Streetfood-Guide: Die besten asiatischen Adressen in Hannover
Einer der absoluten Favoriten mit chinesischer Küche in Hannover. Genauer: »Real Hongkong Food«, wie die Betreiberin Mama Edith ihre Küche nennt. Pikant ist das Mapo-Tofu, teuflisch scharf die Rinderfaszien. Das Flair ist etwas abgeschrabbelt, dafür wird das Essen auf Geschmack poliert.
Würziger Papayasalat, leckere Schweinefleischspieße oder lauwarmer, pikanter Tofusalat: Wer thailändisches Essen mag, landet in Hannover irgendwann bei Mimis Thai Kitchen. Und wird dann auch höchstwahrscheinlich Stammkunde. Es ist das beste Thai-Restaurant der Stadt.
Fulminanter Neuzugang in puncto koreanischer Küche. Es gibt köstliches »Lachs-Hoe-Bibimbap« oder perfekt rosa ausgebackenes Schweinefilet in knuspriger Panierung. Knüller ist aber das vegane »Ganjang-Tofu«: kross ausgebackene Tofunuggets, hervorragend pikant gewürzt. Probieren!
Allein das Crispy Chicken dürfte jeder Fast-Food-Filiale ein Lehrstück in puncto Qualität sein: saftiges Keulenfleisch, ausgebacken in krachender Hülle. Danach erfreuen sich Gäste am Zutun: Auf Tischgrills brutzelt Fleisch, in Hotpots simmern Fische und Krustentiere. Macht Spaß!
Mit dem Umzug in eine neue Lokalität, nur ein paar Schritte vom alten Standort entfernt, hat der beliebte Imbiss eine marode Altlast abgestreift. Den Gerichten mit handgezogenen Biángbiáng-Nudeln mit zartem Biss hat das keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Kostprobe lohnt!
Ngoc Duc Nguyen ist ein umtriebiger Gastronom, der immer wieder spannende Projekte in der Stadt umsetzt. Im Tru Story gibt es Asiaküche, mit Gerichten von Japan bis Vietnam. Schmeckt klasse. Aber man trinkt hier auch gut: Es gibt eine ordentliche Auswahl an Wein, Bier oder Gin.
Liegt etwas versteckt um eine Häuserkante an der Lister Meile, hat sich aber in der Ecke als feste Größe etabliert. Der Küchenstil tänzelt über asiatische Landesgrenzen, gerne werden in den Bowls, Suppen und Wokgerichten viel frisches Gemüse verwendet. Es gibt auch Tagesangebote.
Was die Leute an den Flying Noodles finden, außer vielleicht einem netten Foto für die sozialen Netzwerke, das bleibt die Frage. Beim übrigen Angebot aus Sushi, Bowls und Currys macht man nichts falsch. Das warm illuminierte Lokal fügt sich gut ins Altstadtflair.
Kurz nach der Eröffnung hat das vietnamesische Lokal bereits das Lindener Publikum begeistert, was sicher auch der Phở Bat Da zuzuschreiben ist, einem Suppentopf in glühend heißer Steinschale, in dem man sich die Ingredienzien selbst gart. Erinnert an koreanischen Hot Pot!
Eine Dim-Sum-Eskalation summiert sich hier zwar schnell, aber die meist hausgemachten Snacks haben Qualität, etwa die Bohnenrollen mit Schwein, Shrimps und Austernsoße. Was außerdem für das Lokal spricht: Vor allem internationales Messepublikum weiß das Lokal zu schätzen.
Auf wenige Lokale trifft die Definition des Schnellimbisses so zu wie auf das Noosou, das im Untergeschoss des Hauptbahnhofs liegt und besonders Feierabendgäste auf dem Nachhauseweg anlockt. Das Konzept liegt im Namen versteckt: Es gibt Bratnudeln und Suppentöpfe. Zumeist gut.
Der Wolf galt lange als feste Wirtshaus-Institution im Stadtteil Linden. Das thailändische Essen hatte den Ruf, das beste in Hannover zu sein. Seit einem Betreiberwechsel wird vermehrt fleischlos gekocht, die Qualität findet nicht so recht Anschluss an frühere Zeiten.