Sechs Finalisten, eine Blackbox-Challenge und eine fünfköpfige Jury: So läuft das Finale von »Next Generation« bei der Messe »Alles für den GAST« ab.
© Falstaff PROFI
Der große PROFI-Wettbewerb ist zurück: Bühne frei für die »Next Generation«!
Schon als »Young Talents Cup« sorgte der Wettbewerb für Gastro-Karrieren. Komplett überarbeitet und mit wichtigen Partnern sucht nun »Next Generation« die Besten unter den jungen Talenten!
von Roland Graf
20. Juli 2026
Maximale Reichweite für den heimischen Kochnachwuchs – dafür aktiviert PROFI seit jeher alle seine Kanäle. Nach einer radikalen Neukonzeption des Wettbewerbs erfolgt nun der Startschuss zu »Next Generation«. Die Attraktivität des Kochberufs wird imagefördernd und vor allem über einen langen Zeitraum im attraktiven Wettkampfformat präsentiert. Im Fokus stehen heuer Klassiker der österreichischen Wirtshausküche, die mit Blick auf regionale Zutaten in Top-Qualität zu interpretieren sind. Mitmachen können Schüler von Hotel- und Tourismusfachschulen ebenso wie Kochlehrlinge in Ausbildung.
Finale bei der GAST Salzburg
Der Weg zum großen Finale im Rahmen der Messe »Alles für den GAST« (7. November 2026) führt dabei über ein mehrstufiges Verfahren. Am Anfang stehen Rezepte und Inszenierung der Gerichte von jungen Köchen & Köchinnen aus ganz Österreich. Die 20 Besten werden dann im September gekürt und für das Community-Voting freigeschaltet. Sechs Finalisten, die jeweils zur Hälfte Schüler und Lehrlinge sein werden, ziehen dann ins Salzburger Finale ein. Dort entscheidet die fünfköpfige Jury, wer sich für das Finale der letzten drei qualifiziert. Sie müssen dann spontan bei der »Blackbox«-Challenge aufkochen.
Der Mix aus Publikumsgunst und Profi-Bewertung stellt sicher, dass kein Schaugericht gewinnt, sondern die heimische Küche auf Top-Niveau gelebt wird. Stellvertretend für Österreichs Tourismusschulen unterstützt auch Hofrat Jürger Kürner die »Next Generation«. Der Wettbewerb ist »für ihn eine großartige Möglichkeit für die jungen Talente, sich zu präsentieren und mit anderen zu messen«. Kürner bezeichnet ein Ziel des Bewerbs auch als Herzensanliegen: »Den Touristikern von morgen – immerhin mehr als 7000 junge Menschen an 26 Tourismusschul-Standorten – zu zeigen, welche großartigen Chancen sich ihnen bieten«.
Ein Sprungbrett und Netzwerk
Gastronomie ist schließlich mehr als ein Job, sie ist Teil der Lebensart und entschleunigt nicht zuletzt in digitalen Zeiten ganz besonders. Das schönste Handybild ersetzt keinen Biss in ein Topfensoufflé oder den ersten Löffel einer Tafelspitz-Consommé! Das vorzuleben ist Aufgabe der ganzen Branche. Denn wie es Manfred Kröswang als Unterstützer »von Herzen« formuliert: »Wer heute in einer Küche oder im Service anfängt, trägt morgen Verantwortung für das hohe Niveau, das unsere Gastronomie auszeichnet. Dieses Niveau hält sich nicht von selbst. Es braucht Talente, die die Chance bekommen, sich zu beweisen.« Der hochkarätige Wettbewerb ist dafür das ideale Format. Das realistische Einschätzen des Könnens, Seite an Seite mit Kollegen, die einem nichts schenken, macht die Teilnahme so wertvoll.
Das weiß niemand besser als die bisherigen Gewinner. »Der Gewinn war für mich erst der Anfang meiner Karriere«, ging es etwa für Filip Nuic 2022 so richtig los. Heute steht der damalige Sieger (Kategorie: Gemüseküche) im Wiener Drei-Sterne-Lokal »Amador« am Herd. »Durch den Wettbewerb konnte ich viele wichtige Kontakte knüpfen«, schwärmt er. Auch Sophie Mussotter, die gerade die Konditorausbildung abschließt, animiert alle Tourismusschüler zur Teilnahme. »Es spielt keine Rolle, ob man am Ende gewinnt oder nicht – die Teilnahme ist in jedem Fall eine wertvolle Erfahrung«, so die Pâtisserie-Siegerin 2022.
Das Netzwerken beginnt von der ersten Minute der Einreichung an. Denn einige der wichtigsten Gastro-Partner des Landes stehen wie PROFI hinter dem Wettbewerb: Kröswang, Nespresso Professional, HGC, Hogast und der Generalsponsor und Küchenspezialist Lohberger.

Gemeinsame Qualitätsziele
Für Allegra Frommer trifft sich der Wettbewerb aber auch mit ihrer konkreten Vermittlung von Ausnahmetalenten an die heimischen Betriebe: »Mit ›Hogast Job‹ als Karriereplattform schaffen wir die Verbindung zwischen talentierten Menschen und attraktiven Arbeitgebern – und eröffnen damit Perspektiven für nachhaltigen Erfolg auf beiden Seiten«. Und auch der Commercial Director von »Nespresso Professional«, Alexander Priester, sieht Parallelen zwischen dem Wettbewerb und der Unternehmensphilosophie. Denn es geht um die »Förderung von Fähigkeiten wie etwa Kreativität, Unternehmergeist und ein Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit«.
Denn auch wenn während des Finales Länderspielstimmung beim kundigen Publikum aufkommt: Am Ende geht es nicht um den einzelnen Sieger, sondern um das Qualitätslevel für den Nachwuchs einer ganzen Branche – eben der »Next Generation«!
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