Falstaff PROFI – KI im Hotel

Kein kleiner Roboter, sondern eine Software im Hintergrund: 84 % der Hotels nutzen bereits Channel Manager – als zentrales Verkaufsinstrument und für effizienteres Buchungsmanagement.

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63 % der Hotels nutzen KI – und machen dadurch mehr Umsatz

Heimische Hotels investieren massiv in digitale Lösungen – und steigern dadurch Effizienz, Direktbuchungen und Servicequalität. Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) sieht jetzt die Politik am Zug.

von Brigitte Radl
01. Oktober 2025

Von 249 österreichischen Hotels verlassen sich beinahe alle auf ein Property-Management-System (PMS), um den täglichen Betrieb am Laufen zu halten, 84 % setzen Channel Manager ein und dann ist da natürlich Künstliche Intelligenz: 63 % nutzen KI-Anwendungen, hauptsächlich zur Texterstellung, um Gästeanfragen zu beantworten und zur Datenanalyse – so die Ergebnisse der »ÖHV Technologieumfrage 2025«. 

Investitionen für mehr Wertschöpfung

Das zahlt sich auch wirtschaftlich aus: Die Betriebe profitieren von messbar mehr Effizienz bei Reservierungen und an der Rezeption, steigenden Direktbuchungen und Up-Selling, weniger Arbeitsaufwand für Beschäftigte bei gleichzeitig besserem Service und von Wettbewerbsvorteilen durch datenbasierte Entscheidungen. Am Ende stehen ein Umsatzplus dank digitaler Lösungen – und Investitionen.

  • 69 % der Betriebe investieren bis zu 50.000 Euro pro Jahr in digitale Lösungen.
  • 12 % geben mehr als 100.000 Euro pro Jahr aus.
  • Die Hälfte der Hotels plant, künftig noch stärker zu investieren.

ÖHV nimmt Politik in die Pflicht

ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer sagt mit Blick auf die Studienergebnisse und in die Zukunft: »Mit zunehmendem Know-how und leichterer Bedienbarkeit werden auch die Effizienzgewinne in allen Einsatzbereichen den Trend am Ende noch verstärken.« Doch er sieht auch Handlungsbedarf – auf Seiten der Politik. Ein Beispiel ist der digitale Meldezettel, den er als »Langzeitbaustelle« und »zeitloses Denkmal für den föderalen Stillstand in Österreich« bezeichnet. 

Die Forderungen der ÖHV an Bund und Länder: Steuerliche Anreize für Investitionen in die Digitalisierung, digitale Bildungsoffensiven im Tourismus, Bürokratieabbau, um Innovationen schneller einführen zu können, und eine klare, mit Budget hinterlegte digitale Tourismusstrategie. »Die ÖHV besorgt den Wissenstransfer, die Betriebe die Umsetzung, die Politik muss für moderne Rahmenbedingungen sorgen!«, so Gratzer. 

Fix ist auf jeden Fall: Investitionen in digitale Technologien zahlen sich (messbar!) aus. Das sehen Hoteliers auf dem Bankkonto ebenso wie auf den zufrieden lächelnden Gesichtern ihrer Gäste. 

Die ganze »ÖHV Technologieumfrage 2025« können Sie hier downloaden.

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