"Bierfokus" Restaurants in Bayern
Zwei Stockwerke unter dem Gastraum hängen sie im Gewölbe, Patron Jockl Kaisers Cuatellos: feinste hauseigene Rohschinken aus bestem schwäbisch-hällischem Schwein, Kaisers ganzer Stolz. 30 Monate lagern sie hier, bis sie nach oben dürfen, in den Raum mit dem Holzofen und dem Blick runter auf Nördlingen. Da bekommt man dann ein Destillat vorgesetzt, mit der Aufforderung zu riechen: frisch, holzig, anregend – Rosmarin. Es ist die alkoholfreie Begleitung, die Kaiser selbst mit einer befreundeten Destille hergestellt hat. In »Meyers Keller« geht es auf traditionelle Weise eigen zu. Es ist nämlich beides zugleich: Gourmetrestaurant und Wirtshaus – im Gebäude einer ehemaligen Brauerei, die Kaisers Mutter einst betrieb. Die Küche, die Jockl Kaiser anbietet, spielt mit diesen beiden Polen, möchte Gäste herausfordern, die für Maultäschle gekommen sind, und jenen, die für den herrlichen Carabinero an Pfirsich und Buttermilch den Weg ins Schwabenländle auf sich genommen haben, zeigen, wo jede Idee wurzelt: in gehobener Hausmannskost. Und das gelingt. Auch weil Jockls Frau Evelin Kaiser eine herausragende Gastgeberin ist, die mit genauso viel Herzlichkeit wie Wissen schon im Service den Weg zwischen Wirtshaus und Gourmetküche vorzeichnet. Natürlich sind Wirtshausschmankerl ein absolutes Muss, genau wie der hausgemachte Schinken. Aber ein echtes Highlight kommt, ganz unscheinbar als Pre-Dessert getarnt: der Jamei-Käse als Creme und gehobelt mit einem Reischip auf einem köstlichen Holunderblüten-Granité. Hier mischen sich Aromen und Texturen zu dem, was eine Karte auf dem Tisch voraussagt: einem Feuerwerk.
Der Familienbetrieb vereint seit dem 16. Jahrhundert Genuss und Gastfreundschaft. Christian Grainer kocht regional mit französischem Einfluss – Sommelière Christiane Grainer kennt den passenden Wein.
Hier im Bayerischen Wald versteckt sich im Hotel Oswald ein Gourmetrestaurant, das es in sich hat! Absolut grandiose Küche, erstklassige internationale Produkte, klassische Saucen und eigener Charme.
Unter der Woche Bistro à la carte, freitags und samstags von den Jahreszeiten inspiriertes Gourmetmenü. Die Zutaten kommen aus dem eigenen Garten oder der Region. Tolle Pop-up-Events des jungen Teams!
Raffiniert, individuell und mit dezenter Klasse: Regionale Produkte verbinden sich mit nordischen Techniken und asiatischen Aromen – etwa bei bayerischer Garnele in Thai-Curry und Ingwerbutter.
Die Passion fürs Kochen und die Einflüsse der Jahreszeiten spiegeln sich in jedem Gericht wider. Beim »Alpinen Fine Dining« gibt es Oberstdorfer Hochgebirgsrehrücken und asiatisches Gewürzsüppchen.
Chefkoch Maximilian Moser bringt seine kreativen Ideen farbenfroh auf den Teller: Heimatverbundenes wie gefüllter Brezenknödel mit Steinpilz oder Internationales wie vietnamesisches Bánh Xèo mit Hummer.
Welches Soulfood lieben Oberpfälzer? Für Christine Heß und Michael Laus ganz klar: Mit Sumach und Tahini winkt der Nahe Osten, mit Miso-Mayonnaise und Edamame der Ferne Osten in zwei köstlichen Menüs.
Trotz einer 400-jährigen Familiengeschichte richtet sich der kulinarische Blick in die Zukunft: Es gibt traditionelle Gerichte wie geschmorte Ente und Modernes wie Nockerl mit Hecht und Zander.
Im 1804 trifft gehobene Küche auf regionale Verantwortung – Lukas Adebahr kocht präzise, saisonal und »from farm to table«. Terrasse mit Blick ins Grüne, Kräuter aus dem Garten und ein Michelin-Stern!
Mit seiner Mischung aus Alt und Neu möchte Chef de Cuisine Mathias Achatz einen Ort schaffen, an dem man das Leben und Essen genießt. Es gibt feine Gerichte aus frischen, saisonalen Zutaten.
Mit raffinierten vegetarischen Gerichten und einem Menü namens »Wirtshaus mal anders« erfüllt sich Andreas Hillejan einen Traum – ländlich-alpine Karwendelküche meets niederrheinische Heimat.
Hier gibt's kulinarische Kompetenz, gepaart mit einer gewissen Lässigkeit und einer ebenso gemütlichen Atmosphäre. Typisch Chiemgau also – und genauso typisch Michael Schlaipfer. Ein Wahnsinn: der Heilbutt.
Dominik Käppeler kreiert Menüs im Einklang mit den Jahreszeiten und der Region – etwa Entenbrust mit Brioche, Mandarine, Walnuss, Sellerie und Schokolade. Dazu Weine aus dem Libanon und Armenien.
Erich Schwingshackl serviert im Naturhotel Rebling im herrlichen Niederbayern fünf bis sieben klare Gänge voller Highlights. Dazu schenkt Sommelière Katharina Schwingshackl unglaubliche Weine ein.
Französisch, mediterran und regional: Darauf basieren die kreativen Gerichte der täglich wechselnden Karte – vom Eintopf aus Krustentieren und Edelfischen bis zur Kalbsbacke mit Gnocchi à la Parisienne.
Feines in fröhlicher Bistrot-Atmosphäre – ein schlichtes, aber wirkungsvolles Konzept. Zur rauchigen Bresse-Taubenbrust mit Spitzkohl findet »Kellner« Frank Mackert aus 500 Etiketten stets etwas Passendes!
Der Gasthof zum Vaas ist das Lieblingsrestaurant unserer Lieblingsköche. Der Familienbetrieb besinnt sich auf Klassiker wie Schweinebraten mit Knödeln, vergisst dabei aber die Freude am Kochen nicht.
Diese Wirtschaft erlaubt sich, frei von Konventionen zu sein: Bewährtes wie ofenfrischer Schweinebraten, Veganes wie Frühlingsgemüse fritto oder Fine Dining im Neo-Gasthaus mit Ceviche aus Dry-Aged-Wels.
Zwischen bemalten Decken und hohen Holzregalen wird die historische Umgebung durch hohe Fenster und ein einladendes Ambiente ergänzt. Serviert werden Feinschmeckermenüs – auch als vegetarische Option.