Die besten Restaurants mit 3 Falstaff-Gabel(n) in Slowenien
Uroš Fakuč beherrscht die Kunst, wenige ausgesuchte Topprodukte auf dem Teller ohne übertriebene Inszenierung möglichst pur für sich sprechen zu lassen. Der Keller beherbergt wohl eine der größten Sammlungen slowenischer Weine und Uroš findet immer den richtigen für jeden Gang.
Andrej Smogavc kocht in einem ehemaligen Kloster, das auch das Zuhause des ältesten Gasthauses Sloweniens ist. Der junge talentierte Koch zelebriert eine zeitgemäße slowenische Küche mit modernen Ideen. Der Service ist sehr bemüht und charmant, die Weintipps passen auch.
In einem ehemaligen Stallgebäude ist eine der interessantesten Küchen des Landes zu Hause – dank eines jungen Teams, das sich ständig weiterentwickelt. Die einfallsreiche Regionalküche überzeugt. Dazu passt die Weinkarte: Selten findet man so ein reiches und interessantes Angebot.
Das beliebte Restaurant startete mit Mojmir Šiftar wieder voll durch. Der junge Küchenchef interpretiert die slowenische Tradition neu und entwickelt daraus einen innovativen Stil. Die bekannten Pen-Klub-Klassiker werden aber auch hochgehalten, etwa die flambierte Entenleber.
Sabina Repovž verbindet die Tradition von sechs Generationen mit ihrem kreativen Zugang zur Küche. Viele Produkte kommen aus der eigenen Biolandwirtschaft mit höchsten Qualitätsansprüchen. Sabines Mann Gregor kuratiert eine hochwertige Weinkarte und fördert lokale Winzer.
Ein modernes Weingut im Grünen. Der junge Küchenchef Rok Smonkar verbindet regionale Zutaten mit frischen Ideen. Alternativ zu den guten hauseigenen Weinen wird eine alkoholfreie Begleitung eingeschenkt, etwa eine Eigenkomposition aus Kombucha mit Lavendel und Selleriesaft.
Das naturbelassene Savinja-Tal lockt vor allem Angler, Wanderer und Radfahrer an – dank des hübschen Boutiquehotels aber auch Genießer, die das feine Essen schätzen. Die neue Küchenchefin Helena Bizjak Žerovni sorgt für raffinierte Regionalkreationen. Der Keller bietet 250 Weine.
Das Restaurant der besonderen Art teilt sich in zwei Bereiche: Unten in der Bar gibt es rund 15 kalte und warme Fisch- und Fleischgänge, im ersten Stock serviert Jakob Pintar ein Blind-Tasting-Menü mit Schwerpunkt auf Gemüse aus seinem Garten. Exzellente biologische und biodynamische Weine.
Der Name ist Programm. COB steht für »cooking outside the box« und beschreibt den außergewöhnlichen Stil von Filip Matjaž. Hinter jedem seiner Gerichte steht eine Geschichte der istrischen Küche. Oft sind es ganz einfache Rezepte, die innovativ in die Neuzeit übersetzt werden.
Das alpine Boutiquehotel ist ein auffälliger Holzbau, in dem die Auszeit mit allen Sinnen gelingt. Die Küche erzählt Geschichten mit biologischen Zutaten und traditionellen Rezepten, aber im neuen Gewand. Das Menü gibt es in mehreren Gängen, auch ein rein veganes steht zur Wahl.
Ein Bistro mit legerem Flair. Die Karte bietet weit mehr als Trendgerichte. Küchenchef Gregor Jelnikar lässt den Gästen die Wahl: Bistro-Lunches, Gourmetsnacks oder Degustationsmenüs mit bis zu neun Gängen – alles ist möglich. Die Weinkarte mit Fokus auf Naturweinen passt dazu.
Ein Landgasthaus der besonderen Art. Karst-Pršut, Jota (Kraut- und Kartoffelsuppe), hausgemachte Pasta und natürlich Braten müssen sein, bei Ksenija Mahorčič sind sie mit feiner Hand zubereitet. Martin Mahorčič sucht aus der beeindruckenden Weinsammlung die besten Flaschen aus.
Der Umzug in das renovierte Schloss hat sich für Familie Komel ausgezahlt. Der Rahmen ist stimmungsvoll und die lokalen Karstprodukte wie hausgemachter Pršut, Salami und Käse sind die Basis für einige feine Kreationen. Der Service agiert besonders engagiert, sehr gute Weinkarte.
Auch das Restaurant Jaz by Ana Roš überzeugt auf ganzer Linie. Das Lokal ist jung und modern ausgerichtet, die Gerichte orientieren sich nach den Jahreszeiten. Alles darf gern geteilt werden – ob traditionelle Speisen oder Neuinterpretationen. Köstlich!
In einem Privathaus mit nur vier Tischen kocht Jure Brložnik eine ausgefeilte Regionalküche mit ständig wechselnden Ideen, der Schwerpunkt liegt auf Gemüse. Seine Frau Maya sorgt für einen charmanten Service, zu jedem Gericht findet sie den passenden – meist lokalen – Wein.
Filip und Kristina Breznik ehren die Kochtradition der Familie, gleichzeitig heben sie die Aromen der Natur um sie herum hervor. Die Zutaten aus dem Wald und dem eigenen Garten spielen die Hauptrolle. Je nachdem, was die Saison hergibt, ändert sich die feinsinnige Küche täglich.
Küchenchef Jure Dretnik ist erst 27, Erfahrung hat er aber schon eine Menge gesammelt. Nach Stationen bei Ana Roš (Hiša Franko), Janez Bratovž (JB) und Richard Rauch (Geschwister Rauch) eröffnete er sein eigenes Restaurant. Seine Küchenphilosophie: lokal, saisonal und Zero Waste.
Man muss nicht an die Küste fahren, wenn man feine Meeresküche genießen will. Auch nördlich von Ljubljana wird man bestens bekocht. Eine Besonderheit ist der Dry-Aged-Fisch. Der Steinbutt etwa nimmt eine zarte Textur an und ist zusammen mit Karottenpüree und Fischsauce ein Gedicht!
Tradition wird hier hochgehalten, bereits die fünfte Generation schwingt den Kochlöffel. Leon Pintarič verfeinerte sein Können im Steirereck in Wien, nun widmet er sich den überlieferten Rezepten der Region und bringt sie erneuert auf den Teller. Der Weinkeller ist ein Extraplus.
Traumhafte Lage in einem fruchtbaren Hügelland. Uroš Klinec ist ein freundlicher Gastgeber, mit Leidenschaft serviert er seinen fein geschnittenen, sieben Jahre alten Pršut. Risotto wird schön cremig, meisterhaft brutzelt der Chef Steaks auf einem Grill über Weinstockholz.