Die 10 besten Restaurants rund um die Frauenkirche in München
Im denkmalgeschützten Haus bietet Tohru Nakamura europäische Spitzenküche mit japanischen Einflüssen in zehn Gängen. Junges Team, stylishes Ambiente mit alten Fensterfronten und warmen Lichtakzenten.
Im vom Künstler Axel Vervoordt geschaffenen Atelier kocht Kevin Romes international mit französischer Basis. Das zuvorkommende Serviceteam führt kompetent durch die Weinkarte und den Abend.
Als erstes fällt der Sound auf. Polnischer Rap, französischer Rap und britischer Rap. An den Wänden sind kleine Graffitis zu sehen, die Atmosphäre ist urban, aber unaufdringlich, gespickt mit einem Rest Zeitlosigkeit. Wer die Zeit hat, sollte vor dem Restaurantbesuch unbedingt eine Runde durch das angegliederte »Museum of Urban and Contemporary Art« drehen. Danach rutscht man mühelos von Kunst an den Wänden zu Kunst auf den Tellern und in den Gläsern, wo naturbelassene Weine gefeiert werden. Der Abend beginnt standesgemäß mit einem Ambonnay Grand Cru Champagner von 2018, der perlig eine prickelnde Vorschau auf das bevorstehende Menü begleitet. Ein kleines Pastinaken-Süppchen, ein Hörnchen gefüllt mit Garnelen-Tartar, eine herrliche Pilz-Pirogi: alle Geschmäcker begegnen einem erneut im Laufe des Abends. Das hat sich Küchenchef Bastian Falkenroth so ausgedacht, dessen Küche aber keineswegs verkopft ist, sondern leichtfüßig daherkommt. Locker, cool, so wie er selbst auch wirkt. Ein paar Richtlinien hat er sich dennoch auferlegt. Die Produkte sind saisonal ausgesucht, nachhaltig produziert und kommen aus der Region. Das Regionale kombiniert er mit einer unaufgeregten, gekonnten Weltläufigkeit. Zum Beispiel bei seiner Pastinake aus der Asche, die sich mit Walnuss und Apfel den Teller teilt. Ein Gericht, das ohne Hitze serviert wird, aber eine wohlige Geschmackstiefe mitbringt, sodass einem doch noch warm ums Herz werden kann. Falkenroths Highlight ist aber die Bayrische Garnele mit Butternut-Kürbis und Petersilie, ein herrlich gekonntes Spiel der Aromen und Texturen.
In Sachen Genuss und Qualität gibt es keine Kompromisse: Die Speisekarte bietet feine Tatar-Kreationen, Specials wie Kaviar-Pasta und eine feine Auswahl an Austern – dazu passt Brot und Kräuterquark.
Französische Brasserie trifft New York – seit über 20 Jahren ein Klassiker. Mit Steak und Fisch, großer Weinkarte, Holzboden und zu gedämpftem Licht ein idealer Ort für stimmungsvolle Altstadtabende.
Die Speisen von Nathalie Leblond sind an die moderne französische Küche angelehnt und leben von exklusiven Zutaten wie Impérial-Taube und Kreationen wie hausgemachten Steinpilz-Ravioli.
Es ist immer eine Sensation, auf der Maximilianstraße zu sitzen und das herrliche Schnitzel von Franz-Josef Unterlechner zu knuspern. Und weil man in München ist, trinkt man dazu ein Glas Champagner.
In den Fünf Höfen glänzt das schicke Pageou mit mediterran-orientalischer Küche. Fernsehkoch Ali Güngörmüş tischt wunderbare Mezze‑Vorspeisen auf sowie überraschende Kombinationen mit regionalen Zutaten.
Adrett unter weißen Kochmützen werken Nobu Matsuhisa und sein Team an der Kochtheke so, dass man sein blaues Wunder erlebt – oder das rosa Wunder mit dem wolkig-zarten Thunfischtatar mit Kaviar.