"Ramen" Streetfood-Lokale in Köln
Tonkotsu steht für hocharomatische, intensive, cremig-gehaltvolle Ramen-Brühen. Sie werden über viele Stunden aus Schweineknochen und Schweinekopf gekocht. Kein Wunder, dass es schmeckt. Extra-Umami steckt in der Mala Spicy Ramen oder in der Surf&Turf-Tonkotsu mit Lachs.
Wer es kräftig, würzig und gehaltvoll mag, ist bei Takumi 4 genau richtig. Hier stehen Ramen in einer scharf abgeschmeckten Brühe mit Sesampaste und Sojamilch im Fokus. Daneben gibt es aber auch allerlei andere Ramen-Varianten, verschiedene Gyoza und Donburi.
Hinter der exzentrischen Ramen- und Cocktailbar steckt Little-Link-Inhaber bzw. Mixologe Stephan Hinz. Kein Wunder, dass High-End-Drinks zu den teils leicht verrückten Ramen-Kreationen serviert werden: Punky Tonic mit Yuzu-Himbeer-Gin und Shiso zu Popcorn-TanTan-Ramen mit Beef.
Zwar reicht der Kölner Ableger nicht an die Suppenexzellenz und das Ambiente des Düsseldorfer Originals heran, die Ramen sind aber grundanständig. Gut schmecken Ebi Tako Tan Tan Men mit Garnelen und Takoyaki und die scharfe Special Ramen. Zu Stoßzeiten Wartezeit einplanen.
Wenn eine der größten Ramen-Ketten Japans mit mehr als 250 Filialen weltweit ihre Zelte auch in Köln aufschlägt, kann man sich auf mindestens grundsolide, authentische Nudelsuppen freuen. Noch besser schmecken Gyoza und Takoyaki. Das Ambiente ist etwas nüchtern: Kantinenflair.