenheit gegenüber Reisenden. Georgien ist damit ein Land, das nicht nur durch seine Landschaften beeindruckt, sondern vor allem durch seine Atmosphäre – ursprünglich, kraftvoll und voller Geschichten.
Lettland
Nicht zuletzt die lettische Hauptstadt Riga, die auch die »Perle des Baltikums« genannt wird, ist einen Besuch wert. Hier hat sich in den vergangenen Jahren eine spannende Fine-Dining-Szene entwickelt. Mit »Vincents Restorāns« brachte Mārtiņš Rītiņš in den 1990ern exzellente Gourmetküche nach Riga. Jenseits des osteuropäischen Braten-Kraut-Klischees setzen Köche auf regionale Zutaten und schauen für Inspirationen gern nach Skandinavien – und in die Natur. Abseits der Stadt finden Reisende in Lettland auch jede Menge Natur, ruhige Ostsee-Strände und sehenswerte Wandergebiete wie den Nationalpark Ķemeri.
Litauen
Litauen und die Hauptstadt Vilnius sind nicht zuletzt aufgrund ihrer aufstrebenden Kulinarik-Szene einen Besuch wert: Nicht nur in Vilnius sprießen Restaurants auf Top-Level aus dem Boden. Im kleinen Fischerhafen von »Ventes Ragas« kann man beispielsweise im eigenen Boot segeln, in einer Strandhütte aus dem 19. Jahrhundert übernachten und im Restaurant die traditionelle Küstenfischerei kennenlernen. Oder man besucht die imposante »Senatoria Pasaža« in der Altstadt von Vilnius, wo ein Viertel der Geschäfte und Restaurants nachhaltig produzierte Lebensmittel und Getränke anbietet. Eine Perle unter ihnen ist das beste Restaurant Litauens – »Nineteen18«.
Luxemburg
Luxemburg ist ein unterschätztes Juwel Europas. Der Stadtstaat überzeugt mit sauberer Infrastruktur, Dreisprachigkeit und kurzen Wegen – perfekt für ein verlängertes Wochenende. Kulinarisch hat das Großherzogtum einiges zu bieten: Vom traditionellen »Feierstengszalot« über exquisite Pralinen im House of Chocolate bis zu gehobener französischer Küche im Zwei-Sterne-Restaurant »Ma langue sourit« ist alles dabei. Auch Kulturfans kommen auf ihre Kosten: Die Altstadt mit dem Großherzoglichen Palast, dem Bockfelsen und der Kathedrale lädt zu Spaziergängen ein, während das moderne Kirchberg-Viertel mit Museen wie dem »Mudam« punktet.
Malta
Malta, zusammen mit den Nachbarinseln Gozo und Comino, zählt zu den unentdeckten Juwelen im Mittelmeer. Doch die Inseln punkten längst nicht nur mit Natur und Charme: Malta erobert auch die Gaumen von Genussreisenden. Die maltesische Küche ist so vielfältig wie die 7.000-jährige Geschichte des Landes. Frischer Fisch wie Barsch, Schwertfisch, Thunfisch oder Oktopus trifft auf regionale Produkte, aromatische Kräuter und hochwertiges Olivenöl. Gleich fünf Restaurants wurden mit Michelin-Sternen ausgezeichnet, darunter das »Under Grain«, »Noni« und »ION – The Harbour« in Valletta, das »De Mondion« in Mdina und das »Bahia« in Balzan. Besonders im Frühling und zu Pfingsten lockt Malta mit warmen Temperaturen und türkisblauem Wasser.
Montenegro
Lange unterschätzt, mausert sich Montenegro an der Adria zu einer der spannendsten Urlaubsdestinationen Europas. Die Natur Montenegros überrascht mit Vielfalt: türkisblaues Wasser, smaragdgrüne Seen, dichte Wälder wie Biogradska Gora und imposante Bergwelten laden zu Wanderungen, Ausflügen und Erkundungen ein. Wer sich eine Auszeit am Strand gönnt, findet in Buchten und exklusiven Resorts den perfekten Ort zum Entspannen – inklusive lebhafter Beachclubs für Sonnenhungrige. Montenegro ist auch ein Genussziel: Frische, regionale Produkte und mediterrane Spezialitäten stehen in Restaurants wie »Stari Mlini« oder »Catovica Mlini« im Mittelpunkt.
Serbien
Serbien avanciert immer mehr zum Hotspot für Weinliebhaber:innen. Mit großem Engagement und beeindruckender Dynamik setzen Winzer:innen des Balkanstaats auf Qualität und Vielfalt. Die serbische Hauptstadt Belgrad hat sich zudem zur pulsierenden Party-Metropole gemausert und rückt in den Fokus von Nachtschwärmern. Kaum eine andere Metropole kann mit der elektrisierenden Energie mithalten, die Belgrad nach Sonnenuntergang versprüht – ob in Clubs auf alten Donau-Schiffen, in Bars mit Livemusik oder auf spontanen Straßenpartys bis in die Morgenstunden.
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