Streetfood-Guide: Die besten asiatischen Adressen in Düsseldorf
Smartes Pekingenten-Imbisslokal mit witziger Gestaltung – das Federvieh findet sich nicht nur auf der Karte, sondern auch im Ladendekor. Davor beziehungsweise dazu isst man hausgemachte Nudeln und verschieden gefüllte Teigtaschen in leuchtenden Farben. Chiliöl macht alles extra scharf.
Spieße, but make them special. In diesem Streetfood-Lokal stehen sie in 35 Varianten auf dem Programm. Bestellt wird digital. So kann man sich auch direkt ein Bild von den Spezialitäten des Hauses machen: Entenzungen, Hühnerfüße, Rindermagen. Natürlich geht es auch ganz normal.
Handgezogene Biang-Biang-Nudeln mit Saucen, die zwischen süß, säuerlich, salzig, scharf und würzig changieren. Dazu Jiaozi, Schweinebauch, Yuxiang-Aubergine, Mapo Tofu, Fenzheng-Rippchen, Süßkartoffel-Glasnudeln und vieles mehr. Hungrig kommen, unbedingt reservieren!
Stundenlang gekochte Phở-Brühe ist das Herzstück dieses kleinen vietnamesischen Restaurants an der Stresemannstraße – intensiv, aromatisch, mit zarter Rinderhüfte, die Fleischbällchen hausgemacht. Dazu Chiliöl, Frühlingsrollen und salzige Mini-Pancakes, »Bánh Khọt«.
Das Pozangmatcha ist Bar, Lokal und Kult zugleich — klein, immer voll, mit von Gästen bemalten Wänden aus der Düsseldorfer Kneipenvergangenheit. Zu Korean Fried Chicken, Kimchi Jeon und Dwaeji Bulgogi trinkt man den koreanischen Reisschnaps Soju. Bier passt natürlich auch.
Von außen unscheinbar, innen dagegen 100 Prozent Vietnam. Die Phở hat eine tiefe, aromatische Brühe, die Sommerrollen kommen frisch und knackig, die gebratene Ente ist kross. Auch die Saucen schmecken wie in Hanoi, mit dem richtigen Verhältnis zwischen salzig und süß.
Süßer Bao-Spot in lauschiger Carlsplatz-Lage. Die fluffigen Dampfbrötchen sind mit Crispy Chicken, Shrimps, Tofu oder Blumenkohl gefüllt. Dazu schmecken hausgemachtes Kimchi, Süßkartoffelpommes und Lychee-Limonade – immer Dienstag bis Samstag, 11.30 bis 17 Uhr.
Corndogs sind die koreanische Antwort auf Würstchen im Schlafrock – und haben das Original längst überholt. In diesem kleinen Deli serviert man die panko-panierten und frittierten Snacks mit verschiedenen Toppings und Saucen. Für Vegetarier gibt es Mozzarella-Sticks.
Koreanisch-japanisches Restaurant mit offener Küche. Inhaberin Yujeong kocht, berät und umsorgt ihre Gäste persönlich. Das Korean Fried Chicken ist der Star: knusprig, saftig, wahlweise mild oder scharf. Dazu Tonkotsu-Ramen, Bulgogi-Gimbap und Mandu – natürlich hausgemacht.
Authentischer Szechuan-Hotpot mit Unterhaltungspotenzial – so macht Streetfood Spaß. Die Customer Journey vom ersten Magenknurren bis zum fertigen Gericht: Brühe wählen, Zutaten per Tablet bestellen, eigene Sauce am Buffet mischen. Die Auswahl wird im brodelnden Topf gegart.
Poetisch benannte Gerichte aus dem Reich der Mitte: »Mönchsteller aus dem Kloster Wutan«, »Blüten der Lotusblume« oder »Vulkanausbruch«. Dahinter steckt echte Sichuan-Küche einer Köchin aus Chongqing. Die Entengerichte – auf der Karte »Duck Stars« – sind besonders beliebt.
Authentisches koreanisches Schnellrestaurant mit überschaubarer, aber gut sortierter Karte: Bulgogi, Dak-galbi, Tteokbokki, gebratene bzw. frittierte Teigtaschen und die typischen Pancakes: Kimchi-Jeon. Wer es ernst meint, bestellt die Hühnerfüße mit Schärfegrad nach Wahl.
In diesem angenehm unhippen, familiengeführten Thai-Imbiss wird schlicht, schnörkellos und geschmackvoll täglich frisch gekocht. Das Ambiente ist karg – dem Genuss von Pad Thai, Som Tam und Currys tut das keinen Abbruch. Kleiner Wermutstropfen: Um 20 Uhr ist Zapfenstreich.
Beliebter Ableger des Tengri Tagh: Hier gibt es handgezogene uigurische Bandnudeln mit Rind, Hähnchen oder Hackfleisch – halal. Chiliöl ist ein Muss, ebenso die gedämpften Teigtaschen sowie Auberginen- und Gurkensalat. Man bestellt an der Theke und holt die Gerichte selbst ab.
Aus Huế nach Düsseldorf, mit den Rezepten der Eltern im Rucksack: Die Brand-Story von Jasmin und Hoang Truong hat echtes Netflix-Potenzial. Großes Kino sind die verschieden frisch belegten Bánh Mìs. Reisnudelsuppen, Bowls und Salate laufen noch unter »Fortsetzung folgt«.
Berliner Streetfood-Kette, die auch Düsseldorf mit Biang-Biang- und Hand-Pulled Noodles versorgt. Die charakteristischen breiten Teigwaren entstehen in einer offenen Küche und werden mit würzig-scharfer Tomaten-Knoblauch-Sauce, Chiliöl sowie zartem Rind oder Tofu serviert.
Malatang ist chinesisches Streetfood aus Sichuan: Gemüse, Fleisch, Fisch, Tofu oder Nudeln werden in einer würzigen Brühe gegart – als Einzelportion, nach Gewicht abgerechnet. Einfach Zutaten aus dem Kühlregal wählen, Brühe bestimmen, Saucenstation passieren, fertig, los!
Biang-Biang-Nudeln, live gezogen – angemessene Breite, gute Bissfestigkeit. Geschmortes Rindfleisch und Rinderrippe sind butterzart, Vegetarier und Veganer werden mit Aubergine und Tofu glücklich. Fast-Food-Flair und Selbstbedienung: Hier steht das Essen im Vordergrund.