Die besten aus dem Restaurant- und Beizenguide 2024 in der Zentralschweiz
Im Magdalena basiert die Küche auf Produkten aus der Umgebung. Gemüse steht im Mittelpunkt des Geschehens. Die Gerichte sind elegant und finessenreich. Gerade darum spannen sie einen kulinarischen Bogen zur ursprünglichen, authentischen Bergwelt der Zentralschweiz.
Das focus ATELIER gehört zu den besten Restaurants der Zentralschweiz. Signature-Gerichte wie Entenleber-Eis, Taube in Albufera‑Sauce oder Schwertmuschel mit Dashi‑Walnuss‑Beurre-blanc – neben diesem kulinarischen Kunstwerk wird der Vierwaldstättersee zur Nebensache.
Wo Gemüse zur Kunst wird, überrascht das vegetarische Menü mit sinnesbetörenden Nuancen. So viel kulinarische Raffinesse, dass selbst Karnivoren schwach werden. Im Seerestaurant Belvédère schmeckt und spürt man die Leidenschaft der beiden Gastgeber mit jedem Bissen.
Im Bijou des Kreuzes wird aus Essen fast schon ein Ritual: Das historische Gasthaus verwandelt sich abends in ein Mikro‑Fine‑Dining mit nur wenigen Tischen. Ein Überraschungsmenü, das Schweizer und asiatische Aromen reduziert vereint – persönlich, intim und brillant.
Das The Japanese at Gütsch auf 2400 Metern ist nicht nur das höchstgelegene japanische Restaurant des Landes, sondern auch eines der besten. Sowohl das Omakase-Menü von Küchenchef-Duo Dominik Sato und Fabio Toffolon als auch die À-la-carte-Optionen lohnen sich.
Im Colonnade im Mandarin Oriental trifft Jugendstil-Glanz auf französisches Fine Dining. Unter hohen Decken mit Marmor landen kunstvoll angerichtete Klassiker oder auch ein Degustationsmenü zum Geniessen ein. Die Weltklasse-Weinkarte lässt keine Wünsche offen.
Stefan Wiesner ist nicht nur Koch, er ist eine Ikone. Mit seinem enormen Wissen über das Entlebuch und seine Natur, aber auch über Kunst, Alchemie und die Küchen der Welt hat er einen ganz eigenen Kochstil entwickelt, mit dem er die Gäste seines Mysterions verzaubert.
Im ältesten Gasthaus des Kantons Zug verbindet sich historische Gaststube mit moderner Haute Cuisine. Ein mehrgängiges Menü wechselt je nach Saison und Ideen der Küche. Die elegante Holzstube und der Sommergarten schaffen den perfekten Rahmen für Genussmomente.
Seit Mai werden die Gäste des KKL-Restaurants «Lucide» von einem neuen Team begrüsst. Nach sechs Jahren hat Michèle Meier die Küchenleitung an Maximilian Huber übergeben. Im Fokus stehen bei ihm Produkte aus dem Alpenraum und die Wertschätzung gegenüber deren Produzenten. Ein Blick in die Karte zeigt, dass die Gäste nach wie vor neben dem Menu auch à la carte bestellen können. Den Anfang des Menus macht das Amuse-Bouche: Unter einem Frischkäseschaum verbirgt sich ein cremiges Shrimp-Tatar, dazu gibt es Tomaten und knusprigen Federkohl. Als Nächstes wird das „Beet-Tatar“ serviert, ein dehydriertes Randen-Tatar mit Kapern-Mayonnaise, knusprigen Brioche-Chips, hauchdünnem Meerrettich und Belper Knolle. Der Name des fleischlosen Tatars sorgt für ein Schmunzeln. Huber erklärt, dass es ihm nicht darum gehe, mit einem fleischlosen Tatar zu belehren, sondern die Gäste zu inspirieren und mit neuen Aromen zu überraschen. Auch im zweiten Gang beweist Huber erneut sein Können im Umgang mit Gemüse. Im Mittelpunkt steht die Karotte: einmal geschmort, einmal gepickelt, serviert mit Kimchi, gepufftem Buchweizen und einer Nussbutter-Hollandaise. Danach folgt Schweizer Lachsforelle auf Heu-Beurre-blanc mit Alpenkaviar und gepickeltem Fenchel. Im Hauptgang wird Rindsentrecôte vom Haus Luma serviert, begleitet von einem herzhaften Kartoffel-Espuma, knusprigen Röstzwiebeln und Kartoffelschalen. Zum Abschluss verschmelzen die Aromen von Himbeere, Ziegenmilch, Thymian und weisser Schokolade und lassen uns die intensiven Aromen des Sommers noch einmal spüren.
Direkt am See serviert das Olivo mediterrane Küche mit italienischem Akzent. Fisch, Pasta und Antipasti werden mit Blick auf Wasser und Berge zu kleinen Urlaubsmomenten. Eine umfangreiche Weinkarte rundet das Erlebnis ab – Luzern kann hier sehr südlich wirken.
Lange galt die Villa Hundert als Geheimtipp, mittlerweile bekommt sie mehr Aufmerksamkeit. Hier kochen zwei junge Schweden innovative alpine Gerichte mit nordischen Einflüssen. Die Gerichte sind reduziert mit viel Gemüse. Vieles wird im Green Egg oder auf dem Feuerring gegart.
In die Küche von Werner Tobler kommt nur frische Ware von ausgesuchten Lieferanten. Beim Kochen lässt er sich nichts vorschreiben, ausser von der Saison. So bewegt sich seine bodenständige Küche irgendwo zwischen Alpenraum und Mittelmeer – Hauptsache, es schmeckt gut.
Dieser gemütliche Landgasthof serviert traditionelle Gastronomie im besten Sinne. Saisonale Produkte wie lokales Wild im Herbst, Bachforellen im Sommer oder das Ostergitzi werden mit viel Können zu köstlichen Gerichten verarbeitet, die wunderbar nostalgisch schmecken.
Der prachtvolle Bürgenstock besticht nicht nur mit der unbezahlbaren Sicht auf den Vierwaldstättersee. Hier trifft Ritzcoffier das französische Brasserie-Feeling – nur geschärfter. Zeitlose Klassiker neu gedacht mit raffiniert-modernen Akzenten.