Streetfood-Guide: Die besten Adressen für asiatische Küche in Köln
Mrs. Miao kocht so sorgfältig und authentisch, als wäre der Barbarossaplatz in Bangkok: ungetunt, ehrlich, scharf. Highlights: Som Tam mit fermentierter Krabbensauce, Pad Kra Pao, Pad Thai und Kuay-Tiaw. Einer der besten, vielleicht sogar DER beste Thai-Spots Kölns.
Shaanxi-Küche für Fortgeschrittene am Kölner Friesenplatz. Die Biang-Biang-Nudeln mit Schweinerolle und geheimer Haussoße sind außergewöhnlich gut, ebenso die handgemachten chinesischen Burger – wahlweise mit Rind, Hähnchen, Schwein, Tofu oder knuspriger Ente gefüllt.
Schlicht gestaltetes Imbisslokal mit individueller Handschrift und kleiner, feiner Speisenauswahl. Zu den handgemachten tibetischen Momos und Nudelsuppen kommen regelmäßig wechselnde Specials sowie die Standard-Starter Kimchi, Edamame mit Limettensalz und Radieschen-Gurken-Salat.
Bao-Benchmark in einem reduziert eingerichteten Imbisslokal am Neumarkt – vor allem die Kombi Schweinebauch, Koriander und geröstete Erdnüsse schmeckt genial, außerdem gibt es zwei vegane Versionen. Auch Jiaozi und Biang-Biang-Nudeln sind sehr zu empfehlen.
Geschmacks-Igel und Comfort-Zone-Esser dürfen gerne zu Hause bleiben: Das Great Wall macht vor allem mit Gaumenabenteurern Spaß. Entenzungen und Schweineohren sind ein sanfter Einstieg, Fortgeschrittene wählen Pansen und Quallensalat. Natürlich geht es auch ganz schlicht.
Einfaches, immer gut besuchtes Thai-Bistro mit Selbstbedienung, entspannten Vibes und Thai-Musik. Die wenigen Hochtische sind immer stark frequentiert – kein Wunder, denn Khao Soi, Pad Krapaow und Co. schmecken superfrisch und authentisch. Danke an den Küchenchef!
Besitzerin Xue Bai träumte lange von einem Restaurant, in dem es schmeckt wie zu Hause in Chongqing – und eröffnete es kurzerhand selbst. Ihre würzigen Nudelsuppen und Maultaschen mit Chiliöl sind stadtweit bekannt. Ein echter Geheimtipp dagegen: die Spieße im Dreierpack.
Entspanntes Viet-Schnellrestaurant mit frischen, köstlichen, wahlweise knackig-frischen oder wohltuend-wärmenden, immer veganen Speisen, die selbst eingefleischte Hähnchenbrustesser auf ganzer Linie überzeugen. Hier schmeckt alles gut. Besonders köstlich: der Bananenblütensalat.
Parade-Asiate mit dem Besten aus zwei Welten: Hier werden die vegan-vietnamesische Welt des ehemaligen Veggie Vu mit den chinesischen Klassikern des einstigen NiHao vereint: Tintenfisch in schwarzer Bohnensoße, Reisbandnudeln mit Tofu und Gemüse oder Curryhuhn mit Zitronengras.
Direkt an der Eigelsteintorburg inszeniert dieses Asian-Fusion-Lokal seine Gerichte mit unterhaltsamer Trockeneis-Dramatik und fantasievoller Tellerarchitektur. Liebhaber von buntem, veganem Sushi, knusprigen Tempura-Rolls und knackigen Salaten werden hier begeistert sein.
Zehn Jahre Phở und Bánh Mì in Köln – happy birthday, 1980! Längst ist das liebevoll betriebene Café hinter dem Neumarkt zu einer Institution für hausgemachte Reisbandnudelsuppe und vietnamesische Sandwiches geworden – vor allem mit geschmorten Ochsenbäckchen eine Wucht.
Cocktailbar mit Rahmenprogramm: Ganz schön smart. Bei der Konzeptfindung hat sich das Team um Little-Link-Boss Stephan Hinz von der traditionellen japanischen Kneipenkultur inspirieren lassen – nur dass hier farblich wie stilistisch alles ganz schön knallt.
Malatang ist der kleine coole Bruder des Hot Pot – schneller, unkomplizierter, individuell. Das Prinzip: Aus über 100 Zutaten kann jeder seine favorisierte Kombo selbst zusammenstellen. Vor dem Aufguss mit Brühe wird gewogen. Zutatenqualität? Okay. Auswahl: phänomenal.
Bunte Dumplings und herzhafte Nudelsuppen in Laufnähe zum Kölner Dom. Die mit Fleisch oder Gemüse sowie würziger Brühe gefüllten Xiaolongbao stippt man vor dem Wegschlürfen in aromatischen Ingweressig. Die Sheng Jian Bao sind mit Spinat, Bambus und Shiitake köstlich und vegan.
Authentisches Korean Food unweit des Doms. Das Pocha-Konzept kombiniert eine lockere Atmosphäre mit verschiedenen Anju-Gerichten wie knusprigen Mandu (Teigtaschen), Tteokbokki (Reiskuchen), Kimchi-Pancakes und Tintenfisch in süß-scharfer Soße. Dazu Korean Fried Chicken und Bier.
Doppelt frittiert, sofort verliebt. Die Liebe zu knusprig-klebrigen Hähnchenteilen sollte hier allerdings auch von einer Portion Geduld begleitet werden. Unbedingt probieren: Tteokbokki (Reiskuchen) und die frühlingszwiebel-gepimpte Pfannkuchenspezialität Pajeon.
Wer vietnamesisches Essen liebt, muss nicht extra nach Saigon fliegen – authentisches Bánh Mì gibt es auch in Köln. Die Auswahl an Toppings ist hier besonders groß und reicht von »Spicy Tuna« bis zu »Lemongrass Tofu«, dazu gibt’s Salate, Suppen, Nudelgerichte und Sommerrollen.
Vietnamesisches Streetfood trifft auf unkonventionelles Sushi – früher rein pflanzlich, inzwischen auch mit Meeresfrüchten, Fleisch und Fisch. Gerade bei den Special Rolls, etwa mit Süßkartoffelspiralen und Gemüse-Tempura, kommen Veganer noch immer voll auf ihre Kosten.
Vietnamesisches Imbisslokal mit Street-Vibes und folkloristisch-coolem Interior-Design. Von den Saigon-Tapas schmecken besonders die Aubergine mit Chili und Limette sowie Jakobsmuscheln mit Frühlingszwiebelöl, bei den Specials das Com Tam: gegrillter Schweinerücken mit Spiegelei.
Vietnamesischer Imbiss in Laufnähe zur Shoppingmeile rund um den Neumarkt – von der Schildergasse aus ist es nur ein Katzensprung. Verschiedene frische Salate, Sommerrollen, Reisgerichte, Bratnudeln und Phở-Variationen stärken nach einem ausgiebigen Streifzug durch die City.