Ausstellungen in Wien: Ein Streifzug durch die faszinierendsten Schauen 2025
Wien im Winter 2025 präsentiert sich als kultureller Hotspot, der eine Vielzahl an kulturellen Höhepunkten bietet. Die österreichische Hauptstadt lädt dazu ein, Kunst und Geschichte neu zu entdecken. Ein Auszug aus den spannendsten Ausstellungen, die in den kommenden Monaten zu sehen sind.
In der Albertina dreht sich bis 9. Februar 2025 alles um Marc Chagalls »Unmögliche Möglichkeiten«. Die Schau widmet sich mit rund 100 Werken allen Schaffensphasen des Künstlers und beleuchtet Chagalls intensive Auseinandersetzung mit universellen Lebensthemen. Ab dem 14. Februar 2025 wird eine außergewöhnliche Gegenüberstellung von Arbeiten des chinesisch-kanadischen Künstlers Matthew Wong und Meisterwerken Vincent van Goghs gezeigt. Diese Ausstellung, die bis 22. Juni 2025 läuft, vereint zwei Künstler, deren Werke zeitlich und stilistisch weit auseinanderliegen, sich jedoch durch ihre emotionale Tiefe und Intensität ergänzen. Die erste große Soloschau der englischen Malerin Jenny Saville in Österreich ist ebenfalls ein Highlight: »Gaze« zeigt vom 21. März bis 29. Juni 2025 Savilles kompromisslos figurative Malerei, die von Körperlichkeit und Ausdruckskraft geprägt ist.
Das Kunsthistorische Museum rückt ab 1. Februar 2025 den heute nahezu vergessenen Künstler Daniel Neuberger in den Fokus. »Wachs in seinen Händen. Daniel Neubergers Kunst der Täuschung« zeigt in der Kunstkammer Neubergers meisterhafte Arbeiten, die mit plastischem Wachs geschaffen und von täuschender Illusion geprägt sind. Zeitgleich öffnet »Vitrine Extra #6: Rabenschwarz – farbenfroh?« in der Antikensammlung ihre Türen. Diese Ausstellung, die bis 31. August 2025 läuft, widmet sich aktuellen Forschungen zur Polychromie der Antike. In der Gemäldegalerie hingegen steht ab 17. Januar die Verbindung zwischen Mengs und Velázquez im Zentrum. Die Schau »Ansichtssache #29: Mengs und Velázquez – Die Prinzessin von Neapel« läuft bis Oktober 2025.
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Das Belvedere beeindruckt mit gleich mehreren Schauplätzen. Im unteren Belvedere widmet sich beispielsweise »Gustav Klimt. Pigment & Pixel« ab dem 20. Februar 2025 den innovativen Ansätzen, mit denen Klimts Werk digital und kunsthistorisch untersucht wird. Diese Ausstellung ist bis 7. September 2025 zu sehen. Zeitgleich zeigt das Belvedere 21 »Rabbya Naseer. Belvedere Art Award«, eine Schau, die das Schaffen der Preisträgerin des renommierten Kunstpreises präsentiert.
Im Kunstforum Wien wird ab dem 15. Februar 2025 die Ausstellung »Anton Corbijn. Favourite Darkness« eröffnet. Bis 29. Juni 2025 gibt sie einen Einblick in die Arbeit des berühmten Fotografen, der durch seine ikonischen Porträts von Musikgrößen wie Tom Waits oder David Bowie bekannt wurde.
Das MAK entführt mit »LOCKCHAIN: UNCHAINED« in die Welt der Blockchain-Technologie und deren Potenzial für demokratische Teilhabe. Diese interaktive Schau läuft noch bis 17. August 2025 und bietet besonders für Schulklassen spannende Einblicke in digitale Werkzeuge.
Die Kunsthalle Wien im Museumsquartier widmet sich ab 28. Februar 2025 in der Ausstellung »Radical Software: Women, Art & Computing 1960–1991« der Rolle von Frauen in der Computerkunst. Ebenfalls in der Kunsthalle wird der »Preis der Kunsthalle Wien 2024« ab dem 23. Januar 2025 präsentiert. Die Ausstellung zeigt Werke aufstrebender Künstler:innen, die von führenden Kunsthochschulen in Wien nominiert wurden.
Das Wien Museum eröffnet am 27. Februar 2025 »Zwischen Pick up & drop off. Wer uns Essen liefert«. Diese kritische Auseinandersetzung mit Lieferdiensten und der Arbeit hinter den Kulissen zeigt, wie unser Konsumverhalten globale Arbeitsrealitäten prägt. Einen besonderen Blick auf die kalte Jahreszeit und ihre kulturellen Eigenheiten bietet die Ausstellung Winter in Wien. Vom Verschwinden einer Jahreszeit. Bis zum 16. März können Besucher:innen entdecken, wie sich der Winter und seine Wahrnehmung im Lauf der Jahrzehnte verändert haben. Von nostalgischen Erinnerungen an verschneite Gassen bis hin zu verschwundenen Modetrends wie dem klassischen Muff – die Schau beleuchtet die vielfältigen Aspekte einer Jahreszeit, die in Wien einst prägend war. Jeden Donnerstag gibt es die Möglichkeit, die Ausstellung bis 21 Uhr zu besuchen und den Winter aus einem völlig neuen Blickwinkel zu erleben.
In der WestLicht Galerie werden mit »Mary Ellen Mark: The Lives of Women« intime Porträts ausgestellt, die Frauen am Rand der Gesellschaft in den Fokus rücken. Die Fotografin schuf von den 1960ern bis in die 2000er Jahre Werke, die ebenso bewegend wie ästhetisch beeindruckend sind.
Der Artikel wird laufend aktualisiert
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