»Ensana« zeigt, wie »WellMeeting« funktioniert: Firmentagungen werden mit Yoga, Lauftrainings und Proteinriegel aufgelockert.
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»WellMeeting«: Vom Businessmeeting in den Bademantel und zurück
Mit dem Konzept »WellMeeting« erweitert »Ensana« klassische Tagungsformate um Bewegung, Gesundheit und Regeneration. Damit soll gezielt die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Teilnehmer gesteigert werden.
von Katharina Wihan
28. April 2026
Auf Firmentagungen stehen unterschiedliche Ziele im Vordergrund: das Team stärken, Neues lernen, Netzwerken oder einfach gemeinsam Zeit verbringen. Meetings, Workshops und Konferenzen sehen auf der Margareteninsel in Budapest künftig jedoch anders aus: Sie sollen nicht nur Inhalte vermitteln, sondern gezielt die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer fördern. Mit dem neuen Format »WellMeeting« werden klassische Business-Events mit Aktivitäten wie Yoga, Lauftrainings oder kurzen Massagen aufgelockert.
Auch die Verpflegung passt sich dem Konzept an: Gesunde Snacks wie Smoothies oder Proteinbällchen sollen dafür sorgen, dass die Teilnehmer nach körperlicher Aktivität wieder top-motiviert und aufnahmefähig sind.

Gesundheit als Teil der Meeting-Strategie
»Ensana« positioniert sich mit diesem neuen Zugang stärker im MICE-Segment und überträgt sein Kerngeschäft auf neue Zielgruppen. Der Ansatz zeigt klar: Gesundheit und Wohlbefinden werden zunehmend Teil von Business-Formaten. Körperliches Wohlbefinden durch Bewegung und ausgewogene Ernährung soll Konzentration, Erholung und Teamdynamik fördern. Um Teilnehmern einen echten Mehrwert zu bieten, werden klassische Tagungsformate zunehmend um gesundheitsorientierte Elemente ergänzt. Der Grundgedanke dahinter ist einfach: Sind Körper und Geist ausgeglichen, lassen sich Entscheidungen leichter treffen und Inhalte nachhaltiger verarbeiten.

»WellMeeting« anno 1904
Ganz neu ist diese Idee allerdings nicht. Im »Nové Lázně«, einem weiteren Haus der Gruppe im Kurort Marienbad, trafen sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts politische Entscheidungsträger, um Gespräche mit einem Kuraufenthalt zu verbinden. So nutzte etwa der britische König Edward VII. seine Aufenthalte für den Austausch mit Kaiser Franz Joseph. Damals noch ohne den Begriff »WellMeeting« – aber mit einem ähnlichen Ansatz: In entspannter Atmosphäre fällt vieles leichter.

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