Barguide 2025: Die besten Weinlocations in Österreich
Das Coburg'sche Weinbuch ist zu Recht eine städtische Legende: In sechs historischen Weinkellern lagern Abertausende Flaschen. Vom klassischen Veltliner über die besten Champagner bis zum seltenen Bordeaux ist alles vorrätig, was das vinophile Herz höherschlagen lässt.
Seit Jahren Spitze in Sachen Wein, das Essen spielt in der gleichen Liga. Küchenchef Michael Gubik steht für eine kreative, produktfokussierte Küchenlinie. Mehrgängige Menüs. Oder einfach perfekten Chilileberkäse.
Tradition, Innovation mit leisen Tönen und gekonnter Leichtigkeit gehen bei Gerhard Fuchs eine feine Verbindung ein. Kostproben sind Hendleinmachsuppe mit Eierschwammerln oder Curry von der Lammkeule.
Schwindelerregende 400.000 Flaschen liegen im Lager und warten darauf, mitgenommen oder direkt verkostet zu werden. Die Begleitung stellen Alimentari für daheim oder zweierlei Jausen vor Ort dar. Die Entscheidung zwischen italienisch und traditionell fällt dabei schwer!
Küchenchef Mike Feierabend hat sich gut eingelebt. Feinste Produkte von Seezunge über Stör bis zum Fasan in kreativer Ausgestaltung, dazu erlesene Weine aus der grandiosen Sammlung von Patron Hermann Botolen.
Wenn ein Hotel zum »Weinhotel« wird, will das schon was heißen. Tut es auch! Im Keller der schicken Bar liegen 30.000 Flaschen aus aller Welt bereit. Die Sommeliers sind mit Rat und Tat zur Stelle und geben ihr Wissen auch im Rahmen von Verkostungen und Seminaren weiter.
Zwar betritt man zu ebener Erd' gleich die Bar und hier wartet schon ein breites Angebot an Offenem, doch lohnt sich ein Abstecher nach unten: Denn nicht nur sind Shop und »Schatzkammer« ein Paradies für Vinophile, sie fungieren auch als begehbare Weinkarte für »oben«.
Nicht nur für Aficionados edler Rebensäfte ist das Mast längst ein »Must«. Auch das Essen kann was. Beispiel: Karfiol, Stundenei, Linsen, Cajun. Tipp: die Degustationsmenüs mit Weinbegleitung.
Es gibt keinen echten Vinophilen in Wien, der noch nie bei einer Vintage-Verkostung im Fünften war. Die über Jahre aufgebaute Sammlung macht solche Abende möglich. Auch das spontane Glas (bei dem es eh nie bleibt) ist möglich, dazu wartet stets verlässliche Tagespasta.
Vielseitiger Gourmet-Hotspot in der historischen Mönchsbergkaverne. Die internationale Küche lebt von globalen Einflüssen aus Italien bis Asien. Außerdem beeindruckende Vinothek, Bar, Feinkostladen.
Hier lebt Konstantin Filippou vermehrt seine griechische Seite aus. Fische und Meeresfrüchte dominieren die Karte – siehe Lachsforellen-Taramas oder Forelle Müllerin. Riesenauswahl an Naturweinen!
Im Keller des eleganten Genießerhotels hat man dem Wein eine Bühne gebaut – und was für eine! Denn in der geschmackvoll gestalteten Schatzkammer glänzen heimische neben internationalen Tropfen, im Rahmen der wöchentlichen »Weinreise« lernt man dabei am lebenden Objekt.
Ein idealer Ort für die Bummelpause: wechselnde Auswahl an offenen Weinen in ruhiger und doch zentraler Lage, begleitet von passenden Snacks. Das eine oder andere Flascherl wird dabei gleich für zu Hause gebunkert, danach nimmt man wieder die Shops der »Mahü« in Angriff.
Umtriebig wie eh und je lässt Friso Schopper seine Energie der Suche nach neuen Champagnern angedeihen. Die große Auswahl, bewusst abseits des Mainstreams, macht die Adresse am Fleischmarkt unverzichtbar. Und auch bei der »Unterlage« ist Stil angesagt – oder Friso-Style!
Das Ambiente: urban mit Kraft- und Ziegelwerk, die Küche ist regional, österreichisch, immer gut und kreativ zubereitet. Die Produkte stammen aus der eigenen Biolandwirtschaft oder aus der Region.