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© Ligne Roset

Kultstück von Ligne Roset: Aus einem Guss

Design

Das »Togo«-Sofa erregte Aufsehen und war eine kleine Revolution. Der französische Designer Michel Ducaroy machte sich 1973 auf, das Bild des Sofas zu verändern.

Nur Falten und Absteppungen ­geben seinem legendären »Togo«-Sofa Halt, innen kommt es ohne Rahmen und Stützen aus und besteht aus einem Kern, der in mehreren Schaumstoffschichten in unterschiedlichen Härtegraden für ein unvergleichliches Sitzerlebnis sorgt. Als Bezugsmaterialien werden Leder und pflegeleichte Mikrofasern wie Alcantara verwendet. Der Designer selbst verglich seinen ikonischen Wurf mit einer Zahnpastatube, die wie ein Ofenrohr gefaltet und an beiden Enden verschlossen ist. 50 Jahre dauert der Siegeszug des »Togo«-­Sofas nun bereits und seine Beliebtheit ist ­ungebrochen. Heute ist »Togo« ein absoluter Bestseller Ligne Rosets. 

Elementare Form Die niedrige Sitzhöhe und die muldenförmigen Loungeflächen und Rückenlehnen machen das »Togo«-Sofa zum Klassiker. ligne-roset.com

© Ligne Roset

Michel Ducaroy

Er entstammt einer Unternehmerfamilie, die zeitgenössische Möbel entwarf. Ausgebildet wurde er an der École nationale des beaux-arts in Lyon. Schon in jungen Jahren arbeitete er bei der Firma Roset mit und entwarf in den 1960er- und 70er- Jahren Möbel aus damals neuen Materialien.

Erschienen in
Falstaff LIVING Nr. 03/2023

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Redaktion
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