Ganko am Schottenring
Eigenbeschreibung
Yakiniku mit Stil: Zaw Zaw Tun bringt Japan auf den Tisch
Mitten in der Wiener Innenstadt, zwischen eleganten Fassaden und gutbürgerlichen Lokalen, versteckt sich ein Ort, der kaum auffällt - und genau darin liegt sein Zauber. Wer das »Yakiniku Ganko« in der Seilerstätte betritt, findet sich in einer fremdartigen Welt wieder: Grillrohre über den Tischen, japanische Speisekarte mit knappen deutschen Erklärungen, eine fast ausschließlich asiatische Gästeschar. Die Bühne gehört einem Mann allein: Zaw Zaw Tun.
Geboren in Burma, aufgewachsen in Japan und geschult in Wiens Spitzenküchen wie »Unkai« und »Mochi«, bringt Tun im »Ganko« auf kleinstem Raum das Maximum an Präzision auf den Tisch. Im
Zentrum steht Yakiniku, das koreanische Barbecue-Prinzip: hauchdünn geschnittenes Fleisch wird am
Tisch gegrillt, von den Gästen selbst, Stück für Stück.
Yakiniku Ganko am Schottenring
Mit rund 50 Sitzplätzen bietet das neue »Ganko« mehr Raum als der Vorgänger an der Seilerstätte, doch die Idee bleibt dieselbe: kompromisslose Qualität, serviert mit ruhiger Hand und Understatement. Wer ein echtes Stück Tokio in Wien sucht, wird hier fündig. Trotz des größeren Rahmens verliert
das Lokal nichts von seiner Intimität - man isst konzentriert, fast meditativ. Es ist ein kleines Ritual
zwischen Feuer, Fleisch und Fermentation.
In beiden Lokalen spielt Wagyu-Beef die Hauptrolle, mal aus Japan, meist aus Australien, stets mit
beeindruckender Marmorierung. Schweinebauch, Schweineuter (Kobukuro) und fermentierte Gemüse
wie Kimchi oder Namul runden das Erlebnis ab. Dazu gibt's Sake oder Bier.