"Sonntags geöffnet" Restaurants in Baden-Württemberg
Hier wird die Kontinuität des Hochgenusses zelebriert: Das Team um Claus-Peter Lumpp bringt seit vielen Jahren moderne französische Hochküche auf den Tisch, die Herz und Seele berührt. Prädikat: geschmackvoll.
Torsten Michel hält das legendäre Gourmetrestaurant weiter auf Erfolgskurs, seine kreative Küche bewegt sich auf internationalem Weltklasseniveau. Das gilt auch für die umfangreiche Weinkarte.
Wer nach klassischem Hochgenuss strebt, ist bei Martin Herrmanns Spitzenküche seit Jahrzehnten an der richtigen Stelle. Die Weinbegleitung von Sommelier Christophe Meyer steht der Küche in nichts nach.
Das traditionsreiche Restaurant der Familie Keller ist längst eine kulinarische Institution, hier wird noch die klassische französische Haute Cuisine zelebriert. Die Weinkarte ist legendär!
Thorsten Benders brillant komponierte Menüs zupfen ordentlich an den Synapsen. Dabei spielt er mit Luxusprodukten genauso wie mit Basics, etwa beim bretonischen Steinbutt mit Salat und Sud von der Wasserkresse.
Es ist schon großes Kino, wenn Manuel Ulrich feinste Waren präzise auf die Teller bringt. Plätschert dazu aber eine Rarität wie Romanée-Conti im Offenausschank ins Glas, ist der Blockbuster garantiert.
Kunstsinniges Gourmetlokal in bester Bodenseelage. In den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten der eleganten Jugendstilvilla genießt man, perfekt umsorgt, Dirk Hobergs faszinierend präzise Spitzenküche.
Die »Speisemeisterei« residiert im westlichen Flügel von Schloss Hohenheim in Stuttgart. Die historische Anlage, umgeben von weitläufigen Gärten, bietet die ideale Kulisse für eine klassische Küche mit weltläufigen, oft asiatischen Akzenten. Das achtgängige Menü (245 Euro inkl. Aperitif, Petits Fours etc.) eröffnet – nach präzise gearbeiteten Kleinigkeiten – mit einer pochierten Irish-Mór-Auster mit Ponzu, Kaviar und Kopfsalat. Die zarte, cremige Auster trifft auf knackigen Salat und saftiges Austernblatt, die Ponzu steuert eine feine Süße bei. Es folgen ein erfrischend säuerlich-grün arrangierter »Matjes« von der Seeforelle sowie eine sagenhaft wolkig-weiche Focaccia mit aufgeschlagener Kräuterbutter. Danach wird es mediterran: Die knusprig gebratene Rotbarbe serviert Stefan Gschwendtner mit einem tiefen Sud voller Krustentier-Noten, frischem Fenchelsalat und einem etwas knapp bemessenen Klecks Romesco. Die Agnolotti von der Kalbshaxe mit Parmesan, Spinat und Haselnüssen hätten in der Füllung etwas süffiger sein dürfen, doch das Wagyu-Roastbeef A5, das darauf folgt, ist ein makelloses Stück Edelrind: außen kross, innen von schmelzender Üppigkeit. Knackige Pfifferlinge und Schnittlauchwürze machen den Gang vollends rund. Das Pre-Dessert ist ein Hausklassiker, den man fast schon als finales Dessert akzeptieren würde: cremiges Erdmandeleis mit Zimt, ein Sahnehäubchen, Kaffeesud und Mandelcrunch ergeben einen „Eiskaffee“ der Extraklasse. Das eigentliche Dessert – eine etwas gewöhnlich wirkende Himbeermousse – fällt dagegen leicht ab, das begleitende Sauerrahmeis überzeugt dafür umso mehr. Ein Menü, für das sich der kurze Abstecher aus dem nahen Stuttgart mehr als lohnt.
Große Vision auf 15 Plätzen: Mit nachhaltiger Küche und in Menüs, die sie »Krönung der Tagesernte« nennen, überrascht das Küchenteam mit exquisiten Kombinationen wie Himbeere, Blauschimmelkäse und Lavendel.
Mit dem Neubau ist auch neuer Esprit ins Hause Sackmann eingezogen. Schon lange fand die hochkreative Küche des Vater-Sohn-Duos nicht mehr so sehr ihre Mitte wie in den letzten Jahren. Tolle Weine!
5 wie »fünf Gänge«, wie »alle fünf Sinne beisammenhaben« oder vielleicht auch wie die »fünf Kontinente«. Alexander Dinters Küche steht jedenfalls für radikalen Geschmack, sein Lokal für ultraherzliche Gastfreundschaft.
Simon Tress ist Vorreiter, was ganzheitliche Arbeit im Einklang mit Natur und Landwirtschaft angeht. Im 1950 beweist er innovativ und sympathisch, dass auch Gourmetmenüs diesem Anspruch genügen können.
Markus Waibel und Dominik Holl kochen eine pointierte Crossover-Küche – mittwochs und donnerstags als kleines, freitags und samstags als großes Menü. Rund ums Jahr gibt es zudem besondere Events.
Wenn ein Küchenchef Metzger heißt, ist das vielversprechend. Logisch, dass Zwiebelrostbraten und Hirschsauerbraten Qualität besitzen. Zum Menü im historischen Gasthof wird die passende Weinreise angeboten.
Klein, fein und ganz auf Cédric Schwitzer zugeschnitten. Wer das Gourmeterlebnis noch steigern will, bucht einen Platz am Chef's Table. Ein U-30-Menü für Nachwuchsfeinschmecker gibt's mittwochs und donnerstags.
Mit Gasthaus, Kochkursen, Catering oder Delikatessenhandel hat die Familie Widmann ein Älbler Genussimperium geschaffen. Die kreativ-regionale Gourmetküche setzt dem allem die Krone auf. Der Besuch lohnt.
Bei pikant-scharfem Papayasalat und Crispy Chicken Burger »Asia Style« hätte Wilhelm Hauffs »Schatzhauser« wohl einen Schreck bekommen, aber es gibt hier auch Linseneintopf und Maultaschen. Schmeckt klasse.
Eine kulinarische Weltreise mitten im Schwarzwald. Der Tag startet mit einem großzügigen Frühstücksbuffet und endet mit einem wechselnden Menü – dank bodentiefer Fenster mit Blick auf den Golfplatz.
Die Familie Fehrenbacher schafft in ihrem Adler den feinen Spagat zwischen Bodenständigkeit und Hochküche. Hier wird der Klassik gehuldigt, die sich vortrefflich mit modernen Einflüssen und Aromen verträgt.
Chef Markus Philippi bringt mit Atlantikhummer, Seidentofu oder Steinbutt gern die Welt nach Meersburg – aber auch aus Allgäuer Reh, Bodenseehecht oder Hauszwetschgen kreiert er genussvolle Gerichte.