Beinfreiheit im Restaurant: Wirt berechnet »Ryanair«-Chef Extrakosten
Das Restaurant »Luvida« nimmt sich an der Fluglinie ein Beispiel und stellt dem prominenten Gast nicht nur Beinfreiheit, sondern auch seine Tischwahl in Rechnung.
Den Spruch »wer austeilt, muss auch einstecken« hat bestimmt jeder von uns mindestens einmal gehört. Vor Kurzem hat das irische Restaurant »Luvida« bei Ryanair-Chef Michael O'Leary diesen Gedanken eindrucksvoll demonstriert. Er war überrascht, als neben den üblichen Kosten auch zusätzliche 40 Euro für mehr Beinfreiheit und die Wahl des Tisches auf der Rechnung auftauchten.
Der Grund dahinter? Das Restaurant wollte dem Airline-Boss vor Augen führen wie verrechnete Extrakosten für etwas Simples wie mehr oder einen bevorzugten Platz aussehen können. Natürlich musste der Chef der Fluglinie die zusätzlichen Kosten nicht begleichen. Auch wenn die Sonderposten auf der Rechnung eine kleine Lektion waren, handelte es sich in erster Linie um einen Scherz.
Gelungene Aktion
Wie nahm Michael O’Leary diese Aktion auf? Mit Humor, denn er posierte nicht nur mit einigen der Mitarbeiter:innen für Fotos, sondern gab auch ein großzügiges Trinkgeld. Auf Social Media jedenfalls sorgte der Spaß für positive Reaktionen, manche User:innen bezeichneten ihn auch als »brilliant«. Wer oft mit der Fluglinie reist, kennt die Thematik der Zusatzkosten – »Ryanair« ist schließlich dafür bekannt große Gepäckstücke, Beinfreiheit und auch die Platzwahl in Rechnung zu stellen. Für das Restaurant ergab sich also die ideale Gelegenheit den Spieß bei O’Leary umzudrehen.