© Martin Dohr / Verband der Köche
Nachwuchstalent Marie-Theres Mikulka ist Rindfleischkaiserin 2025
Beim Nachwuchswettbewerb »Wer wird RindfleischkaiserIn 2025?« setzte sich Marie-Theres Mikulka aus Wien gegen 71 KonkurrentInnen durch und überzeugte mit einem raffinierten Gericht aus Rinderwade, Kalbszunge und Kalbsbries.
von redaktion
14. April 2025
Die Zukunft der österreichischen Rindfleischküche ist gesichert – das zeigte der diesjährige Wettbewerb »Wer wird RindfleischkaiserIn 2025?« eindrucksvoll. Die Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus und wirtschaftliche Berufe in Wien verwandelte sich zur Bühne für 14 der talentiertesten Jungköchinnen und -köche des Landes. Nach einem spannenden Wettkochen, kulinarischer Raffinesse und großem Showdown steht die Siegerin fest: Marie-Theres Mikulka von der HLTW 13 Bergheidengasse darf sich fortan stolz »Rindfleischkaiserin 2025« nennen.
Ein Fest der Kreativität und Tradition
Der Wettbewerb, der sich an Nachwuchstalente unter 26 Jahren richtet, wurde erneut zu einer Hommage an die Vielfalt und Raffinesse der österreichischen Rindfleischküche. Initiiert von Michael Schneider, dessen Engagement mit einer Ehrenurkunde von Kochgrößen wie Johann Lafer, Véronique Witzigmann und Ewald Plachutta gewürdigt wurde, forderte der Bewerb Kreativität bei zugleich ein strenges Budget: Eine Hauptspeise für vier Personen mit maximal zehn Euro Wareneinsatz pro Portion, ausschließlich mit saisonalen und regionalen Zutaten vom Rind.

Die Besten der Besten – und ein Blackbox-Finale
Aus 72 Einsendungen wählte die prominente Fachjury – unter anderem besetzt mit Johann Lafer, Veronique Witzigmann und Thomas Viktorin – zunächst zwölf Kandidat:innen ins große Finale. Dort mussten sie ihre Gerichte live zubereiten und präsentieren – mit einem zusätzlichen Teller für die Presse.
Besonders spannend wurde es im Anschluss: Die besten drei Talente traten im Blackbox-Kochen gegeneinander an – eine echte Feuerprobe, bei der innerhalb von 45 Minuten ein Gericht aus unbekannten Zutaten gezaubert werden musste.

Die Top 3 des Wettbewerbs
1. Platz: Marie-Theres Mikulka (HLTW 13 Bergheidengasse, Wien)
Gericht: »Rinderwade, Kalbszunge, Kalbsbries«
Sie überzeugte mit technischer Präzision, Kreativität und Tiefgang im Geschmack. Als Siegerin erhielt sie die goldene Plachutta-Trophäe und ein exklusives Praktikum im renommierten Zuma Restaurant bei Starkoch Rainer Becker in London – inklusive Flug und Unterkunft.
2. Platz: Jara Trolp (Tourismusschule Bad Gleichenberg, Steiermark)
Gericht: »Rind ist Trumpf«
Für ihre ebenso raffinierte wie liebevoll umgesetzte Kreation gab es die silberne Trophäe sowie eine Einladung als Studiogast in Johann Lafers TV-Show, begleitet von einer weiteren Person.
3. Platz: Maximilian Steffner (Tourismusschule am Wilden Kaiser, Tirol)
Gericht: »Rendez-Vous von Schulterscherzel und Zunge«
Auch er brillierte und wurde mit Bronze sowie einem Praktikum im legendären Steirereck belohnt – einer der besten Adressen der österreichischen Haute Cuisine.
Ein Wettbewerb mit Tiefgang
Doch nicht nur die Kochkunst stand im Fokus: Bewertet wurden auch Organisation, Hygiene, Nachhaltigkeit im Umgang mit Lebensmitteln und Teamgeist. Alle Finalist:innen wurden mit Ehrenurkunden ausgezeichnet, die restlichen Teilnehmenden erhielten zudem liebevoll zusammengestellte Geschenkkörbe.
Ein musikalischer Höhepunkt war der Auftritt von Musicalstar Maya Hakvoort, die mit ihrer Stimme für Gänsehautmomente sorgte. Mit einem Song aus »Die Eiskönigin« begeisterte sie Jury und Publikum gleichermaßen und setzte dem festlichen Rahmen die Krone auf.

Eine Bühne für die Zukunft
Der »RindfleischkaiserIn«-Wettbewerb ist mehr als ein Kochwettbewerb – er ist ein Förderprogramm für junge Talente, ein Bekenntnis zur österreichischen Esskultur und eine Plattform für kulinarische Innovation. Mit großer Hingabe wurde er erneut vom Verband der Köch:innen Wien organisiert – in Anerkennung für den legendären Prof. Ewald Plachutta, dessen Name untrennbar mit der hohen Kunst des Kochens verbunden ist.
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