Streetfood-Guide: Die besten Würstelstände in Wien
Bei der Wiener Würstelstandlegende wird seit über einem Vierteljahrhundert gegrillt, dementsprechend treffen sich hier hungrige Spaziergänger, Nachteulen und alle dazwischen auf eine Käsekrainer, Bosna und allerlei andere Klassiker. Dazu wird gern auch Champagner geschlürft.
Die Würstl in Top-Qualität sind fast schon Nebensache, denn die oft lange Schlange verdankt das Standl bei der alten Börse vor allem den Specials: Trüffelpommes, Beef Tatar mit Brioche und herrlich knusprige Calamari Fritti! Currywurst und Bosna gibt’s auch in veganer Ausführung.
Am Donaukanal kann man seit Neuestem nicht nur international, sondern auch urwienerisch essen, auf Wunsch mit modernem Twist: Neben Wurstklassikern (auch in Wild-Variante!) gibt es Kimchi-Hotdog, Bratwurst-Bánh-Mì, ein »Wiener Reuben-Sandwich« oder auch Beef Tatar.
Dass regionale Bio-Produkte bester Qualität, Handarbeit und frische Zubereitung bevorzugt werden, zeigt sich am Geschmack deutlich: Currywurst, Bosna (auch mit veganem Austernpilz-Würstl!) und selbst gemachte Kartoffelchips mit Salsa Verde (»Dirty Rohscheiben«) sind allesamt top.
Dass den Wienern ihr Zentralfriedhof auch geliebtes Spazier- und Naherholungsgebiet ist, wundert nur jene, die ihn nicht kennen – logisch, dass es da auch Optionen zur Stärkung braucht. In diesem Fall sind Bratwurst, Krainer und Leberkäse regional und von Topqualität.
Zufällig kommt man am Standl hinter dem Technischen Museum eher selten vorbei, umso mehr lohnt es sich, es bewusst anzusteuern. Denn der Chef legt größten Wert auf Qualität, davon zeugt nicht nur die eigens kreierte Bratwurst aus Mangalitza und Grana. Dazu: Penzinger Medl Bräu.
Nicht nur nach Stadthallen-Events kann die Schlange lang werden, doch das Warten lohnt sich sehr: Seit Neuestem gesellen sich zu Trüffelpommes, Smash-Burgern, Käsekrainern und Lammwürsteln – jeweils in Top-Ausführung! – kubanische Snacks wie der »Cuban Dog« im Laugenweckerl.
Vor der von Hundertwasser gestalteten Fassade hat der stylishe Imbiss mit Gastgarten sein Zuhause gefunden. Im ersten biozertifizierten Würstelstand weltweit wird Qualität bei »Wiener Wü Dog« mit hausgemachtem Sauerkraut oder veganer Bosna mit Chips großgeschrieben. Tolle Events.
Das Urgestein der Wiener Würstler-Szene hat inzwischen eine eigene Produktpalette mit Würsten, Saucen und mehr – kein Wunder, wird doch größter Wert auf Qualität und Geschmack gelegt. Brühwürstel werden in Rindsuppe gegart, auch am Grill kennt sich der Chef bestens aus. Top!
Über 100 Lenze zählt das runde Standl auf der Augartenbrücke – inzwischen werden Blunzn und Mangalitza-Bratwurst freilich aus generalüberholtem Interieur gereicht. Die »Kaiserwurst« wurde eigens aus Kalb und Schwein kreiert, dazu gibt’s eine umfangreiche Bierauswahl!
Es fehlt nicht mehr viel zum 100-jährigen, und dass sich das Standl seit jeher so großer Beliebtheit erfreut, hat viele Gründe. Etwa die große Hotdog-Auswahl (auch mit veganer Wurst!), aber auch der Kümmelbraten im Laugenstangerl und die Riesen-Käsekrainer für den Riesenhunger.
Bei der Wiener Würstelstandlegende wird seit über einem Vierteljahrhundert gegrillt, dementsprechend treffen sich hier hungrige Spaziergänger, Nachteulen und alle dazwischen auf eine Käsekrainer, Bosna und allerlei andere Klassiker. Dazu wird gern auch Champagner geschlürft.
Zwar werden hier auch klassische Käsekrainer und Bratwürste gegrillt, nicht verpassen sollte man aber vor allem das, was sich die Herrschaften am Grill sonst noch so einfallen lassen. Ob saisonale Bärlauch-Mayo, vegane Wurst-Varianten oder der ultimative Kater-Snack: Fried Pickles.
Das winzige Standl fällt schon optisch mit Style auf, kein Wunder, dass es auch für Vernissagen und allerlei Kulturevents zur Verfügung steht. Über die Budl reicht man dann durchaus kreative Schmankerl aus regionalen Produkten, aber auch das ein oder andere gute Achterl.
Alle erdenklichen Würstlstand-Klassiker von der Käsekrainer über die Currywurst bis zum Hotdog werden bis spätnachts über die Budl gereicht, und das und die Lage direkt beim Praterstern machen das Standl zum Fixpunkt für Nachtschwärmer, denen der Gusto nach einem deftigen Snack steht.
Auch seltene Würstlstand-Köstlichkeiten wie Wildschwein-Leberkäse umfasst das Angebot des kleinen Standls, Traditionalisten ordern Waldviertler oder Debreziner. Für den ganz großen Hunger gibt es die Wurstklassiker auch in der »Meter«-Version, dazu hausgemachte Saucen.
Nahe der Hauptuni erinnern nicht nur die roten Lederbänke an ein amerikanisches Diner – hier dreht sich alles um American Hotdogs in großer Variation. Ob im »New-York-Style« mit Senf, Ketchup, Kraut und Zwiebeln, deftig mit Speck und Käse oder auch nach individuellem Gästewunsch.
Ob beim Warten auf die Bim oder nach dem Besuch des Kunsthistorischen oder Naturhistorischen Museums: Im Stand am Ring lässt sich der Imbiss dank Überdachung bei jedem Wetter genießen. Das Angebot ist klassisch, gegen den großen Hunger helfen Riesen-Hotdogs in sechs Varianten.
Wer nur klassische Bosna und Hotdogs kennt, kann seinen Imbisshorizont hier ordentlich erweitern, denn die Kreationen sind vielfältig, abwechslungsreich – und richtig gut: von griechisch mit Zaziki und Kräutern bis zur Variante mit Jalapeños, Käse und Röstzwiebeln.
Das Schild verrät es schon von Weitem: Das kleine Standl hat sich auf Waldviertler Würstl spezialisiert – und das bedeutet längst nicht nur die gleichnamige grobe Räucherwurst, sondern auch allerlei andere Köstlichkeiten für Fleischtiger, vom Käsekrainer bis zum Frankfurter.