"Take Away" Streetfood-Lokale in Baden-Württemberg
Was Sie schon immer über Kimchi wissen wollten und sich nie zu fragen trauten! Hier lernt man schnell, dass koreanische Küche nicht nur aus selbst fermentiertem Kohl besteht. Frittiertes Hühnchen und marinierter Tofu versetzen den Gast im Nu nach Seoul. Saucen zum Mitnehmen!
Halal und homemade sind die Mottos des Hauses, in dem nicht nur Burger in die Verpackung kommen, sondern auch die in Stuttgart noch raren Kumrus. Ihren Namen (Kumru bedeutet Turtel- oder Türkentaube) verdankt das mit Wurst und anderen Köstlichkeiten belegte gegrillte Sandwich seinem Aussehen.
Vorreiter im Segment der gesmashten Burger. Neben der Filiale am Neckartor existiert in Stuttgart noch ein zweiter Standort. Puristen bestellen hier den Hamburger mit Fries, Entdeckertypen greifen eher zum Camembert Royal. Die Buns werden täglich frisch gebacken.
Wer vom Stuttgarter Süden in die Innenstadt will, nimmt gern mal die Olgastraße. Zumal es hier gesund und nachhaltig zugeht. Salate stehen hoch im Kurs, für die beliebten Mittagsgerichte werden gern saisonale Gemüse verarbeitet. Veganer und Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten.
Interaktiv geht es zu beim Italiener in der Rotebühlpassage. Der Gast muss sich nämlich erst mal zwischen Pizza und Pasta entscheiden und dann noch die Zutaten wählen. Artischocken oder Zwiebeln, Mozzarella und Salsiccia? Wer den süßen Zahn hat, addiert noch eine Nutella-Pizza.
Für manche Stuttgarter wird die beste Pizza der Stadt nirgendwo anders als hier serviert. Chef Nico Zingariello setzt auf klassische Zutaten – von Fior di latte über scharfe Salami bis zu Thunfisch – und weiß, das die dunklen Bläschen am Pizzarand ein Qualitätsmerkmal sind.
Sushi zum Mitnehmen oder zum Vor-Ort-Essen, doch Vorsicht: Reservierungen sind nicht möglich! Die Auswahl an Nigiri, Maki und Rolls ist riesig, und die Verwendung von edlem Nishiki-Reis Standard. Wer japanische Lebensart noch intensiver pflegen möchte, bestellt Sake im Tonkännchen.
Man kann es bei Zaya Jerjis im Stuttgarter Osten schnell angehen und einfach Falafel-Sandwich bestellen. Doch wer in die Feinheiten der arabischen Küche eintauchen will, bringt Zeit mit, lässt sich im Anschluss an den Vorspeisenteller Spezialitäten wie Mansaf oder Freekeh erklären.
Ungewöhnlicher Name für ein Restaurant! Doch keine Sorge: In der Schulstraße, die einst eine der ersten Fußgängerzonen Deutschlands war, gibt es nicht nur Energiespendendes, sondern auch kreatives Essen. Vielfalt herrscht von veganem Burger über Spinatquiche bis zur Waffel.
Auch im wahrsten Wortsinne eingefleischte Esser werden hier ihr geschmackliches Wunder erleben. Klassiker wie Spätzle mit Linsen oder Snacks wie Tomaten mit veganem Mozzarella verführen ebenso wie das Frühstück. Abends wird es noch ambitionierter bei der »Dinner Experience«.
Die Stuttgarter wissen, warum sie bei den Burger-Brüdern ordern. Erstens wird hier gekonnt gesmashed, zweitens abwechslungsreich gewürzt. Wer es scharf mag, muss bloß nach Jalapeños als ergänzender Zutat fragen. Familiäres Flair rundet das hiesige Schwaben-Streetfood ab.
In der Maultaschenmetropole Stuttgart konsequent Spezialitäten aus Teig und Innenleben anzubieten, ist entweder superklug oder extrem wagemutig. Der 2024 eröffnete Imbiss in Bad Cannstatt setzt auf Vielfalt aus Polen (Pierogi), Afghanistan (Mantu) oder Mexiko (Quesadilla).
Mit Innovationen hat sich der Imbiss in Stuttgart-Ost einen Namen gemacht. Mit dem veganen Döner leistete man hier Pionierarbeit, doch auch Fleischfans kommen nach wie vor auf ihre Kosten – etwa mit dem Steak-Döner. Pide und Dönerbrot werden im eigenen Steinofen gebacken.
Um Burger geht es in diesem Outlet am Hospitalhof – aber auch um ausgefallene Varianten wie Burger mit Trüffel, mit Chipotle oder gar ohne Bun. Add-ons und Sides gibt's reichlich, aber den Jumbo-Burger upzugraden, schafft kaum einer. Der Außenbereich gilt als Sommer-Hotspot.
Ganesha, der Gott mit dem Elefantenkopf, steht für Glück und Erfolg. Und Chef Subramaniam Vikneswaran sorgt bei seinen Gästen tatsächlich für Glücksgefühle. Tikka Masala ist mit Recht ein Klassiker, die ceylonesischen Spezialitäten wie Lammcurry besitzen nicht selten einiges an Schärfe.
Ob es Namensgeberin Noa tatsächlich gibt oder gab, lässt sich nicht so recht in Erfahrung bringen. Fest steht aber, dass es unter den servierten Mezze auch für Vegetarier und Veganer reichlich Angebote gibt. Dubai Chocolate Pide zu bestellen, ist zum Abschluss eine prima Idee.
Champagner und vietnamesisches Sandwich namens Banh Mi: Das geht wunderbar zusammen, erst recht in den prächtigen Eberhardhöfen. Vegane Gerichte spielen hier eine extragroße Rolle, auch bei den Themen Currywurst und Ramen. Sonntag und Montag gibt es abends Stand-up-Comedy!
Für sein Eis ist der herrlich licht und fröhlich wirkende Laden bekannt geworden, aber Tim und Claudio bieten außer Vanille, Schokolade und vielen kreativen Eissorten auch köstliches Frühstück und frisch gepresste Säfte. Als Geheimtipps gelten Stullen und Bowls.
Die Weine stammen zwar nicht aus Vietnam, sondern etwa aus Württemberg, aber ansonsten kann man tief in asiatische Genusskultur eintauchen. Klassiker wie Tom Kha gehen immer, vegane Delikatessen sind in verblüffender Vielfalt erhältlich. Als Vorspeise nie die Sommerrollen vergessen!
Ein Ruf wie ein Donnerhall eilt dem Alaturka voraus. Seit 1992 hat sich der Laden einen Namen für Edel-Döner erarbeitet. Auch unter neuer Leitung können sich Stuttgarter und angereiste Gourmets Knoblauch- und Chilisauce auf Steakfleisch oder Grillgemüse packen lassen.